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Bescherung auf Umwegen

Brille aus Deutschland: Mit Konvoichef Tommy Führer (l.) und Optiker Michael Müller beim Brillenanpassen in einer Schule.

 Ganz leicht war es auch diesmal nicht - aber hat man den Weihnachtsmann schon mal klagen hören? 15.000 Weihnachtspäckchen, von deutschen Kindern für ukrainische Kinder gepackt, hatten die Mitglieder von Round Table Deutschland in den vergangenen Wochen überall in Deutschland eingesammelt. Das waren noch einmal 3.000 Geschenke mehr als beim ersten Weihnachtspäckchenkonvoi in die Ukraine vor einem Jahr. Abermals hatte ich mich entschieden, die Tour zu begleiten - als Schutzengel mit Diplomatenpass für mehr als 40 Konvoiteilnehmer.

   

Pressekonferenz in Odessa

 

Leuchtende Kinderaugen

Odessa, das Ziel unserer Reise, erreichten wir bereits am Montagmorgen, nach weniger als 48 Stunden. Vor einem Jahr hatte uns nicht nur der tiefe Winter mit 20 Grad minus und eisglatten Straßen aufgehalten, sondern auch der Zoll an der Grenze. Neun Stunden hatte die Prozedur damals gedauert. Diesmal: nur fünf Stunden.

Es brachte nur nicht viel, denn es dauerte wieder eine Weile, bis die drei Trucks in Odessa entzollt waren. Erst am Donnerstag begann die Verteilung der Päckchen.

Und es reichte dann immerhin noch für einen Abstecher in ein Kinderheim nach Michailovka - 120 Mädchen und Jungen sind dort untergebracht. Nach dem ersten Besuch des Heims vor zwei Jahren hatten sich die Tabler entschieden, ganz schnell einen Bettentransport zu organisieren und dort erst einmal neue Betten aufstellen zu lassen. Auch eine neue Heizung war dringend vonnöten. Doch eigentlich braucht das Heim eine echte Generalüberholung, seit geraumer Zeit wird die Turnhalle renoviert. Zumindest ein Dach hat sie

   

Nahm mit seiner guten Laune den Kindern die Angst vor
der Brille: Optiker Michael Müller.

 

Ein echter Lichtblick im Kinderheim von Michailovka:
die Betten aus Deutschland

Während ein Teil der Konvoiisten beim Zoll tagelang auf die Päckchenfreigabe wartete, war ich mit dem Optiker Michael Müller und einigen anderen in einer Schule für seebehinderte Kinder, wo die Kleinen passgenaue Brillen erhielten. Michael ging sehr umsichtig mit ihnen um, denn auch für kleine Brillenträger ist eines wichtig: nicht nur besser sehen, sondern auch besser aussehen. Diese Aktion geht weiter, schon im Februar geht es für einige vom Team wieder nach Odessa. Mein ganz großer Dank für ihr außerordentliches Engagement gilt den Tablern und vor allem auch der Deutschen Evangelischen Kirche Odessa, ohne deren Unterstützung der Konvoi wohl nicht hätte stattfinden können.

Endlich wieder zusammen: die Tabler und ihre Päckchen nach der Zollgabe in Odessa