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11. Dezember 2015 ►24. Jahrestag der Unabhängigkeit der Republik Kasachstan

Nach dem Zerfall der Sowjetunion haben sich in der Region um Zentralasien und Südkaukasus zahlreiche souveräne Staaten gebildet. Aserbaidschan, Armenien und nicht zuletzt Kasachstan reihen sich in die lange Liste ein, für die dieser historische „Höhepunkt“ von herausragender Bedeutung war. Doch lassen Sie mich den Fokus auf ein Land richten. Im Jahr 1990 erklärte das heutige Kasachstan seine Souveränität innerhalb der UdSSR. Im darauffolgenden Jahr, am 16. Dezember 1991 verkündete die Republik anschließend ihre Unabhängigkeit. Dieses Ereignis ist nun schon fast ein viertel Jahrhundert her.

 

 

Aus diesem besonderen Anlass heraus lud der kasachische Botschafter der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Bolat Nussupov zu einem Empfang anlässlich des 24. Jahrestages der Unabhängigkeit des Neunt größten Landes der Erde ein. Dem Botschafter ist es gelungen – eine nicht einfache Herausforderung - uns innerhalb weniger Stunden die einzigartige Tradition und facettenreiche Kultur zu präsentieren. Es war ein musikalisches Feuerwerk der besonderen Art: Tänzer, Musiker und Sänger der Musikakademie der Kasachischen Nationalen Akademie der Künste verzauberte uns mit kreativen Stücken.

 

   

Mit meinem Mann Kurt, S.E. Bolat Nussupov und Gattin

 

Ansprache des Botschafters

 

   

Zauberhafte Klänge ...

 

... und kreative Tänze

 

Hochkarätige Gäste folgten der Einladung des Botschafters. Eine Begegnung hat mich zutiefst erfreut. Peter Brinkmann, eine Journalistenlegende. Möglicherweise sagt Ihnen der Name „auf den ersten Blick“ nicht viel, daher erlaube ich mir eine Geschichte zu ihm, die Deutschland auf Schlag veränderte. Peter Brinkmann war Teilnehmer der legendären Pressekonferenz am 9. November 1989, die den Mauerfall einleitete. Er stellte dem SED-Funktionär Günter Schabowski die entscheidende Frage, mit der die Pressekonferenz und damit die deutsche Geschichte eine ganz andere Richtung aufnahm. Erinnern wir uns kurz: Schabowski langweilte die geladenen Journalisten über eine Stunde, bis er zum Passus „Übergangsregelung für eine neue Reiseverordnung“, kam. Viele Journalisten fragten. „Ab wann?“, doch war dies zu vage. Es war Brinkmann, der direkt nachhakte: „Ab sofort?“. Denn das hatte der Politfunktionär nicht erwähnt und fand es folglich nicht in seinen Papieren, in denen er blätterte und zusehends nervöser wurde. Dann, nach kurzer Rücksprache mit seinem Nebenmann, der entscheidende Satz: „Das tritt, nach meiner Kenntnis ist das sofort, unverzüglich“. Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, auch daran war Peter Brinkmann beteiligt. 

 

Mit Peter Brinkmann (l.)

 

11. November 2015 ►Besuch aus meiner Geburtsstadt

Ganz besonderer Besuch heute in Berlin, Kindheitserinnerungen wurden geweckt. Eine aufgeweckte Schulklasse des „Eldenburg Gymnasium“ Lübz hat heute hinter die parlamentarischen Kulissen geschaut. Exakt auf diesem Platz, auf dem heute das Gymnasium steht, befand sich damals „meine“ Polytechnischen Oberschule Lübz. Das wir uns so harmonisch ausgetauscht haben, liegt also quasi in der Natur der Dinge. Und wir hatten viel zu bereden: die Flüchtlingspolitik, das deutsche Bildungssystem und nicht zuletzt haben wir uns über Zukunftschancen jungen Menschen unterhalten. Sicher kennen auch Sie dieses Gefühl, dass die Zeit in schönen Momenten zu schnell an einem vorbeizieht. So auch heute. Wir waren uns allesamt einig, eine Gesprächsstunde war einfach zu kurz. Ich freue mich auf ein Wiedersehen – und vielleicht sogar in Lübz. Vielen Dank für den Besuch! 

 

 

 

10. November 2015 ►Malteser - Allrounder in der Flüchtlingsbewältigung

Viele hauptamtliche und ehrenamtliche Helfer arbeiten seit Monaten Hand in Hand, um die gegenwärtige Flüchtlingssituation zu bewältigen. Es gibt hier zu Lande zahlreiche Vereine und Verbände, die sich im höchsten Maße engagieren. Heute Morgen folgte ich der Einladung der Malteser zu einem Parlamentarischen Treffen. An der besonderen Herausforderung sind die Malteser als Hilfs- und Betreuungsorganisation in erster Reihe beteiligt. Sie versorgen Flüchtlinge in Aufnahmeeinrichtungen, unterstützen sie dabei, wohlbehalten einen sicheren Ort zu erreichen, und betreuen ihre ersten Schritte in Deutschland. Gerade diese Schritte sind wesentlich für die Integration der Neuankömmlinge. Schätzungen der Malteser zufolge ist davon auszugehen, dass jeder 4. Flüchtling, der in Deutschland ankommt, mindestens einmal einen unmittelbaren Kontakt mit einem Malteser Helfer oder Mitarbeiter hat. 

 

   

Mit Bernhard Kaster, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU

 

Malteser ... weil Nähe zählt.

 

6. November 2015 ►Brief aus Berlin

 

Zum Lesen hier klicken

 
10. Oktober 2015 ►Gute Freunde

Ein Jahresende ist der perfekte Moment, um ein Jahr Revue passieren zu lassen. Keine Angst, bis Silvester sind es natürlich noch einige Tage. Aber ich erinnere mich an meine eigenen Worte, die ich zum Jahresende 2014 auf meiner Homepage niedergeschrieben habe: „Manchmal sieht man Kollegen, Freunde und Familie aber auch sehr selten, weil die Zeit für einen Kaffee oder ein Essen zu fehlen scheint. Aber Freundschaften und Familie muss man pflegen. Das ist mir leider in diesem Jahr nicht immer gelungen. Ich bedaure dies sehr und gelobe Besserung“. In der Tat, aber ich habe mich in dieser Hinsicht verbessert. Umso mehr freue ich mich, wenn Freunde in Berlin nach Berlin reisen. Rita, eine langjährige „Wegbegleiterin“ und sehr gute Freundin hat am Wochenende ihren Geburtstag in Berlin gefeiert – und im Schlepptau hatte sie viele, viele Freunde und Bekannte, die ich aus meiner Frankfurter Zeit noch kenne und oft vermisse. Ich habe mich sehr gefreut, dass die „Mannschaft“ aus Hessen meiner Einladung in den Deutschen Bundestag gefolgt ist, denn eine persönliche Bundestagsführung ist bei einem Berlinbesuch unbedingt Pflichtprogramm.

 

   

Mit meinem Mann Kurt und Rita

 

Mit Freunden und Bekannten vor der Reichstagskuppel

 

2. Oktober 2015 ►Brief aus Berlin - 25 Jahre Deutsche Einheit

"Liebe Leser,

ein Blick in meine Vita verrät, dass ich vor 25 Jahren als Sonderschullehrerin tätig war. Eine kurze Zeitreise: Es war der 10. November 1989. Wie gewohnt trat ich meinen Weg zu Arbeit an, eine Sonderschule in Magdeburg. Doch etwas war an diesem Morgen anders, kein Kinderlärm, kein Gerangel auf dem Schulhof. Gähnende Leere kam mir bei Eintritt in das Schulgebäude entgegen. Nur wenige Schüler und Lehrer gerieten in mein Blickfeld, unter den Wenigen die Direktorin. Wie groß war die Freude der Direktorin, als sie mich, die „systemtreue“ Kollegin antraf. Sie berichtete mir von den Ereignissen der Nacht. Wie bitte? Die Mauer ist gefallen? Kein Traum, es ist die Wirklichkeit! Kein Fernseher, kein Radio, kein Telefon in meiner Wohnung. Hätte die Schulleiterin nichts berichtet, säße ich wohl heute noch dort und nicht hier im Deutschen Bun-destag. So erlebte ich den „historischen Spatenstich“, den Anfang zum Weg der Deutschen Einheit! ... " (Auszug)

 

Hier klicken, um den kompletten Brief aus Berlin zu lesen

 

 

30. September 2015 ►Berliner Eurasischer Klub in Brüssel

Der Berliner Eurasische Klub (BEK) ist eine Plattform für Politiker und Experten aus Deutschland und der EU, um mit den Staaten des Eurasischen Wirtschaftsraumes, der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft und zentralasiatischen Staaten ins Gespräch zu kommen. Der Klub wurde am 7. Februar 2012 ins Leben gerufen. Kanzlerin Merkel sagte damals: Und "Ich glaube, dass dieser Klub ein Instrument der engeren Zusammenarbeit und auch des besseren Kennenlernens werden kann. Insofern ist es sicherlich sehr gut, wenn wir neben den Regierungskonsultationen oder neben den Regierungskontakten auch solche Institutionen haben, in denen Fragen beiderseitigen Interesses diskutiert werden können.“ Diesen Worten kann ich mich nur anschließen, denn eine gemeinsame Kooperation der Regionen Deutschlands und des zentralasiatischen Raums ist vorteilhaft für beide Seiten. Heute tagt der BEK im Herzen Europas, in Brüssel.

 

   

Mit Vizeaußenminister Alexey  Volkov und S.E. Bolat Nussupov,

kasachischer Botschafter in Deutschland

 

Tagung in Brüssel

 

 

24. September 2015 ►Heimatbesuch im Deutschen Bundestag

Das Fischerehepaar Rettig aus Sternberg hat in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum gefeiert. Und zu außergewöhnlichen Anlässen gehört natürlich auch ein originelles Geschenk. Wir kennen uns nun schon viele, viele Jahre und dafür bin ich unendlich dankbar. Sie haben eine Menge für die Region geleistet und sind auch heute noch sehr engagiert. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie meiner Einladung nach Berlin und insbesondere in den Deutschen Bundestag gefolgt sind. Es gibt hier so unglaublich schöne Dinge hinter den altehrwürdigen Mauern des Reichstagsgebäudes, aber auch in den modernen Liegenschaften des Deutschen Bundestages, zu entdecken.

 

Mit dem Ehepaar Rettig vor der Kuppel 

 

Auch Herr Sielnd und seine Gattin aus Plau am See besuchten mich im politischen Berlin. Sie hatten das Glück, auf dem legendären Weihnachtsstammtisch meinen Gutschein während der Tombola zu gewinnen. Zwei Übernachtungen im Motel One am Hauptbahnhof und eine persönliche Führung durch den Bundestag. Ein kleiner Hinweis: Diesen Gutschein wird es auch in diesem Jahr wieder geben, vorbeischauen lohnt sich also!

 

Mit Herrn Sieland und Gattin auf der Dachterasse

 

1. Juli 2015 ►IHK zu Schwerin in Berlin

Mittwoch, 1. Juli 2015, 114. Sitzung, Zusatzpunkt 1 „Auslaufen des Finanzhilfeprogramms für Griechenland“, vereinbarter Zeitrahmen dieser Debatte: 125 Minuten. Wir erleben in diesen Tagen eine hellenische „Zick-Zack“-Regierung, die nahezu täglich ihren politischen Kurs verändert – dies liegt sicher in der Natur einer links-rechts „orientierten“ Regierung. Das ist natürlich für die europäischen Verhandlungspartner nicht einfach, die Geschehnisse der letzten Tage haben uns das verdeutlicht. Bundeskanzlerin Merkel, Wirtschaftsminister Gabriel und Finanzminister Schäuble haben es heute im Deutschen Bundestag einstimmig betont: Kompromisse erlangen wir nur auf Grundlage einer vertrauensgeprägten und zuverlässigen Arbeitsatmosphäre. 

Nach den 125 Minuten war die Debatte für einige Parlamentarier noch lange nicht vorbei, sie wurde vor der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Schwerin, die sich heute im Deutschen Bundestag befindet, durch meine Kollegen Dietrich Monstadt, Dietmar Bartsch, Heidrun Blum und mich weitergeführt. Dieses Thema ist so emotional, dass wir fast die Zeit aus den Augen verloren hätten. Aber die IHK hat diese Sitzung mit der Überschrift: „Wie tickt das politische Berlin“ betitelt – ja, genauso so tickt das politische Berlin. Wir haben es dann aber doch geschafft, uns über die aktuellen Themen, die insbesondere unsere Region rund um Mecklenburg-Vorpommern betreffen, zu unterhalten.

 

 

  

30. Juni 2015 ►Grevesmühlener Gymnasiasten in Berlin

Die Grevesmühlener Gymnasiasten haben ihren heutigen „Wandertag“ genutzt, um hinter die Kulissen der parlamentarischen Arbeit des Deutschen Bundestages zu blicken. Oft hört man ja in jungen Jahren den Satz: „Seid nicht immer so neugierig!“ – ganz im Gegenteil, seid es auf jeden Fall! Ich finde es toll, dass ihr die Gelegenheit optimal genutzt habt und Fragen, Fragen, Fragen mit im Gepäck hattet. Es war eine tolle gemeinsame Stunde, danke für den Besuch!

 

 

  

19. Juni 2015 ►Geburtstagswünsche für die Bundeskanzlerin

Nicht wundern. Die Landesgruppe weiß sehr wohl, dass verfrühte Grüße und Geschenke laut eines Aberglaubens kein Glück bringen. Das Bäumchen ist auch nicht für den feierlichen 17. Juli 2015  gedacht, sondern eher eine verspätete Sendung aus dem letzten Jubiläumsjahr. Dem Poststreik kann man diese verzögerte Lieferung nun nicht anlasten. Wenn auch wir hier in Berlin und im Wahlkreis auf unsere Post entweder sitzen bleiben und die erwarteten Briefe und Bürgeranfragen auch auf der Strecke bleiben. Zurück zum Bäumchen, eine über 100 Jahre alte Sorte „Große Schwarze Knorpelkirsche“ namens ANGELA. Na was für ein Zufall. Unsere Kanzlerin hat sich sehr gefreut und wir alle in der CDU-Landesgruppe aus MV  hoffen nun persönlich wie politisch auf üppige Blüte und reiche Ernte durch gute Pflege.

 

   

 

 

 

 

22. Mai 2015 ►"Unser Erfolg heißt nicht Doping, unser Erfolg heißt Integrität!"

 

Hier klicken, um die Rede zu im Video zu sehen

 

Herzlichen Dank für die wohlwollenden Worte!

 

21. Mai 2015 ►Heimatbesuch in Berlin

Für zwei Tage machten sich Wismarer und Nordwestmecklenburger aus meinem Heimatwahlkreis auf den Weg in die Hauptstadt, um das politische Berlin genauer unter die Lupe zu nehmen. Es gibt bundesweit zahlreiche Projekte für politische Bildung, doch die durch das Bundespresseamt organisierten Fahrten sind aufgrund ihrer Vielfalt besonders beliebt. Neben einer Führung in der „Gedenkstätte Berliner Mauer“ und einem Informationsgespräch im Bundesministerium für Bildung und Forschung stand eine interessante Stadtrundfahrt auf der Tagesordnung, die sich an politischen Gesichtspunkten orientiert – und da hat Berlin einiges zu bieten. Auch ich hatte die Chance, die Teilnehmer zu einem gemeinsamen Gespräch zu treffen. Eine tolle Gruppe bekam ich zu Gesicht – danke für Euren Besuch!  

 

 

  

30. April 2015 ►Landkreis Rostock in Berlin

Gemeinsam mit meinem Team bemühe ich mich möglichst rechtzeitig, die zahlreichen Terminanfragen optimal zu koordinieren. So ist es auch mit Besuchergruppen aus meinem wunderschönen Wahlkreis, die sich oft lange im Voraus bei uns melden. Wenn sie sich dann auf den Weg in die Bundeshauptstadt machen, ist es mein Anspruch – sofern der aktuelle parlamentarische Ablauf mir kein Schnippchen schlägt – an den gemeinsamen Gesprächsrunden teilzunehmen.

Diese Sitzungswoche war nun aber eine Wahlkreiswoche – aber eine unvorhergesehene, da sie durch den Ältestenrat des Deutschen Bundestages vom Sitzungsplan abgesetzt wurde. Gleichwohl war es mir ein großes Bedürfnis, die Gruppe in Berlin selbst zu empfangen. Und es war großartig, Freunde, alte Bekannte und politisch Interessierte aus meinem neuen Beritt, einem Teil des Landkreises Rostock, persönlich zu treffen. Ich bedanke mich ganz herzlich für Euren Besuch, denn nicht nur ihr bekommt intensive Eindrücke und einen Einblick hinter die Kulissen meiner Arbeit im Deutschen Bundestag. Auch ich nehme aus diesen Begegnungen neue Erkenntnisse, spannende Anregungen und überzeugende Ideen mit. 

 

 

  

27. März 2015 ►Nie aufgeben!

Die Rückseite einer ganz speziellen Visitenkarte eines ganz besonderen Menschen ist folgendermaßen bedruckt: „Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer es doch noch einmal zu versuchen“ (Thomas Alva Edison). Dieser tiefsinnige Spruch ist für jenen besonderen Menschen Programm: Stefan Sichelschmidt. Herr Sichelschmidt steht fest im Leben – er führt ein glückliches Familienleben mit seiner Frau und zwei Kindern und hat einen festen Job. Dies ist aber nicht selbstverständlich, denn er hat sich mit einer immensen Kraftanstrengung ins Leben zurückgekämpft. Er ist Kunstherzpatient und lebt mittlerweile sehr erfolgreich mit einem Herzunterstützungssystem. Dieses System ist eine großartige Alternative zur Herztransplantation.

Sie kennen den Berlin-Marathon? 42,915 km lang! Berechtigte Frage: Was hat der Berlin Marathon mit Stefan Sichelschmidt gemeinsam? Er ist Teilnehmer für den Inlineskate-Marathon in Berlin. Ist das verrückt? Nein! In meinem Berliner Büro erklärte er mir gestern, dass diese Idee durchaus nicht irrsinnig sei. Kunstherzpatienten können durchaus ein normales Leben führen - sie können und dürfen fast alles. Einzige Einschränkung: Sie müssen akzeptieren, das Sie Tag für Tag einen Rucksack mit sich tragen müssen, indem sich das lebensnotwendige Herzunterstützungssystem befindet.

Kennen Sie dieses Herzunterstützungssystem? Ich kannte es nicht. Und damit bin ich nicht alleine, denn Herr Sichelschmidt informierte mich darüber, dass bis heute nicht einmal alle Fachärzte auf nationaler als auch internationaler Ebene dieses außerordentliche System kennen. Es fehlt schlichtweg die Aufklärung. Um diesem Trend effektiv entgegenzuwirken, hat er sich eigens auf die Fahne geschrieben, auf nationaler und internationaler Ebene Aufklärungsarbeit zu leisten.  Er wird in jedem Jahr, begleitet von einem Expertenteam, mit einem ganz speziellen Projekt einen anderen Kontinent bereisen. 2016 plant er eine Fahrradtour von Florida nach Kalifornien. Selbst für einen Menschen ohne Einschränkung wäre dies schon eine sportliche Meisterleistung. Mit seinem Team wird er während dieser Tour auch an verschiedenen Herzzentren Halt machen um andere Kunstherzpatienten zu animieren, gemeinsam mit ihm einige Kilometer auf dem Fahrrad zurückzulegen. So möchte er ihnen die Angst nehmen, sportlich aktiv zu werden und ein normales Leben zu führen. Jeder besitzt nur eins. Vor diesem eindrucksvollen Engagement ziehe ich meinen Hut.

 

 Wenn Sie mehr erfahren möchten, googlen Sie einfach: Marathon mit Kunstherz

 

26. März 2015 ►Schweigeminute

Bevor wir im heutigen Plenum in die Tagesordnung eintraten, gedachten wir gemeinsam dem tragischen Flugzeugabsturz in den Alpen. Jede neue Nachricht erzeugt noch mehr Erschütterung. Und die Machtlosigkeit und Schockstarre hält an. Trotzdem muss, so bitter es klingt, die Arbeit weitergehen. Beginn der Debatte: EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, Georgien und Moldau. Alle drei Länder wünschen dies und es ist ein Angebot. Wichtig: Es richtet sich nicht gegen Russland, darf es auch nicht. Nächster Debattenpunkt: Verbindliche Regeln im Sport.

 

Während der Debatte des EU-Assoziierungsabkommens im Plenarsaal

  

5. März 2015 ►Zu Gast bei TV-Berlin

Heute Vormittag ging es für einen kurzen Abstecher ins benachbarte Jakob-Kaiser-Haus, Raum 6.114. Dort erwartete mich eine Journalistenlegende: Peter Brinkmann, Teilnehmer der legendären Pressekonferenz am 9. November 1989, die den Mauerfall einleitete. Er stellte dem SED-Funktionär Günter Schabowski die entscheidende Frage, mit der die Pressekonferenz und damit die deutsche Geschichte eine ganz andere Richtung aufnahm. Erinnern wir uns kurz: Schabowski langweilte (wie meistens) die geladenen Journalisten über eine Stunde, bis er zum Passus „Übergangsregelung für eine neue Reiseverordnung“, kam.

 

Viele Journalisten fragten. „Ab wann?“, doch war dies zu vage. Es war Brinkmann, der direkt nachhakte: „Ab sofort?“. Denn das hatte der Politfunktionär nicht erwähnt und fand es folglich nicht in seinen Papieren, in denen er blätterte und zusehends nervöser wurde. Dann, nach kurzer Rücksprache mit seinem Nebenmann, der entscheidende Satz: „Das tritt, nach meiner Kenntnis [Nachdenkpause] ist das ab sofort, unverzüglich“. Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, auch daran war Peter Brinkmann beteiligt.

 

Nun sitzt 25 Jahre später dieser Mann neben mir. Gut gelaunt, sein Kamerateam bereitet alles vor, wir bereiten ihn darauf vor, dass während der Sendung eine laute Sirene losgehen könnte und dann eine namentliche Abstimmung im Plenum (Laufweg circa 200 Meter) ansteht. Um es vorwegzunehmen, es ging alles glatt und die Abstimmung begann eine Minute nach Ende der Aufzeichnung.

 

   

 

 

 

Eingeladen in die Sendung war ich als Vorsitzende der Deutsch-Südkaukasischen Parlamentariergruppe, folglich drehte sich alles um die 3 Länder, die in dieser Region vertreten sind: Aserbaidschan, Armenien und Georgien. Unvermeidlich kam das Gespräch auf den seit über 20 Jahren ungelösten Konflikt in Bergkarabach, eine kleine Hochebene zwischen Armenien und Aserbaidschan. Ohne jetzt allzu sehr ins Detail zu gehen: Völkerrechtlich (das bestätigen UN-Resolutionen) gehört das Gebiet zu Aserbaidschan, es ist allerdings von Armeniern besetzt.

 

Auf die Frage Brinkmanns, ob ein sofortiger Abzug aller Truppen der Republik Armenien der Beginn einer Lösung wäre, habe ich ihn spontan für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Doch ganz so einfach ist die Lage im südlichen Kaukasus (leider) nicht. Was mich nicht davon abhält, bei jeder sich bietenden Gelegenheit diplomatische Initiativen zu begleiten. Tausend Worte sind besser als ein Schuss. Dann gab der Kameramann ein Zeichen, die vereinbarte Zeit war um und ich eilte zurück ins Plenum.

 

   
 

 

3. März 2015 ►Frauenpower aus M-V

Morgen öffnet die „Internationale Tourismus-Börse“ (ITB) in Berlin wieder ihre Pforten – sie ist die weltweit größte Messe der Tourismusbranche. Mein Wahlkreis umfasst von der Ostsee bis hin zur brandenburgischen Grenze zahlreiche Tourismushochburgen und es werden sicher viele Unternehmer und Experten der Tourismusbranche unserer Region den Weg nach Berlin finden, um sich von neuen Ideen inspirieren zu lassen. Auch Gertrud Cordes, Besitzerin des idyllischen Bio- und Gesundheitshotels „Gutshaus Stellshagen“ hat sich mit ihrem Mann auf den Weg in die Bundeshauptstadt gemacht, um sich einen Einblick von den aktuellen touristischen Entwicklungen zu verschaffen.

Mehrfach besuchte ich ihr einzigartiges Bio-Hotel und nutzte dann die Gelegenheit, Frau Cordes auch in den Deutschen Bundestag einzuladen. Heute fand sie die Zeit, mich im Berliner Büro zu besuchen. Auf dem Weg vom Büro zum Saal der CDU/CSU Fraktion des Hohen Hauses führte ich sie mit ihrem Mann durch die Räume unserer „Heiligen Hallen“ – und wir hatten die einmalige Chance, mit zwei prominenten Mitgliedern unserer Bundesregierung ein gemeinsames Foto zu schießen. Herzlichen Dank für den netten Besuch!

 

 

 

   

 

 

 

 

18. Februar 2015 ►Hoher Besuch aus dem "Land des Feuers"

Hoher Besuch in meinem Berliner Abgeordnetenbüro. Als Vorsitzende der deutsch-südkaukasischen Parlamentariergruppe empfing ich am Mittwochmorgen den stellvertretenden Außenminister Aserbaidschans, Khalaf Khalafov. Der südkaukasische Staat wird auch "Land des Feuers" genannt, wegen seiner schier unendlichen Öl- und Gasvorkommen, die unter dem kaspischen Meer schlummern. Genau darum drehte sich auch der Großteil unseres Gesprächs: Zahlreiche europäische Staaten, insbesondere Deutschland, werden sich in Zukunft bei der Energieversorgung breiter aufstellen. Wir sind als Industrienation auf sichere Energiequellen angewiesen. Aserbaidschan ist dazu in der Lage und steht bereit, uns "Feuer" zu geben. Es liegt nahe, die geplanten Pipelines vom kaspischen Meer bis nach Europa zu realisieren, kontinuierlich, Schritt für Schritt. Beide Seiten, daran hatten wir keine Zweifel, werden davon profitieren.

 

   

Im Gespräch

 

Die aserbaidschanische Delegation