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7. Dezember 2015 ►Weihnachtsfeier SoVD Wismar/NWM

Der Kreisverband Nordwestmecklenburg/Wismar des Sozialverbandes Deutschland e.V. hat sich im Rathaus der Hansestadt Wismar in die besinnliche Weihnachtszeit eingestimmt. Dieser Nachmittag hat jedem ganz viel Freude bereitet – bei Weihnachtsgebäck und Kerzenschein haben wir gemeinsam gesungen, geplaudert und die besinnliche Atmosphäre genossen.

 

   

 

 

 

 

22. November 2015 ►"Immer die selbe Leier"

Am Wochenende habe ich mich mit Senioren zu einem gemütlichen vorweihnachtlichen Beisammensein in Leezen getroffen. Bei Kaffee und Kuchen haben wir ganz ungezwungene Gespräche über dieses und jenes miteinander geführt. Es wurde viel geschmunzelt und kräftig gesungen, viele Lieder kannte ich noch aus meinen Kindheitstagen. Begleitet wurden die vielen, vielen Stücke durch einen imposanten Leierkasten - da bekommt der Ausspruch "Immer wieder dieselbe Leier" eine ganz neue Bedeutung ;) Ganz viel Herzlichkeit in einem Raum, danke für die Einladung und den wirklich gelungenen Nachmittag! Ich freue mich schon heute auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

 

   

 

 

 

 

21. November 2015 ►Weihnachtspäckchenkonvoi Wismar - Albanien

Der erste Schnee ist gefallen. Spätestens heute wurde so einigen klar, dass wir uns in etwa einem Monat in die besinnliche Zeit des Jahres begeben, wir feiern gemeinsam Weihnachten und verbringen Zeit mit der Familie – wie schnell ein Jahr doch vergeht. Natürlich, auch sich gegenseitig eine Freude bereiten, ist Teil unserer Tradition. Doch nicht überall rund um unseren Globus ist dies selbstverständlich. Es gibt leider Gründe, die sich einem besinnlichen Fest entgegenstellen. Nicht jeder hat die Mittel, seinen Nahestehenden ein Geschenk zu machen oder ein „Festtagsschmaus“ zu genießen. Umso mehr freue ich mich, dass wir diese Situation in unser gesellschaftliches Bewusstsein gerückt haben. Es gibt unzählige Organisationen in Deutschland, die sich für Familien und Kinder einsetzen mit dem Ziel, ihnen ein schöneres Weihnachten zu ermöglichen, als sie es aus eigener Kraft verbringen könnten. In meinem Wahlkreis gibt es einen grandiosen Verein, der seit Wochen Weihnachtspäckchen und Nützliches sammelt und verpackt. Zielort des Konvois: Albanien. Der Christliche Hilfsverein Wismar e.V. (CHW) ist extrem engagiert. Das Team rund um den Vorsitzenden Frieder Weinhold hat Großartiges auf die Beine gestellt. In der „Alten Reithalle“ in Wismar habe ich die fleißigen Hände gestern besucht – ich habe gestaunt, was der Verein an Sachspenden und Materialen in den vergangenen Wochen gesammelt hat. Private Haushalte, Vereine, Verbände und Unternehmen haben quasi eine komplette Halle ausgefüllt – egal wo der Blick auch hingeht, überall Pakete. Eine Meisterleitung! Zweimal habe ich selbst einen Konvoi in die Ukraine mitbegleitet und vor Ort Päckchen verteilt. Ich weiß daher aus eigener Erfahrung ganz besonders zu schätzen, was es bedeutet, einen solchen Konvoi zu organisieren. Für mich persönlich ist es ein starkes Zeichen unseres gesellschaftlichen Miteinanders, darauf können wir stolz sein.

 

   

Der erste LKW ist beladen

 

Mit Frieder Weinhold, Vorsitzender des CHW

 

20. November 2015 ►Kreisvorstandswahl in Rom

Die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Ludwigslust-Parchim haben in Rom einen neuen Kreisvorstand gewählt. Wolfgang Waldmüller wurde in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt, ich gratuliere ganz herzlich zu einem tollen Ergebnis. Auch allen weiteren Vorstandsmitgliedern beglückwünsche ich zu ihrer Wahl. Ich selbst war viele Jahre Vorsitzende dieses Kreisverbandes und die Zusammenarbeit mit unseren zahlreichen Mitgliedern hat mir stets viel Freude bereitet. Als Ehrenvorsitzende freue ich mich natürlich umso mehr, auch weiterhin mit sehr engagierten Mitgliedern Politik in unserer Region gestalten zu können. Viele anspruchsvolle Aufgaben erwarten uns in den kommenden Wochen und Monaten, im nächsten Jahr stehen Landtagswahlen in unserem Bundesland an. Die Kandidaten haben wir bereits aufgestellt - packen wir es an, mit einem großartigen Team!

 

   

 

 

 

 

14. November 2015 ►Trauer und Landesparteitag

In Gedenken an die Opfer und Verletzten der abscheulichen Tat in der vergangenen Nacht in Paris haben wir unseren Landesparteitag in Binz auf Rügen mit einer Andacht sowie einer Schweigeminute begonnen. Eine Kerze auf dem Rednerpult wird unser tiefes Mitgefühl den Tag über begleiten. Nach einer emotionalen Rede wurde unser Landesvorsitzender der CDU MV, Lorenz Caffier, mit 89,2 Prozent in seinem Amt bestätigt. Herzlichen Glückwunsch, lieber Lorenz.

 

   

 

 

 

 

7. November 2015 ►25 Jahre Kreismusikschule "Carl Orff"

Der griechische Philosoph Aristoteles sagte schon vor mehr als 2000 Jahren: „Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten.“ – daran hat sich meiner Meinung nach bis heute nichts geändert. Jede Generation kann sich an Musik auf verschiedene Art und Weise begeistern: Sei es das Baby, das uns ein zauberhaftes Lächeln schenkt, wenn es den Melodien lauscht, seien es Jugendliche, die ihre Freude an Musik mit Tanzen zum Ausdruck bringen oder eben die Erwachsenen, die bei entspannenden musikalischen Klängen den stressigen Alltag hinter sich bringen um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Musik begleitet uns das ganze Leben. Die zahlreichen Musikschulen in unserem Land leisten eine wichtige gesellschafts- und jugendpolitische Bildungsaufgabe. Bereits in jungen Jahren besteht hier die Möglichkeit, ein Instrument professionell zu erlernen. Wer sich bereit fühlt, hat dann die Chance, sein Können und die künstlerische Begabung in verschiedenen Formaten zu präsentieren.

 

   

Hartwig Kessler (l.) und Kreistagspräsident Klaus Becker

 

Talentierte Musikschüler

 

Am Wochenende feierten wir im Grevesmühlener Rathaus das 25-jährige Bestehen der Kreismusikschule „Carl Orff“ – herzlichen Glückwunsch! Es war eine gelungene Veranstaltung, jeder einzelne Musiker strahlte Leidenschaft und Freude aus. Mit Violine, Kontrabass, Schlagzeug, Saxophon, Akkordeon und Gesang verzauberten die Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule die rund 150 Gäste.

 

3. November 2015 ►Kreisvorstandswahl CDU NWM

Gestern Abend wurde in der Grevesmühlener Malzfabrik der neue Vorstand des CDU-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg gewählt. Der bisherige Kreisvorsitzende Prof. Dr. Erhard Huzel wurde erneut in seinem Amt bestätigt. Herzlichen Glückwünsch, lieber Erhard! Ich möchte auch den weiteren Vorstandsmitgliedern ganz herzlich zur Wahl gratulieren und wünsche vor allem viel Kraft für die kommenden zwei Jahre. Im nächsten Jahr haben wir die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und 2017 steht die Wahl des 19. Deutschen Bundestages auf der Agenda – es gibt also viel zu tun. Ich freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit!

 

 

 

22. Oktober 2015 ►Die "Mannschaft" ist komplett

In unserer wunderschönen Hansestadt Wismar haben wir bei maritimer Kulisse – das Technologiezentrum an der Waterkant mit Blick auf die Werft – unsere „Mannschaft“ für die anstehende Landtagswahl im kommenden Herbst für den Bereich Nordwestmecklenburg/Wismar komplettiert. Zuvor haben wir bereits Thomas Grote (Wahlkreis Nordwestmecklenburg I) aufgestellt. Mit Christiane Berg (Nordwestmecklenburg II) und Frieder Weinhold (Wismar) haben wir engagierte Kandidaten gewählt, die sich für zahlreiche Schwerpunkte in unserer Landeshauptstadt einsetzen möchten! Gratulation für die guten Wahlergebnisse und vor allem wünsche ich viel Glück, Kraft, Erfolg und Gottes Segen!

 

   

 

 

 

 

20. Oktober 2015 ►Thomas Grote - Kandidat für den Landtag im Wahlkreis 27

Aus meiner Erfahrung heraus weiß ich, dass kommunalpolitische Erfahrungen eine nicht unerhebliche Voraussetzung für Aufgaben auf landespolitischer Ebene sind. Vieles lässt sich leichter verstehen und Strukturen vor Ort sind besser erkennbar. Ich selber habe Politik von der Pike auf gelernt, viele Jahre habe ich im Kreistag aktiv mitgewirkt und zahlreiche Kenntnisse erhalten, die ich nicht missen möchte – damals wie heute bin ich sehr dankbar dafür. Ich freue mich daher umso mehr, dass wir mit Thomas Grote im Wahlkreis 27 einen erfahrenen Kommunalpolitiker als Kandidaten für den Landtag gewonnen haben. Das Ergebnis: einstimmig. Herzlichen Glückwunsch! Gemeindevertreter, CDU-Ortsverbandsvorsitzender und seit April 2011 Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag von Nordwestmecklenburg. Ich wünsche Dir, lieber Thomas, viel Erfolg und Kraft für die kommenden Monate. 

 

Gerhard Rappen und Thomas Grote (l.)

 

26. September 2015 ►Insel Pokal auf der Insel Poel - Einsatz im Klützer Winkel

Als Tochter eines Feuerwehrmannes kam für mich heute nur ein Termin in Frage, der Inselpokal auf der Insel Poel. Bundesweit versammelten sich heute hier zahlreiche Feuerwehren zu einem  anspruchsvollen Kräftemessen ihrer Fähigkeiten. Harte Trainingsstunden haben die Kameradinnen und Kameraden hinter sich. Die Kraftanstrengung eines jeden einzelnen Teammitgliedes war unverkennbar, jeder hat sich darum bemüht, sein Bestes zu geben und gleichzeitig hatten sie währenddessen viel Freude. Ehrenamt kann auch Spaß machen, das gehört einfach dazu. Denn auf die Kameradinnen und Kameraden werden Einsätze zukommen, die ihnen ganz viel Verantwortung, Ausdauer und Fingerspitzengefühl abverlangen werden. Auch im Klützer Winkel hat es heute wieder einen groß angelegten Einsatz gegeben. Im Ostseebad Boltenhagen wurde eine gehandicapte ältere Dame vermisst, woraufhin sich die Feuerwehren der ganzen Region zu einer Suchaktion zusammenschlossen. Die Suche wurde erfolgreich abgeschlossen, die Dame wurde einige Orte weiter wiedergefunden. Eben dies setzt enorm hat viel Know-how und Koordinierung voraus. Das, was die freiwilligen Helfer hier geleistet haben, kann man nicht hoch genug schätzen. Danke!

 

   

 

 

 

 

   

 

 

 

 

25. September 2015 ►Landtagsnominierung von Stephan Krauleidis

Heute Abend hat die CDU-Mitgliederversammlung ihren Kandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr nominiert. Ich gratuliere Stephan Krauleidis ganz herzlich zur Wahl zum Landtagskandidaten für die Region und wünsche ihm vor allem viel Schaffenskraft für die anstehenden Monate. Viel Erfolg, lieber Stephan!

 

 

 

21. September 2015 ►Landtagswahlnominierung Wolfgang Waldmüller

Ich habe schon oft erwähnt, dass mein Wahlkreis größer ist als das Bundesland Saarland. Daher überrascht es kaum, dass mein Wahlbereich sage und schreibe sechs Landtagswahlkreise umfasst. Gestern Abend fand im „altehrwürdigen“ Rom - ja, auch wir besitzen so ein „stolzes Örtchen“ im Landkreis Ludwigslust-Parchim - die Nominierungsveranstaltung für den CDU-Direktkandidaten des Bereichs Parchim I statt. Viele Jahre war ich Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Ludwigslust-Parchim und habe unzählige Sitzungen geleitet. Seit 2013 bin ich nun Ehrenvorsitzende und habe den Staffelstab in die verantwortungsvollen Hände von Wolfgang Waldmüller gelegt. Nach langer Zeit habe ich mich daher gefreut, wieder einmal selbst eine Sitzung leiten zu dürfen. Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Waldmüller hat in den vergangenen Jahren vieles geleistet, er ist eine starke Stimme für die Bürgerinnen und Bürger rund um Parchim in der Landespolitik. Auch weiterhin möchte er die Politik in unserer Region aktiv mitgestalten und wir haben ihm dafür den Rücken mit einem eindeutigem Votum gestärkt: 97 Prozent! Viel Erfolg, lieber Wolfgang.

 

 

 

21. September 2015 ►Spatenstich für die erste Etappe

Geschafft! Gestern habe ich gemeinsam mit dem Spornitzer Bürgermeister Dieter Eckert und Landesverkehrsminister Pegel den ersten Spatenstich für den lang ersehnten und notwendigen Radweg von Alt Brenz nach Spornitz vorgenommen. Ich pflege mit Bürgermeister Eckert schon lange eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und weiß um die Kraftanstrengungen, die er in dieses Projekt über Jahre hinweg investiert hat. Wir haben beide zahlreiche Gespräche über dieses Vorhaben geführt. Dieser Abschnitt ist aber nur ein Etappensieg. Nach der Fertigstellung dieser Strecke soll der Anschluss Spornitz-Parchim umgesetzt werden. Leider kommt es hier zu Verzögerungen, da noch nicht alle Grundstücksfragen abgeschlossen wurden. Der Spornitzer Bürgermeister wird dies nun selbst in die Hand nehmen – und alle, die unseren großartigen Dieter Eckert kennen, wissen seine Art, komplexe Sachverhalte möglichst schnell und unkompliziert zu lösen, sehr zu schätzen!

 

 Dieter Eckert (Bürgermeister Spornitz), Henry Topp (Bürgermeister Brenz),

Verkehrsminister Christian Pegel, Kreisbeigeordneter Günter Matschoß

und Landtagsabgeordneter Wolfgang Waldmüller (v.l.n.r.)

 

19. September 2015 ►Kreiserntedankfest auf der Insel Poel

Das Erscheinungsbild unserer wunderschönen Landschaft hat sich in den letzten Wochen blitzschnell verändert. Die Ernte ist im Sack. Statt leuchtender Rapsfelder finden wir auf den weitläufigen Stoppelfeldern nur noch die bunten Blätter der ehemals strahlend grünen Bäume wieder. Nun ist der Herbst also angekommen. Aber so einfach sang- und klanglos verabschieden wir uns nicht in die kühle und graue Jahreszeit. Landesweit feiern in diesen Tagen viele Gemeinden das Erntedankfest. Hier vereinen sich noch einmal alle Kräfte, um die strahlende Kraft der Ernte zu präsentieren. Traditionell besuche ich das Kreiserntedankfest im Landkreis Nordwestmecklenburg und in diesem Jahr zog es uns auf die wunderschöne Insel Poel. Die zahlreichen Landwirte und die unzähligen helfenden Hände haben alles gegeben, um dieses Fest zu einem tollen Erlebnis werden zu lassen. Der besondere Höhepunkt stand gleich zu Anfang auf dem Programm: „Der Einzug der Erntekrone mit Gefolge und Kapelle vom Markt zur Inselkirche“. Es war eine wunderschöne Erntekrone – aber sie war in diesem Jahr nicht konkurrenzlos. Die Insulaner haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und eine „Erntekrone“ aus Seegras und Muscheln gezaubert. Ein echter Hingucker! Außerdem haben die Landwirte ihr schweres Gerät auf die Straße gebracht und es für diesen besonderen Anlass liebevoll mit ihren eigenen Erträgen verziert. Ihnen gilt ein großer Dank, denn die Erntezeit ist zweifellos eine harte Phase, rund um die Uhr wurde im wahrsten Sinne des Wortes „geackert“, um die notwendigen Zutaten für unser täglich Brot bereitzustellen. 

 

   

Mit Jörg Haase, Kreisvorsitzender des Bauernverbandes

und Gudrun Helmig, Vorsitzende des Landfrauen-

vereins Nordwestmecklenburg

 

Mit Gabi Richter, Bürgermeisterin der Insel Poel,

Rapsblütenkönigin Lisa und Landrätin

Kerstin Weis

 

       

 

 

 

 

 

 

   

Die traditionelle Erntekrone

 

Die Ostsee-Erntekrone

 

 

17. September 2015 ►Rund um die Sicherheit

Politische Bildung ist enorm wichtig, um Zusammenhänge des politischen Betriebes zu erkennen und die politische Beteiligung der Gesellschaft zu fördern. Auch die Jugendorganisation der CDU, die Junge Union, ist stets darum bemüht, Veranstaltungen dieser Art zu organisieren. Ich habe mich sehr über die Einladung der Jungen Union des Landkreises Rostock gefreut, die interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Infoabend in Teterow zum Thema Sicherheitspolitik eingeladen hat. Die heutige Zeit ist sehr schnelllebig, wir bekommen jeden Tag so viele neue Informationen, sodass man oft nicht die Zeit findet, sich vertiefend über dieses und jenes Gedanken zu machen. Eine Eilmeldung jagt die nächste auf unseren Smartphones. Gestern Abend haben wir uns die Zeit genommen, um tiefgehende Gespräche über sicherheitspolitische Themen zu führen. Denn Sicherheit geht uns alle an!

 

   

Gespräch im Mehrgenerationenhaus Teterow

 

Mit Hannes Dettmann, Kreisvorsitzender der Jungen Union

Landkreis Rostock, Brigadegenral von Sandrart und

Organisatorin Susann Conrad

 

16. September 2015 ►Die Mittwochsrunde zu Wismar

Alle 14 Tage treffen sich Wismarer Unternehmer und interessierte Personen in einer Lokalität der Hansestadt, um gemeinsam mit Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Politik Gedanken auszutauschen. Gestern nun hatte ich die Ehre, die „Mittwochsrunde zu Wismar“ im Steigenberger Hotel am Markt zu treffen. Nicht eine, nicht zwei sondern ganze drei Stunden haben wir lebhaft über Themen, die uns alle bewegen, diskutiert. Die Lage in der Ukraine, die Bilanz des Afghanistaneinsatzes und natürlich die aktuell brisante Situation der Flüchtlinge haben uns sehr bewegt. An so einem Abend möchte ich natürlich kein Referat halten, ich bin froh über jede Anregung und neue Idee! Viele neue Gedanken und habe ich gestern Abend mitgenommen. Herzlichen Dank für die tollen Gespräche.

 

 


16. September 2015 ►Innovatives Institut und leistungsfähige Unternehmer

In meinem Wahlkreis, genauer im Ostseebad Kühlungsborn, befindet sich das Leibnitz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP Kühlungsborn) und es zählt unter den Wissenschaftlern zu den Besten seiner Art weltweit. Das renommierte Institut beschäftigt sich vorrangig mit drei Untersuchungsfeldern: Die Erforschung der Mesosphäre und unteren Thermosphäre, die Kopplung der atmosphärischen Schichten sowie die langfristigen Veränderungen in der mittleren Atmosphäre. Hört sich im ersten Moment alles kompliziert an, die Mitarbeiter geben sich jedoch große Mühe alles glasklar und verständlich zu erklären. Ein Besuch kann ich nur jedem empfehlen. Das IAP Kühlungsborn ist über die Landesgrenzen hinaus unterwegs, um für die genannten Bereiche Untersuchungen durchzuführen – gerade die Antarktis und die nördliche Region rund um Norwegen eignen sich bestens dazu. Direktor Prof. Franz-Josef Lübke berichtete auch stolz von seinem neuen Anbau. Das Besondere: Sowohl die Kosten als auch der Zeitrahmen des Baus wurden NICHT eingehalten. Nun sind wir aber nicht in Berlin, sondern in Mecklenburg. Ergebnis: 10% Kosteneinsparung und dazu hat sich die Bauzeit noch um 2 Monate verkürzt. Respekt, den Architekten sollten wir unbedingt für einige bekannte Projekte in Deutschland weiterempfehlen!

 

Mit Direktor Prof. Franz-Josef Lübke

 

 

Fundament- und Wegebau, Brücken- und Straßenbau, Gewerbebau, Wohnungsbau, Denkmalschutz … Wer sich darum kümmert? Nein, keine weitere Aufzählung, denn um all diese Bereiche kümmert sich eine Firma in der wunderschönen Hansestadt Wismar: Die Bauunion Wismar. Dazu bedarf es eine Menge Wissen und Fachverstand und natürlich Man-Power. Rund 100 Mitarbeiter kümmern sich um einen möglichst reibungslosen Ablauf der zahlreichen Aufträge. Zudem bietet das Unternehmen, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feierte, die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen wie zum Beispiel Maurer, Zimmerer, Baugeräteführer oder Bürokauffrau zu erlernen. Die Geschäftsführer Herr Hinrichs und Herr Sachse informierten mich auch über die verschiedenen Auftragsgebiete, so sind sie nicht nur im Norden Deutschlands aktiv, sondern führen auch für internationale Partner Arbeiten aus. Über 2500 Fundamente für Windkraftanlagen wurden hier in Wismar für verschiedene Länder produziert. Insbesondere der Betriebsstätten-Standort selbst trägt die Handschrift der Bauunion, die sich mit Leidenschaft dem Denkmalschutz verschrieben hat. Die Sanierung der Georgenkirche war eines der Highlights in der Firmengeschichte. Aber auch das Wismarer Rathaus, das Zeughaus und das Phantechnikum finden sich auf einer langen Liste zahlreicher Projekte wieder.

 

Mit den Geschäftsführern Jörg Hinrichs und Holger Sachse

 

 

Dieses Gefühl, die Sehnsucht nach einem anstrengenden Arbeitstag ins Bett zu fallen, die Augen zu schließen und entspannt und wohlfühlend die Nacht zu verbringen, wer kennt das nicht? Nun wissen wir alle, dass eine optimale Erholung auch Bedingungen voraussetzt. Dazu gehört in erster Linie eine hochwertige und bequeme Matratze, denn viele „Möchtegern-Qualitätsmodelle“ können einem auch den Schlaf rauben. Gerade Menschen mit akuten Rückenerkrankungen setzen auf Qualität – und das aus gutem Grund. Gut, dass wir in unserer Nähe einen bekannten und hochprofessionellen Matratzenhersteller finden. Das MALIE Matratzenwerk in Warin zeichnet sich durch ein umfangreiches Sortiment aus. Der Grundstein des heutigen Betriebs wurde 1930 in Wismar gelegt, anschließend wurde das Werk 1952 nach Warin verlegt und 1992 privatisiert. Das etwa 100-Mann starke Team um Geschäftsführer Bernd Kessler bedient auch internationale Kunden, wie etwa aus China oder der Schweiz. Aber auch ein direkter Werksverkauf für Privatkunden ist am Standort möglich. Leider, und das hören wir bundesweit immer öfter, fehlen dringend benötigte Fachkräfte. Damals bekam das Unternehmen hunderte Bewerbungen, heute ist die Freude schon groß, sofern überhaupt eine Bewerbung im Postkasten landet.  

 

 

 

15. September 2015 ►Landwirte in Nordwestmecklenburg

Wunderschön blühende Raps- und Getreidefelder und grasende Kühe auf den weitläufigen grünen Wiesen haben in den letzten Monaten das Bild unseres schönen Bundeslandes geprägt. Zwischen den Terminen meiner Sommertour habe ich diesen Anblick entlang der zahlreichen Landstraßen sehr genossen. Aber diese Flächen und Tiere stellen nicht nur schöne Motive dar, sie sind auch ein erheblicher Wirtschaftsfaktor für unsere Region. Daher war es mir ein persönliches Anliegen, Bauern und Landwirte persönlich zu treffen, mich über die Arbeit aber auch über ihre Sorgen zu informieren. 


Gemeinsam mit Jörg Haase, Vorsitzender des Bauernverbandes Nordwestmecklenburg sowie Petra Böttcher, Geschäftsführerin des Verbandes, steuerte ich zunächst den Hof Redentin e.G. der Familie Tönnsen an. Der Betrieb bewirtschaftet 550 Hektar Land und fokussiert sich auf den Anbau und die Ernte von Weizen, Raps, Gerste und Roggen – kurzum: ein reiner Ackerbaubetrieb. Strenge Vorgaben und bürokratische Hürden beeinträchtigen jedoch zum Teil die Arbeit. Die Flächen liegen in einem Vogelschutzgebiet, was zur Folge hat, dass nur bestimmte Pflanzen angebaut werden dürfen und  dies schränkt gleichwohl die wirtschaftliche Flexibilität ein. Aber auch die Dokumentationspflicht, und das haben wir von der Union schon oft kritisiert und mehrfach an Arbeitsministerin Andrea Nahles herangetragen, stellt für viele Firmen ein „bürokratisches Monster“ dar. Dieser Betrieb ist aber nur einer von vielen, dem diese gesetzlichen Vorgaben zu schaffen machen. Ich werde daher weiterhin mit meinen Kollegen ein Signal zur Überarbeitung dieser Dokumentationspflicht an die zuständigen Gremien herantragen.

 

Mit Jörg Haase (l.) und dem Ehepaar Tönnsen

 

 

Anschließend besuchte ich die Schünemann/Taube GbR in Lübow. Auch dieses Unternehmen konzentriert sich auf den Ackerbau. Geschäftsführer Schünemann berichtete mir, dass er beim Mindestlohn selbst keine Probleme sieht. Dennoch fordert auch er Nachbesserungen, denn die Nachweispflicht und die damit verbundenen Sonderregelungen der Arbeitszeiten gerade in der Erntezeit stellen erheblich Herausforderungen dar. Darüber hinaus leiden gerade Kleinbauern unter einer enormen Pachtexplosion. Der Bodenrichtpreis für Ackerland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Diese Entwicklung trifft insbesondere die Landwirte schwer, die auf Pachtflächen angewiesen sind, um ihre Betriebe aufrecht zu erhalten. In vielen Fällen, und das zeigt die Praxis klar, ist das Zupachten benötigter Flächen schier unmöglich geworden. Ich möchte in aller Deutlichkeit betonen, dass es eine moralische Verpflichtung ist, unseren einheimischen und angestammten Familienbetrieben, die in der Regel über mehrere Generationen betrieben werden, die Möglichkeit zu bieten, solche Flächen in einem vertretbaren Rahmen erwerben zu können. Nur zu oft wird betont, wie stolz wir auf unsere heimischen Produkte sein können. Das stimmt! Aber wie lange noch, wenn sich diese Unternehmen an der Grenze des Machbaren, ja an der Existenzgrenze bewegen müssen?

 

Auf dem Hof der Schünemann/Taube GbR

 

Weiter ging es zur Agrarprodukt e.G. in Rüting. Geschäftsführer Jens Oldenburg, 18 weitere Mitarbeiter sowie zwei Lehrlinge kümmern sich um 400 Kühe und weitere Tiere. Insgesamt umfasst der Agrarbetrieb etwa 1000 Tiere. Seit 1991 ist man stets darum bemüht, eigene Lehrlinge auszubilden und anschließend als volle Arbeitskraft weiter zu beschäftigen. 11 Auszubildende eigneten sich hier ihr Knowhow an und zehn fanden in Rüting zugleich eine berufliche Zukunft. Das ist eine stolze Quote. Das Highlight meiner Tour bekam ich spontan hier zu Gesicht: Während der Besichtigung der Liegenschaften trafen wir auf eine kalbende Kuh – und jeder, der bereits die Gelegenheit bekam, ein neugeborenes Kälbchen zu sehen, weiß um die besondere Anziehungskraft dieser niedlichen Tierchen.

 

Das neugeborene Kälbchen

 

Nichtsdestotrotz war ich nicht nur vor Ort, um die schöne Seite der Medaille zu bestaunen, sondern auch die Kehrseite. Stichwort Milchpreis. Es hagelte in den vergangenen Wochen zahlreiche Kritik bezüglich des Auslaufens der Milchquote. Aber die Milchquotenregelung hat ihre Ziele nicht erreicht. Sie konnte sie auch nie erreichen, weil staatliche Markteingriffe vom Prinzip her nie auf Dauer funktionieren können. Und eines ist in diesem Zusammenhang besonders abstrus: Die herkömmlichen Discounter verkaufen dieses wertvolle und elementare Grundnahrungsmitteln, ich möchte hier kein Blatt vor dem Mund nehmen, zu buchstäblichen „Schrottpreisen“. Dieser unerträgliche Zustand macht es den Milchbauern unmöglich, einen Betrieb wirtschaftlich zu führen, geschweige denn persönlich davon leben zu können. Ich finde das moralisch zutiefst verwerflich. Herr Oldenburg berichtete mir auch von immensen Auswirkungen der bürokratischen Konstrukte aus Brüssel. Hier werden knallhart Verordnungen erzwungen, die hinten und vorne keinen Sinn ergeben. Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Für Gülle und Jauche musste bisher mindestens eine Lagerkapazität von sechs Monaten garantiert sein, die Lagerung erfolgt in speziellen Güllebehältern. Die Lagerungsfrist wurde nun durch einen Beschluss verlängert, was wiederum zur Folge hat, dass die Bauern einen weiteren, sicher nicht ganz billigen Güllebehälter erwerben müssen. Damit noch nicht genug, denn es warten noch zahlreiche Hürden, bis eine Installation überhaupt denkbar ist: Zunächst die Erstellung eines Gutachtens, ob denn der Behälter überhaupt geeignet ist, auf dem Grund und Boden des Bauers gebaut werden zu können - obwohl dort schon ein Behälter steht-, anschließend eine Baugenehmigung und so weiter und so fort. Als würde das noch nicht ausreichen, gibt es zusätzlich hochgradig komplexe Gülleverordnungen, wer wann und wieviel überhaupt verbrauchen darf. Die mecklenburgischen Bauern, die ich kennengelernt habe, schätzen ihr Hab und Gut, das ist auch nicht außergewöhnlich, denn es bildet ihre Existenzgrundlage – warum sollten sie ihre eigene Existenz, ihren Acker, dann freiwillig überdüngen und ihn damit langfristig schädigen? 

 

   

Mit meiner Mitarbeiterin Raina Basler und Jens Oldenburg

 

Erinnerungen an alte Zeiten

 

   

Niedliche Kälber im frischen Stroh

 

Nachwuchs in Sicht ...

 

Zu guter Letzt besichtigte ich ein Unternehmen, das für die gerade benannten Landwirte von großer Bedeutung ist.  Die Schmahl HaGe Landtechnik GmbH in Upahl ist zuständig für die Instandhaltung und Reparatur sowie die Vermietung von Landtechnik. Nicolaus Schmahl beschäftigt am Standort Upahl rund 44 Mitarbeiter, die besonders in der Erntezeit gefordert sind.

 

Auf dem Hof der Schmahl HaGe Landtechnik GmbH

 

Diese Termine sind sehr wichtig. Es stapeln sich in meinem Postfach oft unzählige Stimmen für oder gegen Projekte und Maßnahmen. Aber man kann nicht alles nur vom Schreibtisch her aufnehmen und bearbeiten. Daher bin ich dankbar über die gesammelten Erfahrungen und Informationen. Es ist mir persönlich unglaublich wichtig, diese auch zu verarbeiten und an die zuständigen Ansprechpartner heranzutragen. Diese Informationen bilden eine gewichtige Grundlage für die Möglichkeit, etwas zu verändern, verbessern oder weiterzuentwickeln.

 

Ein Erntedank-Schlückchen

 

Apropos Landwirtschaft, am Samstag findet auf der wunderschönen Insel Poel das Kreiserntedankfest statt. Ich werde vor Ort sein und freue mich auf zahlreiche Begegnungen, sprechen Sie mich einfach an.

 

14. September 2015 ►Informationswochen der Integrationsfirmen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsfirmen hat in dieser Woche deutschlandweit das Projekt „Informationswochen der Integrationsfirmen“ organisiert. Inklusion und Integration sind im Deutschen Bundestag stets oben auf der Prioritätenliste, daher bin ich erfreut, dass wir die im Rahmen dieser Veranstaltung die Gelegenheit bekamen, inklusive Unternehmen zu besuchen und sich darüber hinaus insbesondere über die erfolgreiche Integrationsarbeit zu informieren. In meinem Wahlkreis hat das Dienstleistungsunternehmen AkkuRat Wismar GmbH zusammen mit dem Verein „Das Boot“ eingeladen, um genau dies zu ermöglichen. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, schwerbehinderte Menschen sowohl durch dauerhafte Arbeit und Beschäftigung als auch begleitend in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen. In der Wismarer Küche „Die Möwe“ wird ihnen die Chance geboten, für Schulen, Kindergärten oder eben auch für die Wismarer Werkstätten zu kochen. Neben der Besichtigung der Küche durfte ich mir ein persönliches Bild über die Arbeitsabläufe machen. Am Ende des Termins war glasklar: Die Firma und das gesamte Team leisten eindeutig Großartiges. Danke für Ihr Engagement.

 

   

Mit Thilo Werfel, Geschäftsführer der Wismarer Werkstätten und

Kristina Brossog, Geschäftsführerin AkkuRat GmbH

 

Küchenleiter Jörg Zinn

 

29. August 2015 - Tag 10 der Sommertour - Immer wieder einen "Abstecher" wert

Immer wieder einen "Abstecher" wert. Dieses Mal war es eine Einladung zum Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Plau am See, veranstaltet mit den Mitgliedern des Fördervereins derselben. Mich als Mitglied und Förderin zu gewinnen, war kein großes Kunstwerk, obwohl sich der Vorsitzende des Fördervereins, Jens Fengler, sehr charmant bemüht hat, um mich zu werben. Warum keine große Kunst? Da ich als Tochter eines Feuerwehrmannes eine fast angeborene Affinität zu den Kameradinnen und Kameraden habe, die beim Ertönen der Sirenen alles stehen und liegen lassen, wenn’s brennt, sich in die blauen Uniformen und glänzenden Helme "schwingen", um Leben zu retten und dem Feuerteufel auf den Leib zu rücken. Gerade die an Lebenserfahrung etwas reiferen Plauer Einwohner erinnern sich noch wie gestern an den verheerenden Rathausbrand. Mein Vater war beim Löschen damals dabei und als Brandursachenermittler gefordert. An diesem Abend aber war Zeit zum klönen und feiern auf dem Programm. Und wenn am Morgen drauf jemand tatsächlich einen Brand haben sollte, dann sicher von der Art, der keinerlei Ermittlung bedarf. ;)

 

   

Mit Rüdiger Hoppenhöft und meinem Mann Kurt

 

Mit Wehrführer Ronny Ax (l.) und Fördervereinsvorsitzender

Jengs Fengler (r.)

 

   

retten - löschen - bergen - schützen

 

Musikalische Unterhaltung durch den Shanty-Chor

 

25. August 2015 - Tag 9 der Sommertour - Helfende Hände

Der Tag begann mit einem Abstecher in den KaSo-Verein Wismar - ein wunderbarer Ort, in dem sich Menschen treffen, in Handarbeit mit viel künstlerischem Geschick aus Stoffen tolle Sachen herstellen, an denen sich später andere erfreuen. Ich nutzte erneut die Gelegenheit, um Kleidung vorbeizubringen, die auf unkomplizierte Art und Weise weitergereicht wird.

 

Kreative Hände im KaSo-Verein

Weiter ging es in das Hanse-Klinikum. Auch hier nahm man sich viel Zeit, um mir alle Stationen zu zeigen. Insbesondere die Entbindungsstation, in der täglich neue Erdenbürger das Licht unserer Welt erblicken, macht hier alle sehr stolz. Ein Haus mit großem Potential, welches aber auch, wie schon in Bad Doberan gehört, sehr unter den bürokratischen Belastungen leidet. Und wie will man Qualität real messen? Da gibt es in den nächsten Wochen und Monaten noch reichlich Beratungsbedarf. Besonders schön ist das Angebot, jederzeit wieder ins Haus einkehren zu dürfen.

 

 

Anschließend erkundete ich die Wismarer Werkstätten. Seit der Wende finden hier in unzähligen, unterschiedlichen Einrichtungen sowohl Junge als auch an Lebensjahren Ältere eine Heimat und einen Arbeitsplatz, trotz Handicap. Und diese Menschen, die ich ganz persönlich im Gespräch kennenlernen durfte, wissen den Wert von Arbeit unglaublich zu schätzen. Sie sind Zulieferer für die Automobilindustrie - und die Auftragsbücher sind voll. Größer wäre die Freude allerdings, wenn nach der Arbeit der Verdienst nicht den KdU-Leistungen zum Opfer fiele. Da hat Politik durchaus eine Chance, neue Wege zu gehen, um diese Lebensleistung zu honorieren. Und ganz richtig: "Es braucht ganz verschiedene Menschen, damit die Welt sich dreht."

 

   

 

 

 

Der krönende Abschluss eines solchen Tages ist immer der Kreisjugendring. Alle Beteiligten, darunter auch der Stadtjugendring, Street Walker und Vertreter von Projekten, stellten ihre ambitionierte Arbeit vor. Auch hier waren die Themen Antragsstellung, Fördertöpfe und Bürokratie ein Thema. Der Kleinste in der Runde machte die größte Welle. Der Vorsitzende des Kinder- und Jugendparlamentes, Ingolf Holst, stellte die Arbeit des Gremiums vor, Ziele, Pläne, zurückliegende Events... Ein durch und durch gesellschaftspolitisch interessierter junger "Mann", der irgendwann mal Moderator werden möchte. Das rhetorische Potential hat er jedenfalls schon mal. In seiner Gegenwart zu Wort zu kommen, ist eine Herausforderung - und er ist  noch so jung. Jedenfalls werde ich ihm und seinen erwachsenen Mitstreitern jederzeit zur Seite stehen, wenn sie Unterstützung brauchen. Es lohnt sich.

 

Kinder- und Jugendparlamentsvorsitzender

Ingolf Holst

 

 

22. August 2015 - Tag 8 der Sommertour - DRK Sommerfest in Sternberg und Lübzer Turmfest

Bereits zum 15. Mal findet das DRK-Sommerfest in Sternberg statt. Dieser Tag war – wie schon die Jahre zuvor – ein Tag, der die Generationen verbindet. Jung und Alt sind hier auf ihre Kosten gekommen. An verschiedenen Ständen konnten sich die Besucher über Themen, die ihnen am Herzen liegen, informieren. Eine Kindertanz- und Seniorentanzgruppe, Jagdhornbläser und andere musikalische Talente sorgten für eine perfekte Unterhaltung. Aber auch in kulinarischer Hinsicht blieb den zahlreichen Gästen nichts verwehrt: Schwein am Spieß, Räucherfisch, und Kuchen sorgten für zufriedene Gesichter. Dieses Sommerfest ist zugleich immer ein persönlicher Anlass, das Ehrenamt zu würdigen. Auch wenn Sie, liebe Leser, es sehr oft auf den Bildschirmen ihrer Smartphones und PC´s lesen, man kann es einfach nicht oft genug wiederholen, denn dies ist kein Selbstverständnis: Danke für Euer sensationelles Engagement!!

 

   

Mit Olaf Steinberg und DRK-Kreisgeschäftsführer

Steffen Kahnert

 

 

Gut besuchtes Sommerfest

 

   

Feuerwehrshow der ganz Kleinen

 

Jagdhornbläser aus Wamckow

 

Sie kennen den Lübzer Amtsturm nicht? Nein? Das glaube ich Ihnen nicht! Sie kennen das Lübzer Pils? Dann kennen Sie auch den Lübzer Amtsturm! Dieser ist quasi weltbekannt, denn seit Jahrhunderten ziert er das Etikett unseres einzigartigen mecklenburgischen Bieres, das in alle Himmelsrichtungen exportiert wird. Nun staunen Sie. Aus dieser Tradition heraus ist das alljährliche Turmfest entstanden, auf dem die Brauerei ihr „Wahrzeichen“ würdigt. Eine Mischung aus Musik, Spaß und Leckereien konnten die Besucher am Wochenende in Lübz erleben und genießen.

 

   

Mit Wolfgang Waldmüller, Inge Arnhold und Gerd-Holger Golisz

 

Bierfass-Anstich mit Brauerei Chef Wili Horn und

Bürgermeisterin Gudrun Stein

21. August 2015 - Tag 7 der Sommertour - Traditionelles Schwedenmahl

Das Schwedenfest in der wunderschönen Hansestadt Wismar gehört mit zu den größten Volksfesten in unserem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Schweden und Wismar verbindet eine jahrhundertelange, außergewöhnliche Geschichte. Die Organisatoren haben sich in den vergangenen Tagen wieder einmal selbst übertroffen: Drei großartige Tage, an denen erinnert und gefeiert wird. Neben dem historischen Umzug zählt auch das Schwedenmahl zu den Höhepunkten der Feierlichkeiten. In der geschichtsträchtigen Kirche Sankt-Georgen lud die Hansestadt ein, um die kulturelle, wirtschaftliche, touristische und politische Zusammenarbeit zu festigen und natürlich auch zu entwickeln.

Das Schwedenfest wurde in diesem Jahr auch intensiv durch den NDR begleitet – Motto: Fußball! So haben die Wismarer am Samstag die Stadtwette des Norddeutschen Rundfunks weltmeisterlich gemanaged: Sie sollten das Tor WM-Tor von Mario Götze nachstellen und im Anschluss den WM-Song „Ein hoch auf uns“, von Anderas Bourani, performen. Gelungen, herzlichen Glückwunsch! Und zur Krönung des Abends erschien Andreas Bourani dann gleich persönlich und begeisterte 20.000 Menschen mit seinen großartigen Songs!

 

   

Schwedische, mittelalterliche Gesänge

 

Eröffnung durch Bürgermeister Thomas Beyer

 

   

Kreistagspräsident Klaus Becker und seine Gattin

 

Lange Tafeln in der St. Georgen Kirche

 

Schwedenmahl mit meinem Mann Kurt

 

 

20. August 2015 - Tag 6 der Sommertour - Immer im Dienst

Ein ausgefüllter und beeindruckender Tag war das. Das erste Fachgespräch führte ich im Krankenhaus von Bad Doberan. Die Mitarbeiter sind hier Anteilseigner der Gesellschaft und achten ganz besonders darauf, dass sich jeder Gast bzw. Patient besonders gut fühlt, man aber auch nicht mit Ressourcen verschwenderisch umgeht. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Gespräche - die Bürokratie wird schlimmer und stranguliert die Fachkräfte bei der Arbeit. Dabei reden wir täglich von Entbürokratisierung, doch vom Gegenteil wird mir in der Praxis berichtet und das verärgert mich sehr. 

 

Mit Chefarzt Dr. Michael Arndt, Pflegedienstleitung Antje Wiebe und

Geschäftsführer Uwe Borchmann 

Weiter geht's zur Polizei. Auch hier nicht nur Begeisterung zu den aktuellen oder gar zurückliegenden Entwicklungen, siehe Polizeistrukturreform. Das Ausdünnen der Polizei und ihre fehlende Präsenz in der Fläche ist ja ein offenes Geheimnis. Und was die Polizisten erst leisten, wenn die Urlaubersaison in vollem Gange ist, ganz zu schweigen. Und was ihnen randalierende "Fußballfans" bei heimischen oder Auswärtsspielen zumuten, kein Kommentar. Da liegt so viel im Argen. Mehr Kürzungen vertragen wir in Mecklenburg nun wirklich nicht.

 

 

Mit Polizeihauptkommissar Olaf Bleeck (Leiter d. Polizeistation), Polizeihauptkommissar

Andre Steinhaus (Sachbereichsleiter Einsatz) und Kriminalhauptskommissar Marcel

Sarcinelli (stellv. Leiter Kriminalpolizei)

 

Als ich dann beim DRK-Kreisverband Bad Doberan eintraf, habe ich einen tiefen Einblick in die vielseitigen Aufgaben erhalten. Ob es um die Betreibung von betreutem Wohnen, Jugendarbeit oder die Aktivitäten zur Betreuung von Asylbewerbern ging, diese Organisation arbeitet geräuschlos, effektiv, karitativ und erfolgreich. Gerade das Ehrenamt ist hier unverzichtbar und nicht hoch genug zu honorieren. Danke!!! Eine Reserve haben wir noch: die Kommunikation. Denn so viele Menschen vor Ort könnten auf unkomplizierte Art und Weise mit anpacken. Schauen Sie doch einfach mal beim DRK vorbei, es lohnt sich immer.

 

   

Mit Thomas Kröplin (Geschäftsführer), Susann Wieland (Sachbereichsleiterin Kinder-,

Jugend- und Verbandsarbeit), Karin Brümmer (Präsidentin) und Herr Kopplin (Leiter

Fahrdienst/Rettungsdienst)

 

DRK Bad Doberan

 

Abschluss des Tages war ein Abstecher nach Kröpelin. Hier besuchte ich ein unscheinbares Haus, in dem sich Großartiges verbirgt. Das historische Stadtmuseum, das Ost-Rock-Museum und die Bücherei. Es gibt also doch noch Menschen, die ein Buch in die Hand nehmen, statt ausschließlich online zu lesen. Ich war doch tatsächlich die 100. Besucherin seit der Eröffnung vor drei Wochen. Das war schon eine Überraschung. Die Krönung des Tages war der Besuch der alten Mühle, die seit ihrer Sanierung in einem zauberhaften Glanz erstrahlt. Das haben die Kröpeliner wirklich toll hinbekommen.

 

   

In der Stadtbibliothek mit Frau Peters

 

Im Stadtmuseum

 

   

Im Ostrock-Museum mit der CDU-Vorsitzenden Frau Reichler

 

"Es war da eine Zeit" - Renft

 

 

Kröpeliner Mühle

 

17. August 2015 - Tag 5 der Sommertour - Präzisionsdüse, Fitnessstudio und das "Haus des Lebens"

Ein ganz normaler Montag, denken Sie... Naja... Jeden Abend komme ich klüger nach Hause, als ich morgens das Haus verlassen habe. Und der erste Zugewinn an Erkenntnis begegnete mir im Unternehmen WERIMO in Neukloster. 

 

WERIMO - Mit  den Geschäftsführern Alexander Kasch, Michael Zucker und Renate Kasch (v.l.n.r.)

 

Die Werimo GmbH hat sich seit Ihrer Gründung im Jahr 1991 zu einem modernen Dienstleister mit über 40 Mitarbeitern sowohl in der Zerspanungstechnik als auch im Werkzeugbau entwickelt. Die Begegnung mit den Jungunternehmern war eine Offenbarung. Sie nahmen kein Blatt vor dem Mund, waren sowohl moderat im Ton und klar in der Ansage als auch verständlich in Lob und Kritik - so kann man seine Meinungen austauschen und auf lange Sicht füreinander da sein. Zur Erinnerung überreichte man mir schmunzelnd eine in Edelstahl glänzende Präzisionsdüse, welche normalerweise Chirurgen zum Fettabsaugen nutzen … In mich gekehrt steuerte ich prompt zum nächsten Fachgespräch ins Fitnessstudio am Ploggensee in Grevesmühlen;) 

Im Grevesmühlener Fitnessstudio - Mit Frank Schiewer, Vorstand Rehasportverein Ploggensee e.V.

 

Im April 2015 feierte das Hospiz Schloss Bernstorf sein 1-jähriges Jubiläum – leider konnte ich damals nicht teilnehmen – aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. So besuchte ich am Montag – es ist mein nunmehr zweiter Besuch – das „Haus des Lebens“. Schon damals wurde mir bewusst, dass das großartige Team enormes leisten wird. Stolz berichteten sie mir, dass sie von vielen Angehörigen der Gäste eine überaus positive Resonanz erhielten. 

Dieser Ort beherbergt eine „lebensbejahende“ Umgebung, viele vergessen hier für einen Augenblick das unausweichliche Schicksal. Und das hat viele Gründe: In diesem abgeschiedenen, zutiefst ruhigen Dorf entfaltet sich die ganze Kraft der Natur … es scheint, als bliebe die Zeit in dieser einzigartigen, natürlichen und erholsamen Atmosphäre einfach stehen. Nicht zuletzt, wie bereits erwähnt, hat das gesamte Team einen großen Anteil an die Zufriedenheit der Gäste: Sie geben sich die allergrößte Mühe, den Menschen wertvolle Stunden zu schenken. Und das finde ich beachtlich, danke!

 

   

Mit Ines Schultz, Grit Büttner-Fritz und meine Mitarbeiter Raina Basler

 

Das "Haus des Lebens" - Hospiz Schloss Bernstorf

 

 

15. August 2015 - Tag 4 der Sommertour - Sport für Jedermann

Im Sportausschuss des Deutschen Bundestages diskutieren wir nicht selten über elementare Themen wie beispielsweise Dopingbekämpfung oder das effektive Vorgehen gegen Spielmanipulation. Nicht zuletzt, und das finde ich zudem außerordentlich wichtig, beschäftigen wir uns zunehmend mit Präventionsmaßnahmen im Rahmen der Gesundheitspolitik. Sport und Gesundheit sind zwei grundlegende Elemente, die zweifellos eng miteinander verknüpft sind. Der eine treibt viel, der andere eher weniger Sport, jeder nach seinem eigenen Ermessen. Oftmals fehlt jedoch die Motivation, um bewusst und im Sinne der eigenen Gesundheit zu trainieren. Doch um dem entgegenzuwirken, gibt es deutschlandweit spannende Formate, die mit einfachen Aktivitäten und Tipps wieder mehr Bewegung in das eigene Leben bringen.

   

Eröffnung der Gesundheitsinitiative "Deutschland bewegt sich!"

 

Olympiasiegerin Heike Drechsler brachte Boltenhagen in Bewegung


v.l.n.r.: Jochen Wollmert (Mehrfacher Paralympicssieger im Tischtennis), Heike Drechsler (Olym-

pisiegerin im Weitsprung), Sandra Mikolaschek (Vize-Europameisterin im Tischtennis), Christian

Schmiedeberg (Bürgermeister), Claudia Hörl (Kurdirektorin), Renate Menzel (BARMER GEK Wismar)

und Michael Hull (Tanzweltmeister)

Eine der bekannteren Gesundheitsinitiativen ist „Deutschland bewegt sich!“, initiiert durch die BARMER GEK – unterstützt durch die Medien BILD AM SONNTAG und ZDF. Neben fünf weiteren Standorten machte die großartige Aktion gestern Halt im wunderschönen Ostseebad Boltenhagen – und diese „Location“, so der Veranstalter, ist „einzigartig“. Denn neben dem Kurpark, umrandet durch maritime Häuschen im typischen Bäderstil, bekamen die Einwohner und Touristen die tolle Gelegenheit, sich auch am Strand aktiv an den Sportgeräten auszuprobieren.

   

Am Stand von Pro-X-Walker

 

Mit Schwerins OB-Kandidatin für die CDU, Simone Borchardt

Badminton, Trampolin, Kletterturm, ZDF-Fußballtorwand, Tischtennis, Wii-Sports und vieles mehr wurde den Sportsfreunden im Open-Air-Fitness Parcours präsentiert. Tatkräftig unterstützt wurde diese Initiative durch Heike Drechsler, Olympiasiegerin im Weitsprung, Tanzweltmeister Michael Hull sowie Jochen Wollert, mehrfacher Paralympics-Sieger im Tischtennis. Es war mir eine große Freude, diese Veranstaltung gemeinsam mit Kurdirektorin Claudia Hörl und Bürgermeister Christian Schmiedeberg zu eröffnen. Als Sportpolitikerin hat es mich umso mehr gefreut, dass dieses Format bereits in den frühen Morgenstunden einen unglaublich starken Zulauf verzeichnete - viele Interessierte und Neugierige nutzten die Chance, sich an den verschiedenen Stationen zu bewegen. Und vielleicht – und dies ist eines der wichtigsten Ziele dieser hervorragenden Idee - wird der eine oder andere kleine Übungen in den Alltag mit einbringen, denn nichts schützt Sie besser vor einem Arztbesuch als Bewegung.

   

Großer Andrang im Kurpark

 

Auch Live-Vorführungen waren inklusive: Kampfsport

Zum Abschluss des Tages brachte es mich noch einmal nach Leezen. Hier wurde der neue Schützenkönig gekürt. Böllerschüsse verkündeten den Moment der Preisverleihung. Und das ist für mich schon etwas ganz besonderes, denn ich bin selbst Schützenschwester des Vereins. Beim Korkenschießen, was wohl eher für Kinder gedacht ist, habe ich komplett versagt. Es stimmte zwar die Richtung, mehr aber auch nicht. Als ich dann aber meine fünf Schuss auf die Scheibe setzte, waren es 42 Punkte. "Gar nicht übel fürs erste Mal", sagte ein beherzter Schützenbruder. Finde ich auch!

   

Tolle Stimmung auf dem Schützenfest

 

Traditionelles Korkenschießen

 

Glückwünsche für den neuen Schützenkönig 

 

14. August 2015 - Tag 3 der Sommertour ►Urlaubsflair

In der Tat, ich darf dort arbeiten und leben, wo andere Urlaub machen. Herrlich. Und damit es auch so attraktiv bleibt und noch schöner wird, war ich heute erstmal im Seehafen Wismar. Im Gespräch mit Seehafen-Chef Michael Kremp und Bausenator Michael Berkhahn haben wir gemeinsam die weiteren Schritte zur Hafenvertiefung besprochen. Seit einigen Jahren arbeiteten wir an diesem so notwendigen Projekt, denn unser Hafen hat einen Sonderstatus mit seinem einmaligen Holzcluster und den Entwicklungschancen in Punkto Tourismus-Kreuzfahrt. 

   

 

 

 

Dann ging es weiter zu DEM Brauhaus der Region "Brauhaus am Lohberg" in der Hansestadt Wismar. Hier gehen den Einheimischen wie den Touristen die Augen über, denn es gibt mehr als prämierte Biersorten vom Fass. Seit 1452 wird hier gebraut. Diese Tradition lebt bis heute und war damals schon der Haupterwerbszweig der Stadt. Neben der Bierbrauerei von Braumeister Stefan Beck hat der Inhaber Herbert Wenzel sich der Herstellung von Obstlern, Bränden, Whisky und Rum zugewandt. Und jedes Produkt ist von der Fachwelt ausgezeichnet worden. Zum zweiten Mal in Folge wird der Brauhaus-Chef sich die beliebte Auszeichnung des Deutschen Landwirtschaftsverbandes "abholen". Herzlichen Glückwunsch!!! Es war großartig zu sehen, wie in diesem Haus und an diesem Platz immer wieder Neues entsteht. Sogar eine Lounge gibt es seit kurzem. Es ist ein MUSS, hier einzukehren. 

   

Mit Herbert Wenzel

 

Im Brauhaus am Lohberg

Schon mal jemanden angestiftet? In der Regel geht man davon aus, dass es sich hier um etwas Negatives handelt, etwas Verbotenes. Ganz das Gegenteil versucht die Mecklenburger AnStiftung mit ihren Projekten, unterstützt durch die Herbert-Quandt-Stiftung. Um Andrea Vogler-Lehmann, Geschäftsführerin der Stiftung im Land, entwickeln sich Initiativen wie "Bürger.Innen.Land MV", die auf den sozialen Zusammenhalt, den demographischen Faktor, die wirtschaftliche Entwicklung, die Demokratie-Entwicklung und die Kulturpolitik im ländlichen Raum abzielen. Und jedesmal sollen Menschen angestiftet werden mitzumachen. Alles gar nicht so einfach. Am Sonntag, den 20. September um 15 Uhr eröffnet Stiftungsrat Dr. Wolf Schmidt und Bürgermeister Thomas Beyer die neuen Geschäftsräume. 

10. August 2015 - Tag 2 der Sommertour ►Stadtsanierung und "die Sache" mit dem Asyl

Lübz wäre ohne Bürgermeisterin Gudrun Stein nicht das Lübz, das wir heute kennen. Seit 1991 leitet sie verantwortungsvoll die Geschicke der Stadt und wurde im April diesen Jahres durch eine weitere Amtszeit in ihrer bisherigen großartigen Arbeit bestätigt. Früh hat Bürgermeisterin Stein alle Hebel in Bewegung gesetzt, um meine Geburtsstadt zu modernisieren und zu fördern. Sie hat sich insbesondere zusammen mit ihren Mitarbeitern dafür stark gemacht – und es war gewiss kein einfacher Weg – dass die Stadt in das effiziente Programm der Städtebauförderung aufgenommen wurde. Durch diese Maßnahme ist es gelungen, den einzigartigen mittelalterlichen Charakter der Innenstadt zu erhalten. Davon haben wir uns gestern gemeinsam ein Bild vor Ort gemacht. Außerdem wurde auch die Infrastruktur der Schulen nach den heutigen Bedingungen ausgerichet. Die Grundschule wurde modernisiert und an die heutigen Energiestandards angepasst. So besitzen beispielsweise die Klassenräume Fenster, die je nach Bedarf automatisch den Luftaustausch regeln – schlechte Luft zum Lernen wird es hier zumindestens nicht mehr geben.

 

   

Mit Bürgermeisterin Gudrun Stein und dem Hausmeister der Grundschule

 

Sanierung der Regionalen Schule

 

Anschließend, und dieser Besuch hat sich mittlerweile zu einer handfesten Tradition entwickelt, habe ich das Mehrgenerationenhaus in Lübz besucht. In der Ferienzeit herrscht hier natürlich Hochbetrieb. Vietnamesischer Kampfsport, Bastelstunden für Kinder, Mittagstisch, Kochkurse oder gemütliches Beisammensein mit der Familie – Aktivitäten für alle Generation werden hier optimal miteinander verbunden. Die Vorfreude auf diesen Termin war sehr groß und ich habe mich mit einem Lächeln wieder verabschiedet, denn an diesem Ort kann man sich einfach nur wohlfühlen. Die Mitarbeiter geben sich ganz viel Mühe und es ist mir daher ein Herzensanliegen, einfach ab und zu DANKE zu sagen! Schön, dass es Euch gibt!

 

Das Mehrgenerationenhaus ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass soziale Einrichtungen und ehrenamtliche Helfer unabdingbar für das Funktionieren unserer vielfältigen Gesellschaft sind. In Parchim gibt es eine weitere Einrichtung, die einen unglaublich starken Beitrag für den gemeinsamen Zusammenhalt leistet. Verhaltensauffällige Kinder oder Schulverweigerer werden durch die Mitarbeiter fachmännisch betreut. Es gibt, und das habe ich mir vor Ort erklären lassen, viele erfolgversprechende Hilfestellungen, um sie wieder in das gesellschaftliche Leben zu integrieren. Bei einem Rundgang mit Hans Hoppkes, Geschäftsführer des Diakoniewerks Kloster Dobbertin, wurde mir verdeutlicht, was dieses Haus außerdem leistet: Schulsozialarbeit, Straffälligenhilfe, Hilfen zur Erziehung, Jugendmigrationsdienst, psychologische Beratungsstelle und auch ein toller Jugendclub befinden sich hier. Von außen her sieht die Einrichtung eher unscheinbar aus, innen ist es aber mit jeder Menge Leben, Fachkompetenz und Herzlichkeit gefüllt. Wer sich hier in die Hände der Experten und Betreuer begibt, ist sehr gut aufgehoben.

 

  

   

Im Kinder-, Jugend- und Familientreff Parchim mit Hans Hoppkes und Mitarbeiterin

 

Ein Besuch lohnt sich! 

 

Wer mich kennt, kann erahnen, dass ein Programmpunkt im Rahmen meiner Wahlkreis-Sommertour in Parchim unbedingt dazugehört: Der obligatorische Besuch des Flughafens. Als ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende bin ich bis heute stark an den aktuellen Entwicklungen interessiert. Und eines vorweg: Bei jedem Besuch gibt es neue Entwicklungen. Konturen wurden in der Vergangenheit gesetzt, nun werden sie ausgefüllt. Eugen Arnstadt, der Leiter des Flughafenbetriebes, hat mir zunächst die Aktivitäten im neuen Tower nahegebracht. Hier finden sich modernste Technik, die von einer qualifizierten Fluglotsin bereits bedient wird.  Auch die Hallen füllen sich mit dem typischen Inventar: Sicherheitsschleusen, Gepäckbänder, Zollkabinen und Warteräume – es nimmt Gestalt an. Für die Arbeiten sind 80 Prozent der vor Ort angesiedelten Firmen verantwortlich – das ist toll und zeigt ein weiteres Mal, dass wir großartige Fachkräfte in Mecklenburg-Vorpommern haben. Große Dinge brauchen Zeit! Der gestrige Besuch hat es wieder bestätigt: Es wird!

   

Informationsgespräch im Tower mit Eugen Arnstadt

 

Hallenrundgang auf dem Flughafengelände

 

Selbst das "Navi" hat den neuen Tower auf dem Schirm

 

Ein ernstes Thema, das die Nachrichtensendungen, Talkshows und Tageszeitungen derzeit dominiert, ist die Situation von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Eines steht außer Frage: Es bedarf neuer Instrumente und einer Anpassung der Verfahren, um die aktuelle Lage zu bewältigen. Der Bund hat im Juni neue Maßnahmen beschlossen und wir werden uns auf den kommenden Gipfeln und in Arbeitsgruppen mit weiteren Vorschlägen auseinandersetzen. Es war mir daher ein persönliches Bedürfnis, die Umstände im Asylbewerber- und Flüchtlingswohnheim in Parchim mit eigenen Augen zu betrachten. Gudrun Halitovic, Betreuerin der Einrichtung und Andreas Neumann, 3. Beigeordneter des Landrates, haben mir von ihren Erfahrungen berichtet. Wir stehen derzeit vor der Herausforderung, dass eine steigende Anzahl von Asylbewerbern aus sichere Regionen aufsuchen, der derzeitige Bestand an Kapazitäten jedoch nicht ausreichend ist. Wir hören von Angriffen auf Asylbewerberheime, gleichzeitig kommen positive Nachrichten in der Berichterstattung zu kurz. In Parchim bereichern zahlreiche gemeinnützige Organisationen die Arbeit der Mitarbeiter und das Leben der Asylbewerber. Gemeinden und Privatpersonen unterstützen das Heim unter anderem mit vielen Sachspenden. Im Asylbewerberheim Parchim leben 250 Menschen aus 25 Nationen zusammen, was natürlich nicht immer einfach ist. Sprachliche Barrieren und natürliche Spannungen zwischen den verschiedenen Herkunftsländern sind Faktoren, die man nicht verhindern, aber an denen man dennoch arbeiten kann. Die Mitarbeiter geben sich daher die größte Mühe, ihnen den Aufenthalt hier zu erleichtern. 

 

   

Das Asylbewerberheim Parchim

 

Rundgang auf dem Gelände mit Gudrun Halitovic

 

Sofern ein Asylbewerber eine Aufenthaltsgenehmigung erhält, zieht er zunächst als erste Anlaufstelle in das Parchimer Flüchtlingswohnheim. Es war zunächst nicht sicher, ob wir uns diese Einrichtung anschauen können, denn wir hatten uns spontan entschieden, hier vorbeizuschauen. Ein Mitarbeiter ist auch hier immer vor Ort, sodass wir einen Einblick erhalten konnten. Hier leben derzeit 53 Flüchtlinge, die in der Regel 3-6 Monate im Haus wohnen. Während dieser Zeit bemühen sie sich intensiv, die deutsche Sprache zu erlernen und nehmen außerdem an diversen Praktika teil. Gerade bei dem Besuch dieser Unterkünfte habe ich viel gelernt. Diese dazugewonnenen Eindrücke sind enorm wichtig und ich werde sie in meine parlamentarische Arbeit im Deutschen Bundestag intensiv einbringen.

 

Mit Andreas Neumann (l.) und einem Mitarbeiter des Flüchtlingswohnheims

 

Abschließend habe ich den Kreisjugendring des Landkreises Ludwigslust-Parchim besucht. Der Vorsitzende Nico Heinrich und der Geschäftsführer Markus Welz haben mir die neue Strukturierung ihrer Arbeit sowie die aktuellen und zukünftigen spannenden Projekte erläutert, die bereits intensiv vorbereitet werden. Sie beschreiben sich selbst als Plattform und Anlaufstelle für alle Vereine und Verbände, die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis betreiben. Ein wichtiges Anliegen des Kreisjugendringes ist es, die Jugend für politische Themen zu sensibilisieren. Zur Bundestagswahl 2013 wurde etwa die U18-Wahl für Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Auch für die kommende Landtagswahl 2016 ist dieses Projekt bereits geplant. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, schauen Sie einfach im Haus der Jugend Parchim vorbei oder besuchen die Homepage www.kjr-lup.de! Es lohnt sich.

 

Mit Markus Welz (l.) und Nico Heinrich

  

8. August 2015 - Tag 1 der Sommertour Startschuss mit Rotem Adler, Blubberblasen und Folklore

Die Größe eines Wahlkreises lässt sich berechnen in Quadratkilometern und vergleichen (größer als das Saarland), beschreiben mit den einzigartigen Natur- und Kulturdenkmälern oder erleben, am besten natürlich, indem man sich auf den Weg macht. Ich möchte Sie gerne mitnehmen. In der sogenannten Berliner Sommerpause, die eigentlich nicht mehr und nicht weniger als eine sitzungsfreie Zeit ist, widmen wir Abgeordnete uns ganz besonders der Heimat. Und das ist wirklich schön. Meine Sommertour führt mich durch die Altkreise Parchim, Nordwestmecklenburg, Bad Doberan und die Hansestadt Wismar. Los geht´s.

 

   

 

 

 

Traditionelle Feste haben ganz ungewollt die magische Kraft, einem recht schonungslos bewusst zu machen, wie schnell das Jahr vergangen ist. Wie bitte? Schon wieder Quellfest in den Ruhner Bergen? Das war doch eben gerade erst. Nein, nein, die sogenannten „Gerd-Holger Golisz Festspiele“, er ist der Organisator derselben und meistert diese als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Lübz ganz brilliant, Jahre lang schon standen sie auf dem Plan. Und das Festzelt platzte aus allen Nähten. Es ist ganz wunderbar an der brandenburgischen Grenze. Jedes Jahr treffen wir Bürgermeister von hier und dort und tauschen unsere Erfahrungen aus. Ein Höhepunkt der Eröffnungszeremonie ist selbstverständlich das gemeinsame Singen des Mecklenburgliedes und der Brandenburgischen Hymne. So einige hatten Tränen der Rührung in den Augen, als es kraftvoll klang: „Steige hoch, Du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand, hoch über dunkle Kiefernwälder, Heil Dir mein Brandenburger Land…“. Das alles natürlich inklusive Riese Ramm und Burgfräulein. In diesem Jahr bereicherte der Plauer Shanty-Chor in schwungvoller Art das Fest auf der grünen Wiese.

 

   

Schunkeln mit Lübzer Stadtpräsidentin Inge Arnhold und Bürgermeister 

Bernd Dannemann aus dem brandenburgischen Putlitz

 

Stimmung im Festzelt

 

Mit dem Shanty-Chor, Riese Ramm, das Burgfräulein und Gerd-Holger Golisz

 

Blubberblasen sind was für Kinder, aber auch für Erwachsene? Naja, nur bedingt. Manch ein Schelm behauptet, Politiker würden so etwas in der Art ab und zu produzieren… Aber doch nicht im bodenständigen Mecklenburg. Dafür ist doch eher der hiesige Pastor zuständig. Na nun mal nicht gleich das Schlimmste denken… Hier ein Versuch der Erklärung: wenn kleine Jungs erwachsen werden, tragen sie an heißen Sommertagen trotzdem kurze Hosen, tummeln sich in der Menschenmenge des Plauer Altstadtfestes und haben in einem Holzzuber ein weißes, schäumendes Gebräu gemixt, zwei plüschige Stäbe in der Hand und zaubern in Regenbogenfarben schillernde übergroße Seifenblasen in die unverkennbare Altstadtkulisse. Das ist unser Pastor Poppe. Leuchtende Kinderaugen werden magisch angezogen und siehe da, sie können das auch – ganz mühelos, während die Erwachsenen Bauklötzer staunen. Nicht schlecht geguckt habe ich auch über die Sanierungsvorhaben der Stadtkirche. Nach einer ausgedehnten Führung im Gotteshaus und einem intensiven Gespräch über das bürgerschaftliche Engagement der Plauer konnte ich nicht widerstehen und wurde Mitglied des Fördervereins der Kirche St. Marien in Plau am See.

 

   

Blubberblasen von Pastor Poppe

 

St. Marien in Plau mit saniertem Turm

 

Mit Pastor Poppe und Förderveinsmitglied der Kirche, Rüdiger Hoppenhöft

 

Anschließend verließ ich das Festland und folgte einer Einladung der Insulaner. Zwischen Deutschland und Dänemark liegt in meinem Wahlkreis zwar nicht die größte, gleichwohl aber die „idyllischste“ aller Ostseeinseln: die wunderschöne Insel Poel. Bereits zum 6. Mal versammelten sich aus der gesamten Bundesrepublik Sportfreunde, um die Schönheit dieser Insel während eines 1.5, 5 oder 10 km Laufes zu genießen. Marathonläufe und Themenläufe gibt es in Deutschland mehr als genug, aber dieser Abendlauf, und das haben mir auch in den vergangenen Jahren zahlreiche Laufbegeisterte versichert, ist durch seine Einzigartigkeit, das Gefühl des Laufens auf verschiedenen Strecken, umrandet von Ostseewasser, nicht zu übertreffen. Während ich den Startschuss für den Lauf gab, waren auch meine Jungs und Mädels der Jungen Union Wismar-Nordwestmecklenburg wieder aktiv. „Die Fans von Karin Strenz“ haben auf die langen Läufe verzichtet und sich bei den Mittelgroßen eingereiht, um, wie sie sagten, „als Große ein wachsames Auge auf die Kleinen zu haben“, wie verantwortungsbewusst – im nächsten Jahr streben wir dann die nächste Stufe an, bis dahin finden sich ganz bestimmt andere Freiwillige, die den fürsorglichen Auftrag wahrnehmen ;)

 

   

Mit den Fans von Karin Strenz und Bürgermeisterin Gabi Richter

 

Auf die Plätze, fertig ...

 

   

... und los!!

 

Siegerehrung bei den Mädels des Bambinilaufs

 

Nun hatte ich in der Tat meinen Wahlkreis von allen Himmelrichtungen sehen dürfen, von der brandenburgischen Grenze bis an die mecklenburgische Seenplatte, querfeldein bis an die Ostseeküste an den Kieferstrand. Und so ganz zum Abschluss des bunten Tages gab es noch einen Abstecher in das vertraute Innere … auf dem Weg zu meinen Freunden nach Sternberg, wo auch meine politische Arbeit als Landtagsabgeordnete begann, fand ich mich im Museumshof des Heimatvereins wieder. Bis zum letzten Platz gefüllt war der Innenhof. Gut zwei Stunden präsentierten die Kleinsten und die Weisesten der Sternberger ihre traditionellen Tänze und plattdeutschen Sketche – Kulturgut vom Allerfeinsten. Für die kulinarischen Finessen sorgte wie immer das Fischerpaar Rettich. Ein Matjesbrötchen gekrönt durch ein Schlückchen Lübzer Pils. Und wem haben wir das jährlich zu verdanken? Anke Bittermann und ihrem Team. Sie stecken so viel Herzblut in dieses Fest und es ist verdientermaßen ein absolutes High-Light im Sternberger Event-Kalender. Danke Anke ;)

 

   

Anke Bittermann

 

Tolle Stimmung auf dem gefüllten Museumshof

 

Nach gefühlten 16 Stunden und nachgewiesenen 332 Kilometern Fahrstrecke durch meinen wunderschönen Wahlkreis fiel ich erschöpft und gleichermaßen dankbar ins Bett.

 

16. Juli 2015 ►Jubiläum mit Seeluft

80. Geburtstag, was für ein Jubiläum. Ein Plauer Urgestein, Rüdiger Hoppenhöft, Stammtischerfinder, „Geldeinsammler“ für den guten Zweck, Ratgeber, Ausgleich suchender bei kontroversen Debatten, Ehrenamtspreisträger, CDU-Ehrenvorsitzender, Mensch. Das ist Rüdiger Hoppenhöft. Und an seiner Seite immer seine Frau Elena, ohne die er nur die Hälfte all seiner Ideen hätte verwirklichen können. An diesem Morgen lud er Freunde, Wegbegleiter und Familie ein. Im "Falk-Seehotel", mit Blick auf den Plauer See und bei strahlendem Sonnenschein empfing er seine zahlreichen Gäste. Niemand wollte fehlen, um zu gratulieren und zu danken. Als dann zum Grußwort sowohl der heimische Pastor Stephan Poppe als auch "LINKE"-Bürgermeister Norbert Reier eine Laudatio auf den Jubilar hielten, fühlte ich mich in den legendären alten schwarz-weiß Klassiker versetzt, in dem Don Camillo und Peppone im verschlafenen italienischen Brescello ihre Haltungen mal wortgewaltig, mal schlagkräftig austauschen. Heute verlief alles friedlich :-)) Herzlichen Glückwunsch, lieber Rüdiger!!!

 

 

 

15. Juli 2015 ►Nominierung Olaf Steinberg

Im nächsten Jahr finden wieder Wahlen statt. Nein, wir bekommen keine vorgezogenen Neuwahlen in Berlin. Es stehen im Herbst kommenden Jahres Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern auf der Agenda. Doch bevor ein Kandidat der jeweiligen Partei in einem Wahlkreis antreten kann, muss er zunächst durch die Mitglieder des jeweiligen Parteiverbandes nominiert werden. So wurde gestern der CDU-Kandidat für den Wahlkreis 32 bestimmt. Es war mir ein persönliches Anliegen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Ich habe zahlreiche Erinnerungen an diesen Wahlkreis, denn ich war für diese Region einige Jahre Abgeordnete des Landtages M-V. Zum anderen verbindet mich seit vielen Jahren eine enge Freundschaft mit Olaf Steinberg, der gestern mit 20 von 23 Stimmen als Direktkandidat nominiert wurde. Good Luck, Olaf!

 

Mit Wolfgang Waldmüller, CDU - Kreisvorsitzender Ludwigslust-Parchim und Olaf Steinberg

 

7. Juli 2015 ►Seniorenbeirat Bad Doberan

Gestern nutzte ich die Gelegenheit, mit dem Seniorenbeirat Bad Doberan ins Gespräch zu kommen. Ich habe die Einladung der Vorsitzenden Marianne Böckenhauer gerne angenommen, denn der Beirat leistet Großartiges. Die Mitglieder kümmern sich hervorragend um die Belange der Senioren in der Stadt, aber nicht nur das. Sie bemühen sich, den älteren Menschen ein überaus vielfältiges Angebot zu bieten – Veranstaltungen, Kurse, Ausflüge, Grillnachmittage, Seniorenfesttage, Wanderungen, Radtouren und vieles, vieles mehr. Und das finde ich toll, denn Abwechslung im Alltag bringt Freude und Spaß mit sich – schön, dass es Sie gibt!

 

Der Beirat hatte im gemeinsamen Gespräch ein lange und interessante „Tagesordnung“, so sprachen wir über Griechenland, Asylanten in der Region, das Bildungssystem in MV, über Hartz IV, Pflege und finanzielle Engpässe für die Seniorenarbeit. Mit dabei waren auch Stadtpräsident Stephan Krauleidis sowie Bürgermeister Thorsten Semrau, den ich schon seit Jahren kenne und mit ihm vertrauensvoll zusammenarbeite.

 

 

 

6. Juli 2015 ►Jedermann-Festspiele in Wismar

Sicher haben Sie schon von den Salzburger Festspielen gehört, sie gelten als das weltweit bedeutendste Festival der klassischen Musik und darstellenden Kunst. Ihr Markenzeichen ist unter anderem das Theaterstück „Jedermann“, das Spiel vom Sterben des reichen Mannes - auf Papier gebracht durch den Mitbegründer dieser Festspiele, Hugo von Hofmannsthal. Ab dem 18. Juli beginnen sie wieder in Salzburg. Doch solange müssen Sie nicht mehr warten, es gibt eine unschlagbare Alternative.

Gut 1000 km weiter nordwärts, in der wunderschönen Hanse- und UNESCO-Welterbestadt Wismar, befindet sich die altehrwürdige Kirche St. Georgen. Seit Freitag ist sie wieder Kulisse der Jedermann-Festspiele, die hier im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurden. Glauben Sie mir, gerade während dieser besonders warmen Tage sind die angenehm kühlen Temperaturen innerhalb der Gemäuer ein Segen, um diesem einzigartigen Stück seine volle Aufmerksamkeit schenken zu können. Die Schauspieler haben mit ihrem Talent überzeugt und die Premiere damit zu einem vollen Erfolg werden lassen. Bis zum 8. August, jeweils freitags und samstags, finden noch Vorstellungen statt. 

 

   

 

 

 

 

30. Juni 2015 ►Rote Rosen soll es regnen

Der legendäre Song der unvergessenen Hildegard Knef  hätte es an diesem Samstag auf den Punkt gebracht, als das Rosenfest im Sternberger „Lütt Acker“ mit Nieselregen startete. Die Augen der zahlreichen Gäste waren gen Himmel gerichtet und die Stoßgebete wurden erhört. Als der Chor mit volkstümlichen Liedern die Regentropfen wegzwitscherte, war sicher, unsere Rosenkönigin Lisa wird trockenen Fußes durch das satte Grün schreiten und jeden einzelnen zu diesem zum Brauchtum gewordenen Sommerfest begrüßen.

 

Mit Rosenkönigin Lisa und Anja Hörichs

  

27. Juni 2015 ►Auf Seemann, Tod und Teufel

Planen Sie gerade Urlaub? Es soll in die Karibik gehen? Ein Tipp von mir: Sparen Sie sich die langen und ermüdenden Flugstunden und reduzieren Sie ihre Kosten deutlich. Wie das möglich ist? Indem Sie einfach in unserem wunderschönen Nordwestmecklenburg in das unbeschreibliche karibische Feeling eintauchen. Noch nicht überzeugt? Seien Sie versichert, dieser Besuch bietet Ihnen mehr als nur ein Sonnenbad und leckere Cocktails. Unzählige Karibikfans aus meiner Heimat ahnen sicher schon, wovon ich rede, denn es hat sich schon fast überall rumgesprochen – die Rede ist vom einzigartigen Piraten-Action-Open-Air Theater in der berüchtigten Piratenstadt Grevesmühlen. Gestern nun war es wieder soweit. Intendant Peter Venzmer und sein herausragendes Team gaben sich die Ehre, die Tore für die nunmehr 11. Episode zu öffnen.

 

   

Mit an Bord: Die Fans aus Boltenhagen

 

Gefüllte Zuschauerränge in der Piratenstadt

 

Die Messlatte wurde schon in den vergangenen Jahren enorm hochgelegt und die Spannung im Vorfeld war riesig, welche Ideen hat die großartige Piratencrew wohl in diesem Jahr umgesetzt? Die vollen Zuschauerränge haben deutlich gemacht, dass wir wieder großartiges erwarten konnten. Und ich kann Ihnen berichten, dass wir nicht enttäuscht wurden, ganz im Gegenteil. Nur so viel dazu: Ein Rundum-Paket von Spaß, Action, Dramatik und Nervenkitzel ist nur die Grundausstattung, die Crew um Peter Venzmer hat noch viel, viel mehr zu bieten. Aber lassen Sie sich selbst überraschen, ein Besuch mit der ganzen Familie kann ich nur empfehlen. Bis zum 5. September haben Sie die Möglichkeit, sich von der atemberaubenden Welt der karibischen Piraten verzaubern zu lassen. Viel Spaß und ein großes Dankeschön nach Grevesmühlen für diesen unglaublichen Abend!

 

      

 

 

 

 

 

 

      

 

 

 

 

 

 

23. Mai 2015 ►Eine Perle ist erwacht

Heute ist eine mecklenburgische Perle aus ihrem tiefen Schlaf erwacht. Fast pünktlich zur Eröffnung des barockgeprägten Schloss Bothmers wich der graue Wolkenteppich zur Seite, um den Prachtbau vor fast zehntausend Besuchern in strahlendem Glanz zu präsentieren.

 

   

Schloss Bothmer

 

Zahlreiche Besucher vor der Veranstaltungsbühne

 

Sieben Jahre lang wurde das Schloss im nordwestmecklenburgischen Klütz aufwendig restauriert, vor allem war hier das Expertenwissen unserer heimischen Unternehmen gefragt. Sie haben Unglaubliches geleistet, das Ergebnis ist unbeschreiblich schön – ich fühlte mich heute ins 18. Jahrhundert versetzt. Sie müssen es selbst gesehen haben, daher empfehle ich beim nächsten Ostseeurlaub unbedingt einen Abstecher dorthin. Die Freude des Bürgermeisters Guntram Jung war unübersehbar, für die Klützer ist dieses außergewöhnliche Schloss ein Wahrzeichen, auf das sie wirklich stolz sein können - und es auch sind. Mit einem sehr poetischen Vergleich verdeutlichte er den unzähligen Gästen, welchen Stellenwert dieses altehrwürdige Herrenhaus genießt: "Das Schloss ist wie ein Familienmitglied unserer Stadt, für eine kurze Zeit war es weg, doch nun ist es wieder da. Die Familie ist endlich wieder vereint."

 

   
Mit der Gattin des Bürgermeister im Schlosspark 

Bürgermeister Guntram Jung im Gespräch über das Wahrzeichen der Stadt Klütz

 

Mit meinem Mitarbeiter Christian Stambor vor dem Schlossgelände

  

8. Mai 2015 ►CDU-Frühlingsfest in Speck's Scheune

Gute Traditionen müssen gepflegt werden, so auch das großartige Fest, auf das sich viele Mitglieder der CDU Nordwestmecklenburg schon lange im Vorfeld jedes Jahr auf's neue freuen – das Frühlingsfest der CDU-Nordwestmecklenburg in Speck’s Scheune. Gestern nun war es wieder soweit. Meine Teilnahme stellte sich zwar als kleine Herausforderung dar, denn in Berlin findet derzeit eine parlamentarische Sitzungswoche statt. Doch für einige Stunden konnte ich mich „absetzen“. Mit  der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft, die sich in den vergangenen Monaten als äußerst streikresistent bewiesen hat, fuhr ich hin und mit dem Nachtzug wieder in die Bundeshauptstadt zurück. Um eines schon mal vorwegzunehmen: Es hat sich zweifelsohne gelohnt und eine Überraschung hatte ich auch noch parat …

 

Ein gut besuchtes Fest

Prof. Dr. Erhard Huzel, Vorsitzender des CDU Kreisverbandes NWM, begrüßte in seiner harmonischen Art die zahlreichen Mitglieder und Gäste in der altehrwürdigen Scheune. Anschließend bekam ich neben Wirtschaftsminister Harry Glawe und dem Patienten- und Pflegebeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, die Gelegenheit, über aktuelle Entwicklungen aus dem Berliner Politikgeschehen zu berichten. Ausnahmsweise verzichtete ich auf die Hälfte meiner Redezeit, denn ich hatte an diesem Abend hochkarätige Begleitung aus Berlin im Schlepptau, Seine Exzellenz Bolat Nussupov, Botschafter der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland. Vor einigen Tagen war Botschafter Nussupov im Rahmen des 3. Deutsch-Kasachischen Wirtschaftstages bereits in Mecklenburg zugegen. In gemütlicher Atmosphäre brachte er mit voller Begeisterung zum Ausdruck, wie sehr er von unserer wunderschönen Region und den fantastischen Menschen fasziniert ist. Es war eine wahre Lobeshymne auf unser einzigartiges Mecklenburg. Wie Recht er damit hat!

 

Mit Botschafter Nussupov (l.) und Frank Speck

 

Bei Schwein am Spieß, grandioser musikalischer Umrahmung durch das außergewöhnliche „Schrottorchester“ und kühlen Getränken war es ein Genuss, mit Freunden und Bekannten wieder ins Gespräch zu kommen. Leider kommt dies manchmal zu kurz, daher war es mir ein besonderes Herzensanliegen, trotz Sitzungswoche nach Möllin zu reisen. Ich möchte mich ganz herzlich für den wunderschönen Abend bedanken.

 

Mit Erhard Huzel, Ingrid Schafranski, Botschafter Nussupov und Frank Speck

 

4. Mai 2015 ►Feierlaune in Sternberg

Traditionell bin ich am 1. Mai bei Fischer Rettig am Sternberger See. Mehrere hundert Gäste tummelten sich dort auch in diesem Jahr beim fröhlichen Aal-Würfeln, luftigen Bootsausflügen, stimmungsvoller Tanzmusik sowie genussvollen Bierchen, Fischsuppe und Matjesbrötchen. Dieser Anlass war ideal, um der Fischersgattin zu einem speziellen Geburtstag zu gratulieren und sie mit ihrem Mann nach Berlin zu einem Besuch in den Deutschen Bundestag mit ganz persönlicher Führung einzuladen.

  

   

Überreichung des "Berlin-Gutscheins" an Frau Rettig

 

Nette Begegnung: Letzte Woche im französischen Strasbourg und 

am Wochenende in Sternberg

 

Nicht nur an Land, auch zu Wasser wurden besondere Gäste gesichtet

 

In den Wochen, in denen der parlamentarische Betrieb in Berlin einen Gang zurückschaltet, bin ich im Wahlkreis unterwegs. Da bleibt das Privatleben manchmal ganz schön auf der Strecke. Umso größer war die Freude, dass ich meine Schwester hier traf. Also war es für mich auch ein Familienfest :-)

 

Am Samstag führte es mich dann wieder nach Sternberg. Im idyllischen Erholungsort hatten sich alle für das 13. Landesrapsblütenfest herausgeputzt. Ist das wirklich schon so lange her, dass es Premiere feierte? Damals saß ich selbst noch in der Jury und Königin wurde eine Sternbergerin. Und wieder hatten sich Exzellenzen in bunten, langen Gewändern auf der Bühne versammelt, um bei dem besonderen Höhepunkt der Krönung der neuen Rapsblütenkönigin dabei zu sein.

 

   

 

 

 

Manuela Zissler, aktuell bekannt unter dem Namen „Königin Manuela I.“, übernahm den ehrenvollen Titel von der bisherigen Rapsblütenkönigin Mandy Haase. Was die Organisatoren da leisten ist unfassbar. Alles sieht so leicht, entspannt und mühelos aus, aber es steckt verdammt viel Arbeit dahinter. Dafür ein großes Dankeschön an das Team von „Sternberg und MEHR e.V.“ um die Vorsitzende Waltraud Ulrich. Nun ganz nach dem Motto: Nach dem Rapsblütenfest ist vor dem Rapsblütenfest.

 

Die bisherige Landesrapsblütenkönigin Mandy Lange 

und Waltraud Ulrich

 

16. April 2015 ►Eine große Chance für die Ostseeregion

Infrastrukturprojekte gehören mit zu den wichtigsten Entwicklungsfaktoren für eine wettbewerbsfähige Region. Eines der bedeutendsten Projekte im Norden Mecklenburgs ist die Vertiefung des Wismarer Seehafens. Schon seit Beginn meiner Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag ist es mir ein Herzensanliegen, die Hansestadt in diesem innovativen Bauvorhaben konkret zu unterstützen. Bereits im Jahr 2012 habe ich gemeinsam mit den Entscheidungsträgern der Hansestadt Wismar den ehemaligen Verkehrsminister Peter Ramsauer effektiv sensibilisiert, diese notwendige Investition auf Bundesebene in den Vordergrund zu rücken. Denn durch die Vertiefung des Wismarer Hafens können größere Frachter auch eine steigende Anzahl an Gütern umschlagen. Eine Produktionssteigerung bedeutet gleichwohl einen Ausbau von Arbeitsplätzen in der Region. Es ist nicht einfach, einen Minister in die Region einzuladen, doch die sorgfältigen Bemühungen in Berlin tragen nun erste sichtbare Früchte. Heute nun nahm sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Zeit, sich ein intensives Bild vor Ort zu machen. Gemeinsam mit den Vertretern des Rathauses, des Seehafens sowie der dort angesiedelten Unternehmen wurde ihm verdeutlicht, dass dieser Hafen ein hervorragendes Alleinstellungsmerkmal besitzt. Denn die meisten Häfen konzentrieren sich auf die Abfertigung von Containern – Wismar wiederum produziert quasi direkt an der Kaikante Produkte, überwiegend aus dem Naturrohstoff Holz, und exportiert diese international. Der Verkehrsminister zeigte sich beeindruckt von der positiven Entwicklung des rund 60 Hektar großen Seehafens. Dobrindt betonte in der anschließenden Gesprächsrunde, dass es der Wille seines Hauses sei, dieses Projekt wohlwollend zu unterstützen. Er kündigte während der Eintragung ins goldene Buch der Stadt an, dass mit ihm demnächst in Wismar wieder zu rechnen sei. Wir werden nun alles daran setzen, sowohl auf parlamentarischer Ebene in Berlin als auch in enger Zusammenarbeit mit dem Rathaus, dieses Vorhaben zu einem positiven Ergebnis zu bringen.

 

   

Blick auf den Wismarer Seehafen

 

Rundfahrt auf dem Seehafengelände

 

Bundesverkehrsminister Dobrindt, Bürgermeister Beyer und Seehafenchef Kremp (v.l.)

 

15. April 2015 ►Ein wahrer Freund Mecklenburgs

Gestern fand in unserer wunderschönen Landeshauptstadt Schwerin der nunmehr dritte deutsch-kasachische Wirtschaftstag in Anwesenheit des neuen kasachischen Botschafters, Seine Exzellenz Bolat Nussupov und Gattin, statt. Am Vortag dieses Wirtschaftstages nutzte ich zunächst die Gelegenheit, dem Botschafterehepaar die malerische Schönheit Mecklenburgs zu präsentieren. 

Unser erster Termin führte uns in die einzigartige Hansestadt Wismar, die Geburtsstätte des ersten deutsch-kasachischen Wirtschaftstages. Bürgermeister Thomas Beyer holte für diesen besonderen Anlass das goldene Buch der Hansestadt Wismar heraus. Nicht nur hier durfte sich Botschafter Nussupov eintragen. Er verewigte sich mit seiner Unterschrift auf einem Backstein – so wollte es die Backsteinschönheit Wismar, so hat es Tradition in der UNESCO-Weltkulturerbestadt. Im Anschluss nahm sich Bürgermeister Beyer persönlich die Zeit, dem Botschafterehepaar sowohl die zahlreichen Sehenswürdigkeiten als auch die historischen Wurzeln der Hansestadt in einer interessanten Präsentation vorzustellen.

 

   

 

 

 

Unsere nächste Anlaufstelle führte uns in das idyllische Ostseebad Boltenhagen. Es war mir ein großes Bedürfnis Botschafter Nussupov die Orte zu präsentieren, die bereits sein Vorgänger in Mecklenburg bewunderte. Im Rahmen der Vorbereitung der Strandaufspülung in Boltenhagen war ich im Frühjahr 2013 mit dem ehemaligen Botschafter am Strand, auf dem er damals sagte: „Ich kann das nicht verstehen. Kasachstan besitzt so viele seltene Erden, und hier fehlt Euch Sand am Strand.“ – beinahe hätten auch Boltenhagen und Kasachstan kooperiert ;) Botschafter Nussupov wurde von Freunden im Boltenhagener Kurhaus empfangen.

 

   

 

 

 

Aus dem Turmsaal des Kurhauses heraus kann man einen unglaublichen Blick auf das außergewöhnliche Zentrum, den feinkörnigen Strand und das brausende Meer genießen. Im Anschluss kamen wir dem Wunsch des Herrn Botschafters nach – er schwärmte: „Ich liebe den Wind!“. Gesagt, getan. Das ehemals kleine Fischerdorf zeigte sich auf der Seebrücke von seiner sonnigen, aber auch recht windigen Seite. Wer sich bei Sonnenschein und Möwengeschrei im Ostseebad Boltenhagen aufhält, kommt zudem kaum an einem leckeren Eis vorbei – das gehört zu einem Boltenhagenbesuch unbedingt dazu. Im schnuckeligen Eiscafé „La Dolce Vita“ zauberte Federica Marzano mit ihrem Team traumhafte Eisbecher – ein Genuss. 

 

Aber Boltenhagen hat nicht nur Sand und Meer zu bieten, sondern weitläufige und grüne Wiesen. Inmitten dieser atemberaubenden Landschaft befindet sich das Gutshaus Redewisch von Ole Lüder. Botschafter Nussupov und seine Gattin waren vom Ambiente und den leckeren Fischhäppchen sehr angetan. Das Botschafterehepaar hat versprochen, den nächsten Ostseeurlaub genau hier zu verbringen. Ein Botschafter, der den Wind und den Fisch liebt, ist ein wahrer Freund Mecklenburgs.

 

 

 

 

 

Anschließend fuhren wir in die Landeshauptstadt Schwerin, um den Sitz des Landtages, das Schweriner Schloss, zu besichtigen. Landtagsvizepräsidentin Beate Schlupp empfing uns im altehrwürdigen Prachtbau. Neben dem Plenarsaal bekamen wir die Chance, die über 450 Jahre alte Schlosskirche zu besichtigen. Der Höhepunkt der Schlossbesichtigung war der kurze Gang auf dem Dachgemäuer des Schlosses. Hier oben präsentieren sich die gewaltigen Schlosstürme von unbeschreiblicher Schönheit.

 

 

Nun zurück zum dritten deutsch-kasachischen Wirtschaftstag. Zusammen mit der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin lud ich Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden und Politik ein. In diesem speziellen Format sollen Kontakte zwischen Unternehmern aus Mecklenburg-Vorpommern und Kasachstan geknüpft werden. Wir haben in den vergangenen Jahren bereits einige Projekte und Kooperationen auf den Weg gebracht. Kasachstan besitzt ein unheimlich hohes wirtschaftliches Potenzial und benötigt unter anderem für die Verarbeitung von Rohstoffen Know-How aus Europa. S.E. Botschafter Bolat Nussupov betonte gestern, dass die Bundesrepublik Deutschland bereits einer der wichtigsten Handelspartner der kasachischen Republik sei. Botschafter Nussupov und ich sind uns einig: Oberstes Ziel ist es, die wirtschaftliche, politische und kulturelle Zusammenarbeit beider Länder zu vertiefen. Im Sommer wird daher eine mecklenburgische Delegation nach Kasachstan reisen, um die Kontakte und Projekte zu intensivieren.

 

   

 

 

 

 

 

 

  

18. März 2015 ►Honigdiebe und Strandräuber

Liebe Freunde,

 

wenn von mir eine Weile nichts zu hören oder zu lesen ist, bin ich weder abgetaucht oder reif für die Insel, sondern ganz besonders viel im Wahlkreis unterwegs. Hier eine kleine Kostprobe aus der letzten Woche. Der Kühlungsborner Bürgermeister Rainer Karl und ich haben schon über eine gemeinsame WG nachgedacht, da ich gleich drei  ganz unterschiedliche Termine in Folge im schönen Ostseebad absolvierte.

 

Start war die kritische Offshore-Runde (darüber schrieb ich bereits), gefolgt von einem Treffen im Hotel Polarstern mit chinesischen Professoren, allesamt Künstler, die schon seit Jahren ihr Können bei uns unter Beweis stellen. Sie besuchten Schulen und sensibilisierten Kinder und Jugendliche für die kreativen Talente, die in ihnen schlummern und erweckt werden wollten. Auch Mecklenburger Künstler waren bereits im letzten Jahr im Reich der Mitte, wie man China prosaisch nennt.

 

Mit den chinesischen Künstlern im Kühlungsborner Hotel Polarstern

 

Anschließend traf ich auf den dortigen CDU-Ortsverband im Molli-Restaurant, eine tolle Location direkt am Bahnhof. Fast drei Stunden diskutierten wir über weltpolitische Themen, Sicherheitsfragen und auch lokale Angelegenheiten. Ich erkläre hier nicht die Welt, sondern nehme selbst immer neue Ideen und Inspirationen für meine Arbeit mit. Außerdem ist eine gesunde Reflexion der eigenen Arbeit unerlässlich. Ein "Nein" zu Windrädern in Sichtweite vor der Küste unseres traumhaft schönen Bundeslandes ist nicht automatisch eine Ablehnung von sauberer Windenergie. Folglich holte ich mir auch aktuelle Informationen von einem Windenergie-Hersteller des Landes ein, um nicht mit einem Tunnelblick durchs Land zu ziehen.

 

Dann ging es nach Bad Doberan zum EDEKA. Hier besuchte ich den Chef Detlef Wegner, der seinen „Markt“ völlig neu konzipiert hat und sagenhafte 60 Mitarbeiter beschäftigt.Sein Angebot ist eine Augenweide. Auch Produkte von regionalen Anbietern finden hier ihren Platz und verführen zum Schmunzeln. Wer rechnet schon mit Honigdieben und Strandräubern? Keine Sorge, alles sicher :-))) Schwer beeindruckt von der Frische der Käse- und Fleischtheke, der kompetenten Fachberatung und vielem mehr konnte ich mich von der original italienischen Schneidemaschine für Parma-Schinken gar nicht trennen.

 

      

"Honigdieb"

 

Original italienische Schneidemaschine für

Parmaschinken

 

"Strandräuber"

 

Dann ging es nach Neubukow zur Volkssolidarität mit anschließendem Besuch der neuen Tagespflegeeinrichtung. Es hat schon Tradition hier einzukehren, bei Kaffee, Kuchen und einem Kümmel oder Kirsch. Wir schnackten ganz ungezwungen über die unterschiedlichsten Themen, die "Guten alten Zeiten", die Pflegestufen, Rezepte und auch sehr persönliche Dinge. Eine große Freude, dass Bürgermeister Roland Dethloff mich immer begleitet und unser Gedankenaustausch lebt.

 

Zu Besuch in Neubukow zur Volkssolidarität

 

Gekrönt wurde die letzte Woche mit einer Bürgersprechstunde. Sehr spannende Gespräche führten wir, vom Ukraine-Konflikt bis hin zur russischsprachigen Minderheit aus der ehemaligen UdSSR in MV und vieles mehr. Ein Wermutstropfen dennoch. Unsere Tage haben alle nur 24 Stunden und ich versuche, jedem Bürger einen möglichst zeitnahen Termin anzubieten, manch einer "hängt" noch in der Warteschleife. Dass dann jemand einfach nicht zum Gespräch kommt und es auch nicht telefonisch absagt, ist schade. Ein anderer hätte sich über diese Möglichkeit sicher sehr gefreut. 

 

Montag war ich dann schon auf dem Weg nach Paris. Ne, ne, kein Kurzurlaub, sondern Sitzung des Monitoringausschusses des Europarates, ganztägige Sitzung und dann im Flieger zurück nach Berlin. Tja, und nun die parlamentarischen Aufgaben in der Hauptstadt. Durchatmen und weiter.

 

   

Monitoringausschuss des Europarates ...

 

... in Paris 

  

9. März 2015 ►Frühlingstour im Wahlkreis

In dieser Woche bin ich wieder im Wahlkreis unterwegs. Herrlich, zu Hause :-) Mein erster Termin war der Antrittsbesuch bei der Bürgermeisterin von Crivitz, Frau Brusch-Gamm. Sie folgte auf eine Bürgermeisterlegende, Ulrich Güßmann, der dieses anspruchsvolle Ehrenamt über 20 Jahre innehatte. Frau Brusch-Gamm ist eine ambitionierte Frau mit tollen Ideen und sprüht voller Energie und Tatendrang. Meine Unterstützung hat sie.

 

Zweiter Termin - ein Besuch in Richtung Crivitzer Gewerbegebiet. Hier haben sich zwei professionelle Landwirte einen Ort geschaffen, an dem einem das Herz aufgeht, wenn man regionale, veredelte Produkte zu wertschätzen weiß und zu den wahren Genießern gehört. Und in ihrem Domizil ist gleich der Frühling mit eingezogen, denn das Blumen-"Eck" verzaubert mit seinen Arrangements. Ich hoffe, dass viele Männer dort einkehren und ihren Frauen, Freundinnen und Müttern öfter als nur zum Valentinstag, Frauentag und Muttertag einen duftenden Gruß mit nach Hause bringen. Man(n) wird nicht zwangsläufig verdächtig, wenn er dies mal außer der Reihe tut :-))) 

 

Mit den Herren Gerke (l.) und Greiser

 

Erneuerbare Energien: ja, NATUR ZERSTÖREN: NEIN! Ich war bereits eine Stunde vor dem Termin hier an der Ostsee. Die Promenade von Kühlungsborn ist traumhaft schön. Gastronomische Highlights, kleine Läden, Strandkörbe fädeln sich auf wie eine Perlenkette. Die Leute sind ausgehungert nach jedem Sonnenstrahl und halten ihre Gesichter in das wärmende Licht. Und ausgerechnet hier sollen Windräder in die Ostsee gesetzt werden, eine Schande. Aber die Bürgerinitiative kämpft unerlässlich um ihren touristischen Standort. Wenn man den Medien glauben darf, rückt der Erfolg näher und dieses Kleinod bleibt doch verschont. Der Blick auf die Ostsee ist Urlaub pur für die Seele. Zum heutigen Treffen mit der Bürgerinitiative erörtern wir den aktuellen Stand der Planungen. Energiepolitik schön und gut, aber nicht auf Kosten einer funktionierenden und florierenden Tourismusinfrastruktur. Für alles muss es auch ein Maß geben und das eint uns hier. Waren Sie schon mal hier? Ja? Dann empfehlen Sie es weiter. Nicht? Dann wird es aber Zeit.

 

Blick auf der Kühlingsborner Hafen

 

   

Erneuerbare Energien: JA ...

 

... Natur zerstören: NEIN

 

 

28. Februar 2015 ►Impressionen der Mitgliederversammlung des  CDU-Stadtverbandes Wismar

 

Mit der Jungen Union Wismar-Nordwestmecklenburg

 

   

 

 

 

 

27. Febru

 

11. Februar 2015 ►Max und Moritz - Premiere im Kindertheater Parchim

„Ach was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen“. Wer erinnert sich bei diesen Worten nicht an die lustigen Streiche der beiden Lausbuben, von denen niemand in der Dorfgemeinschaft verschont wird. Diese wohl berühmteste Geschichte schrieb Wilhelm Busch vor genau 150 Jahren – Anlass für die Theatermacher in Parchim, sich der Sache anzunehmen. Sie zauberten ein wahres Feuerwerk auf die Bretter. Und zur Premiere waren auch wieder „meine“ Kinder der Sternberger Tafel e.V. dabei, die ich jedes Jahr zur Theaterfahrt nach Parchim einlade. Kinder wie Eltern waren restlos begeistert und freuen sich bereits auf die Vorstellung im nächsten Jahr.

 

 

  

13. Januar 2014 ►Traditionelle Neujahrsempfänge

Es ist die Zeit der Neujahrsempfänge. Und bei all den guten Wünschen, die einen zu diesen Gelegenheiten ereilen, dürfte, so Gott will, doch eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Am Wichtigsten ist doch immer noch die Gesundheit, von der man gar nicht genug bekommen kann, um den Herausforderungen des Jahres Herr zu werden. Deshalb auch an dieser Stelle Ihnen und Euch allen nochmals von Herzen Gesundheit, Freude am Leben, Kraft, Energie und eine Portion Gelassenheit, gemixt mit dem nötigen Humor, falls mal eine dunkle Wolke am Himmel aufkreuzen sollte. Natürlich brauchen Sie die richtigen Freunde an der Seite für die komplizierteren Situationen im Leben! Die Hansestadt Wismar lud als erstes zum Empfang. Der historische Rathaussaal war gefüllt bis auf den letzten Platz. Und die Ansprache des Bürgermeisters war wie immer ein Genuss. An Überraschungen fehlt es dann auch nie. Wussten Sie, dass wir 2015 das "Internationale Jahr des Lichts" haben? Die Deutsche UNESCO Kommission hat dies so "festgelegt" und möchte uns alle dafür sensibilisieren, welche enorme Bedeutung das Licht als elementare Lebensvoraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen hat (Hier der Link zur Homepage). So weit, so gut. Jetzt müsste die UNESCO nur noch draußen das Licht anstellen, weil ich ja finde, dass es schon viel zu lange viel zu düster ist. Spaß muss sein. Ganz besonders viel Spaß hatten wir dann beim Empfang in Plau am See, denn der Bürgermeister begrüßte unter anderem "... unsere Bundestagsabgeordnete Karin Strenz und GATTIN ..." Oups :-)))) Ich wusste gar nicht, dass ich eine Frau geheiratet habe, so was aber auch. Oder dachte da jemand, ich habe die Hosen an? Dabei hatte ich in der Tat, eine Seltenheit, an diesem Tag einen Rock getragen. Nichts ist menschlicher, als ein so netter Versprecher. Traditionell umrahmte die Veranstaltung die Mandolinen-Musikgruppe ebenso wie der Shantychor-Chor. Plau ist eine wirkliche Perle, vor allem durch das beeindruckende ehrenamtliche Engagement, welches der Bürgermeister in beeindruckender Weise beschrieb. 

 

   

Die Plauer Mandolinen-Musikgruppe

 

Shanty-Chor

 

Ansprache des Plauer Bürgermeisters