Aktuelles
Über mich
Wahlkreis
Meine Unterstützer
Bundestag
Europarat
Reden
Bundeswehr
Sport
Meine Termine
Reiseberichte
Presse
CDU-Programm
Kontakt
English
Impressum

Gesetz zur Bekämpfung von Doping im Sport, 22. Mai 2015

 

 

Hier klicken, um die Rede zu sehen

 

Aktuelle Stunde zur Ausrüstung der Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen, 31. Januar 2013

 

 Die gesamte Rede lesen.


Rückkehrerappell mit anschließender Übergabe der Führung des Panzergrenadierbataillons 411, Kürassier-Kaserne in Viereck, 17. September 2012

Auszug:

Seit dem Tag ihrer Abkommandierung freue ich mich auf diesen Moment, sie hier wieder begrüßen zu dürfen, am Tag ihrer „offiziellen Rückkehr aus Afghanistan“. Sie alle haben dort Dienst geleistet und Sie waren gut, sehr gut darauf vorbereitet. Mein Dank gilt Ihnen ebenso wie Ihren verantwortlichen Ausbildern.

Sicher kann man viele Dinge trainieren und üben, reflexartig Reaktionen beherrschen, sich auf verschiedene Eventualitäten vorbereiten, doch was im Einsatz dann vor Ort tatsächlich passiert, das ist trotz bester Vorbereitung immer ungewiss.

Dazu kommen extrem schwierige Bedingungen, bei Ihnen waren es eine Wahnsinnshitze, Staub, wenig Schatten und Einsätze unter 2 gefährlichen, lebensgefährlichen Bedingungen. Die Angst fährt oder geht fast immer mit.

Die gesamte Rede lesen.


Verabschiedungsappell des Panzergrenadierbataillons 401, Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne Hagenow, 4. Mai 2012

Auszug: 

Wer heute Soldat wird oder es schon ist, der ist nicht nur oft weg von der Heimat, vom Partner, den Kindern, den Freunden. Sondern: weit weg, dort, wo es gefährlich werden kann und leider oft gefährlich wird. Sehr gefährlich. Manchmal: lebensgefährlich.

Sie alle wissen das. Sie wissen auch – nicht hundertprozentig, aber dank Ihrer Ausbildung doch ziemlich genau –, was in den kommenden Monaten in Afghanistan auf Sie zukommen wird.

Der Abzug aus Afghanistan – vom Bundestag Ende Januar beschlossen – hat begonnen. In Feyzabad und Masar-i-Scharif hat die Bundeswehr die Verantwortung schon an die einheimischen Sicherheitskräfte übergeben.

Der Einsatz war richtig, aber alles hat seine Zeit, auch eine internationale Schutztruppe am Hindukusch. Nun, nach mehr als einem Jahrzehnt Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus und beim Wiederaufbau, sind die Afghanen selbst gefordert.

Die gesamte Rede lesen.


Verabschiedungsappell des Panzergrenadierbataillons 411, Kürassier-Kaserne in Viereck, 2. Dezember 2011

Auszug:

Sie, liebe Soldatinnen und Soldaten vom Ausbildungs- und Schutzbataillon Kunduz, gehören zu den ersten, die vor Ort erleben werden, wie der Abzug Deutschlands aus Afghanistan endlich beginnt. Bereits von Februar an wird die Truppe reduziert und deutsche Soldaten kommen nach Hause. Es war ohnehin nie die Rede davon, auf ewig am Hindukusch zu bleiben.

Zugegeben: Nach menschlichem Ermessen sind zehn Jahre - und so lange dauert der Einsatz ja mittlerweile – eine furchtbar lange Zeit. Historiker lächeln über zehn Jahre: Für sie ist das kaum mehr als ein Wimpernschlag in der langen, langen Menschheitsgeschichte. Für Nichthistoriker sind zehn Jahre kein Klacks. Wir brauchen nur daran zu denken, was zehn Jahre aus einem Menschen machen, der unsere Welt betritt: Ein Kind lernt in dieser Zeit zu laufen, zu essen, zu lesen, zu rechnen und zu sprechen, vielleicht auch schon schüchtern zu küssen. Es lernt in dieser Zeit das Wichtigste fürs ganze Leben.

Die gesamte Rede lesen


Ausgleich für Radargeschädigte, Deutscher Bundestag, 10. November 2011

 


Verabschiedungsappells des OMLT GSU 2. Brigade 209. ANA-Korps, Siebenbuche-Kaserne Sanitz, 1. Juni 2011

Auszug:

Es war ein bemerkenswerter Satz. Als Verteidigungsminister Thomas de Maizière am 18. Mai im Offiziersheim der Berliner Julius-Leber-Kaserne seine Pläne zum Umbau der Bundeswehr vorstellte, sagte er: „Wir sind gewissermaßen eine ganz besondere Nationalmannschaft.“

Meint der Minister wirklich unsere Bundeswehr?!

Ich gebe zu: Ich bin erst einmal ein bisschen zusammengezuckt.

Nun bedient sich ja die Politik gern (und das viel zu häufig) der Fußballersprache. Da wird der Ball zurück ins Feld der Regierung gespielt und mehr Mannschaftsgeist gefordert, da verkündet ein Ministerpräsident, sein Land spiele in der Champions League, da wimmelt es von Eigentoren, groben Fouls, roten Karten und Befreiungsschlägen.

Ich suche nach Gemeinsamkeiten. Nun mag das Trikot mit dem Adler auch eine Art Uniform sein. Aber ein Auswärts-„SPIEL“ ist das, was Sie erleben, wenn Sie in den Einsatz gehen, weiß Gott nicht.

Die gesamte Rede lesen


Umfassende Entschädigung für Radarstrahlenopfer der Bundeswehr, der ehemaligen NVA und ziviler Einrichtungen, Deutscher Bundestag, 7. April 2011 (Rede zu Protokoll)

Auszug:

Mancher, der die Sicherheits- und Verteidigungspolitik beobachtet, mag den Eindruck haben, wir kümmerten uns vor allem um Gegenwart und Zukunft. Da geht es um die Ausrüstung für unsere Soldaten, um den Umbau der Bundeswehr zu einer Einsatzarmee und Nachwuchswerbung, um Mandate, Standorte und sicherheitspolitische Konzepte.

Dieser Eindruck ist richtig – und zugleich nicht wahr. Denn seit mehr als elf Jahren beschäftigen sich Sicherheits- und Verteidigungspolitiker auch mit einem Problem, das uns aus der Vergangenheit bis heute begleitet. Dass in den sechziger und siebziger Jahren Soldaten in Ost und West durch Radarstrahlen gesundheitliche Schäden erlitten haben, ist heute unumstritten.

Ich erinnere auch daran, dass es der Verteidigungsausschuss war, der für die Einsetzung einer unabhängigen Radarkommission gekämpft hatte. In ihrem Abschlussbericht kam die Kommission 2003 zwar zu dem Ergebnis, dass es keinen konkreten Zusammenhang gebe zwischen der Arbeit am Radargerät und späteren Erkrankungen. Gleichwohl war dies keine Vorlage, um finanzielle Hilfe zu verweigern. Im Gegenteil: Die Kommission empfahl vielmehr vereinfachte Kriterien, um Versorgungsanträge anzuerkennen.

Die gesamte Rede lesen


Landesinformationtagung des Landesreservistenverbandes MV,
19. März 2011, OHG Fliegerhorst, Laage

Auszug:

Was nun Ihre konkrete Rolle in einer neuen Sicherheits- und Verteidigungspolitik angeht, da muss ich Sie vertrösten: Die Rolle ist noch nicht geschrieben – aus einem einfachen Grund: Es gibt bislang kein endgültiges Bundeswehrkonzept. Und erst wenn wir wissen, wie die Streitkräfte der Zukunft aussehen, können wir auch überlegen, welche Aufgaben die Reservisten übernehmen sollen. Leuchtet ein, oder?

Es werden ja immer erst die Hauptrollen besetzt. In unserem Stück kommt hinzu, dass gerade ein neuer Regisseur angefangen hat. Achtung, meine Herren (und Damen)! Ich tappe jetzt nicht in die Falle, die mehr als 120.000 Reservisten Ihres Verbandes als Nebendarsteller zu begreifen. Zwar bringt es die deutsche Sprache mit sich, dass das, was nicht die Hauptrolle ist, einfach Nebenrolle genannt wird.

Das klingt, zugegeben, ein wenig abwertend, als sei diese Rolle mit links zu spielen. Wenn wir hingegen ins Englische schauen, klingt es deutlich besser. Da heißt die Nebenrolle nämlich Supporting Act und beschreibt die Aufgabe also als Unterstützung. Sehen Sie! Und diese Rolle – Supporting Act – können Sie durchaus annehmen, denke ich. Im Übrigen gibt es ja sogar einen Oscar für die beste Nebenrolle.

Die gesamte Rede lesen


Feierliches Gelöbnis in der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne, 19. November 2010, Hagenow

                                                                                              Foto: Schweriner Volkszeitung

Auszug:

Sicher werden Sie nicht jeden Befehl gern ausführen und es trotzdem tun, weil beim Militär – im Gegensatz zur Politik – nicht alles endlos diskutiert werden kann. Im Soldatengesetz heißt es: „Der Soldat muss seinen Vorgesetzten gehorchen. Er hat ihre Befehle nach besten Kräften vollständig, gewissenhaft und unverzüglich auszuführen.“

Und trotz des Eids, den Sie nachher sprechen, hat Gehorsam Grenzen. Blinden Gehorsam wollen wir nicht. Wenn Sie Zweifel haben, schauen Sie ins Soldatengesetz. Dort heißt es: „Ungehorsam liegt nicht vor, wenn ein Befehl nicht befolgt wird, der die Menschenwürde verletzt oder der nicht zu dienstlichen Zwecken erteilt worden ist.“

Das Auto des Chefs müssen Sie zum Beispiel nicht waschen.

Die gesamte Rede lesen


Verteidigungspolitik im Umbruch - eine Blaupause für erfolgreiche Politikvermittlung in Zeiten von Stuttgart 21, Wirtschaftsrat der CDU MV, 18. November 2010, Schwerin

Auszug:

Meine Damen und Herren, wer vor einem Jahr prophezeit hätte, wir würden die Wehrpflicht aussetzen, wäre wohl in der Zwangsjacke aus dem Regierungsviertel geführt worden. Verteidigungsminister Guttenberg hat es gewagt, an diesem Tabu zu rühren. Er hat um Unterstützung für seine Idee geworben. Er hat seine Idee vertreten und sich auch nicht bremsen lassen von Stimmen, die da sagten, die Wehrpflicht sei heilig. Er hat überzeugt – und manchen Sturm ausgehalten.

Nun räume ich gern ein, dass jemand wie der Freiherr mit seiner Erscheinung vielleicht per se überzeugender wirkt als andere, die von den Genen und den Vorfahren nicht ganz so reich beschenkt worden sind – Normalsterbliche wie unsereins also. Gleichwohl ist der Weg zur Aussetzung der Wehrpflicht eine gute Blaupause für jede Politik. Wir können daraus viel lernen.

Die gesamte Rede lesen


Zum Haushalt des Verteidigungsministeriums, Deutscher Bundestag, 15. September 2010

Auszug:

Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Bei aller Pflicht zum Sparen ist klar: Wir kürzen nicht auf Kosten der Sicherheit unserer Soldaten. Wer Soldaten in den Einsatz schickt, muss nicht nur für die bestmögliche Ausbildung und Ausrüstung sorgen, sondern auch für die bestmögliche Betreuung. Das gilt für die Zeit im Einsatz genauso wie danach. Ich bin der Kollegin Elke Hoff für ihre Einlassungen zu seelischen Verwundungen sehr dankbar; denn darauf möchte ich mich konzentrieren.

Mehr als 460 Kameraden ließen sich im vergangenen Jahr wegen Posttraumatischer Belastungsstörungen behandeln - doppelt so viele wie im Jahr 2008. In diesem Jahr werden es wahrscheinlich 600 traumatisierte Frauen und Männer sein. In Wahrheit aber sind es sehr viel mehr; denn die Dunkelziffer ist sehr hoch. Es ist unsere Pflicht, die seelischen Wunden genauso ernst zu nehmen wie die körperlichen. Soldaten erleben im Einsatz Grausamkeiten, die sie manchmal nicht ohne professionelle Hilfe verarbeiten können. Oft dauert es viereinhalb Jahre ‑ viereinhalb Jahre! ‑, bis ein Soldat eine einsatzbedingte Traumatisierung überhaupt erkennt und zugibt. Deshalb reicht es nicht, nur die Vorgesetzten zu sensibilisieren. Wir alle müssen diese besondere Krankheit aus dem Schatten holen.

Die gesamte Rede lesen

 


Streitkräftegemeinsame Tagung mit Reserveoffizieren der Verwendungsebene Oberst/Kapitän zur See/Oberstarzt, 18. Juni 2010, Halle an der Saale

Auszug:

Sehr geehrter Herr Präsident Höfer, lieber Oberst Kirsch, liebe Reservisten, meine Damen und Herren,

eigentlich darf ich Ihnen heute nichts erzählen über meine Arbeit im Verteidigungsausschuss des Bundestages. Der tagt nämlich geheim – also offiziell jedenfalls. Jeder, der ein Handy hat – und jeder Bundestagsabgeordnete hat eins, mindestens eins! –, muss sein Telefon vor dem Sitzungssaal ausschalten – also offiziell jedenfalls. In Wahrheit ist es so, dass manches, was wir in der Sitzung gerade erst diskutiert und beschlossen haben, schon bei „Spiegel Online“ steht.

Ich denke also: Ein bisschen Geheimnisverrat werde ich heute begehen dürfen, wir sind ja unter uns.

Die gesamte Rede lesen


  • Abschied vom Parchimer Kreistag, 11. Mai 2010

Auszug:

Dies ist kein endgültiger Abschied aus der kreislichen Politik, ich werde als Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes und als Mitglied des Bundestages die sozialen und wirtschaftspolitischen Projekte flankieren und unterstützen. Ihnen allen wünsche ich bei Themen wie Theater, Kreissitz, UEG und anderen Kraft, kluge Entscheidungen, Gelassenheit, Erfolg und Gottes Segen. Als Mitglied des Verteidigungsausschusses möchte ich es so ausdrücken:
Frau Kreistagspräsidentin, ich melde mich ab!

Die gesamte Rede lesen


Vollversammlung der Handwerkskammer Schwerin, 24. April 2010, Ludwigslust

Auszug:

Bildung ist inzwischen eines der wichtigsten Politikfelder. Allerdings kreisen die Diskussionen immer noch zu sehr um das Wohl der Abiturienten und Studenten.Mancher Politiker genießt es bestimmt, die neue Bibliothek am Gymnasium zu eröffnen oder einer Universität das moderne Forschungslabor zu übergeben. Der Applaus ist ihm sicher. Der Mensch tut nun mal gerne, was populär ist, und Politiker sind ja trotz anderslautender Gerüchte auch nur Menschen.

Die gesamte Rede lesen


Freisprechung von 59 Gesellen der Kreishandwerkerschaft, 12. März 2010, Wismar

Auszug:

Gute Handwerker werden auch in Zukunft gebraucht, da bin ich ganz sicher. Wie wichtig Ihre Arbeit ist, merken wir ja immer erst, wenn es irgendwo klemmt, wenn das Auto nicht anspringt, die Heizung nicht funktioniert und kein Strom ist, wo Strom sein sollte – oder umgekehrt.

Ihr Schicksal ist, dass Sie bei Ihrer Arbeit immer kritisch beäugt werden. So wie es in Deutschland angeblich 40 Millionen Bundestrainer gibt, die genau wissen, wie die Fußball-Nationalmannschaft richtig aufgestellt werden muss, gibt es auch viele, viele Co-Handwerker, die immer nebendran stehen und Ihnen bei jedem Handgriff über die Schulter schauen, um Ihnen zu zeigen: Du, mach ja keinen Mist! In diesem Sinne haben Sie es natürlich viel schwerer als andere Leute. Niemand würde es wagen, einem Chirurgen bei der Hüft-Operation hineinzureden, dem Piloten beim Landeanflug oder dem Saurierforscher beim Saurier-Erforschen.

Die gesamte Rede lesen


Verabschiedungsappell des Führungsunterstützungsbataillons 381 in der Kurmark-Kaserne Storkow, 26. Februar 2010

Auszug:

Erlauben Sie mir noch ein paar sehr persönliche Worte. Wir alle wissen um die schwierige Sicherheitslage in Afghanistan. Ich selbst bin zwei mal vor Ort gewesen. Nicht zuletzt eine Woche über Weihnachten in Mazar-e-Sharif, Kunduz und Kabul. Ich verstehe, dass sich Ihre Familie und Freunde heute mit einem mulmigen Gefühl von Ihnen verabschieden werden. Wäre es anders, hielte ich es für sehr seltsam. Es kommen ja nicht nur Hitze und Staub auf Sie zu, sondern eine körperliche und mentale Belastung, Bedrohungslagen wie nie zuvor.

Allerdings: Sie ziehen nicht in eine Welt voller Finsternis. Auch wenn das jemand, der diesen Einsatz nur aus den Medien kennt, kaum glauben mag: Sie werden in Afghanistan auch unbeschwerte Stunden und freudige Ereignisse erleben. Ich zum Beispiel war sehr beeindruckt vom Humor Ihrer Kameraden. Unvergesslich ist mir der Heiligabend im vergangenen Jahr. In gemeinsamer Runde erzählte man mir, dass im Camp Haustiere gehalten werden. Haustiere? Ja, Schildkröten – „die passen so gut zu uns, sie sind ja schließlich auch gepanzert“. Allerdings wären sie im Gefechtsfall klar im Vorteil – „die können ihre Köpfe einziehen“. Glauben Sie mir, ich war nicht ganz sicher, ob man darüber lachen darf. Ich meine aber: So etwas zeigt, dass die Soldaten den Bezug zum Leben nicht verloren haben. Jeder Augenblick ist Lebenszeit.

Die gesamte Rede lesen