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8. Dezember 2014 ►Weihnachtsfeier SoVD Wismar/Nordwestmecklenburg

Im Rathaus unserer wunderschönen Hansestadt Wismar feierte der Kreisverband Nordwestmecklenburg/Wismar des Sozialverbandes Deutschland e.V. seine Weihnachtsfeier. Bei Christstollen und weihnachtlichem Ambiente haben wir gemeinsam traditionelle Weihnachtslieder gesungen, die mit harmonischen Klavierklängen begleitet wurden. 

Der Verband ist eine wichtige Stütze, denn er hilft all seinen Mitgliedern in Fragen des sozialen Bereichs. Für Themen wie Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Grundsicherung, oder Arbeitslosengeld sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter ein kompetenter Ansprechpartner. Gerade die ältere Generation erfährt in dem Verband wichtige Hilfe. Im Alltag werden sie unterstützt, beispielsweise durch Begleitungen bei Arztbesuchen. Für eine gute Erholung und vielfältige Freizeitgestaltung wird ebenfalls gesorgt, indem unter anderem regelmäßig Ausflüge, Urlaubsreisen, Kaffeenachmittage und Informationsveranstaltungen organisiert werden. Wer mehr erfahren möchte, kann sich hier informieren: http://www.sovd-mv.de

 

   

Mit meinem Mann Kurt und Senator Michael Berkhahn (r.)

 

In geselliger Runde

 

6. Dezember 2014 ►Legendärer Weihnachtsstammtisch in Plau am See

Es gibt verschiedene Anlässe, um sich in die Weihnachtszeit einzustimmen. Städte wie auch Bauernhöfe läuten die Weihnachtszeit am 1. Advent mit individuellen und geschmackvollen Weihnachtsmärkten ein.

 

Mit Rüdiger Hoppenhöft, Erfinder des Weihnachtsstammtisches

 

Ganz besonders einzigartig ist der Luftkurort Plau am See. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sich die Plauer ohne den legendären „Weihnachtsstammtisch“ des CDU-Regionalverbandes in das besinnliche Christfest begeben haben. Das hat Tradition – und gute Traditionen müssen gepflegt werden. Schaut man sich die Bilanz dieser mittlerweile festen Instanz an, kann man dem Erfinder  dieser großartigen Idee, Rüdiger Hoppenhöft, einfach nur dankbar sein. Denn die gesammelten Spenden, die unter anderem durch eine Tombola zusammengekommen sind, werden sinnvoll in Einrichtungen, Vereine sowie in zahlreiche gemeinnützige Projekte weitergeleitet. An diesem Wochenende wurde die unglaubliche Spendensumme von 14.000 € für den guten Zweck erreicht – ein fulminanter Rekord. Ich freue mich sehr, schon bald die Gewinner meines Gutscheines für 2 Übernachtungen inklusive einer exklusiven Führung durch die „Heiligen Hallen“ des Deutschen Bundestages in Berlin zu begrüßen.

 

Mit dem Gewinner meines Gutscheins

 

  

2. Dezember 2014 ►Ein besonderer Monat

Wie schnell doch ein ganzes Jahr wieder zügig an uns vorbeigerauscht ist. Am vergangenen Sonntag haben wir mit dem 1. Advent nun die gemütlichste Zeit des Jahres eingeläutet. Ein besonderer Monat, in dem Freunde und Familie wieder ganz nah beieinander sind; ein Monat voller Herzlichkeit und Besinnlichkeit. 

 

Viele hundert Weihnachtspäckchen machen sich in diesen Tagen traditionell in großen Lastwagen und Containern auf den Weg in Regionen, in denen es Menschen aus verschiedensten Gründen nicht immer gegeben ist, ohne Unterstützung ein besinnliches Fest zu feiern. Mit solchen Aktionen tragen wir alle ein Stück dazu bei, unseren Mitmenschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Auch unser Büro hat sich zum bevorstehenden Nikolaus Gedanken gemacht, um Menschen mit einem erschwerten Lebensalltag eine kleine Freude zu machen. In der letzten Woche überreichten wir Katrin Frenkel, der Leiterin des Frauenhauses in Wismar, einen Spielzeugbagger, einen LKW und ein Fahrrad für die Kinder. Wir hoffen, sofern die kalten Wintertage vorbei sind und der uns noch bevorstehende Schnee mit Hilfe der kräftigen Frühlingssonne dahinschmilzt, dass sie ganz viel Freude mit den „Fahrzeugen“ haben werden.

 

 

 

21. November 2014 ►Bundesweiter Vorlesetag

Seit 2004 findet der Vorlesetag jährlich am dritten Freitag im November statt. Auch ich pflege diese besondere Tradition schon seit einigen Jahren – und das sehr gerne. In diesem Jahr war ich in der Klasse 3a der Lessing-Grundschule in Bad Doberan gemeinsam mit Bürgermeister Semrau zu Gast. Vorgelesen habe ich das kurzweilige Buch: „Fernsehgeschichten vom Franz“. Ich persönlich möchte den Kindern auf die Weise zeigen, wie schön und wertvoll sowohl das Vorlesen als auch das Lesen ist. Und wenn man am Ende dieser kreativen Aktion den Klassenraum verlässt und die jungen Schüler mir fröhlich hinterherrufen, dass sie diese Geschichte unbedingt selbst noch einmal lesen möchten, wurde in meinen Augen etwas Großartiges erreicht. 

 

Mit Bürgermeister Semrau und Klassenlehrerin Claudia Meyer

 

8. Oktober 2014 ►Montag im Zeitraffer

In einer parlamentarischen Sitzungswoche wünschte ich mir immer, dass der Tag 48 Stunden hätte. Ein bisschen mehr Zeit, um in Ruhe zu telefonieren, ein bisschen mehr Muße, um neue kreative Gedanken zu entwickeln, ein bisschen mehr Zeit, um mich durch die Aktenberge durchzuarbeiten oder um einfach mal tief durchzuatmen und mit lieb gewonnenen Kollegen den Austausch in den unterschiedlichsten Fachbereichen zu pflegen. Die Realität sieht etwas anders aus. Dank meines Teams in Berlin werde ich bereits am Montagabend in die Spur gesetzt und unter Volldampf gebracht. Das ist dann ein fünftägiger Dauerzustand, ein flitzen von Termin zu Termin, von Arbeitsgruppen zu Ausschusssitzungen, Expertenrunden, Aktuellen Stunden bis hin zu Plenarsitzungen mit diversen Abstimmungen. Heute ist Mittwoch, fühlt sicher aber an wie Montagfrüh. Nicht nur ich renne, die Zeit auch. Und noch besser, ich glaube, sie überholt mich gerade. 

 

Also was ich sagen wollte, ich kam noch gar nicht dazu, zu berichten, was am Montag denn so los war. Erstmal war ich in Wismar und besuchte zum wiederholten Male den Verein KaSo in der ABC-Straße. Aber ich war nicht alleine dort. Rolf Peters von der Mosterei Satow brachte Saft, Apfelsaft. Der Clou war, die KaSo-Leute hatten vor nicht allzu langer Zeit die Äpfel höchst selbst gesammelt und gepflückt. Rolf Peters hat sie gepresst und in sehr große Flaschen gefüllt. Nun waren die Säfte am Zielort. Die Freude war groß, auf allen Seiten. Wenn sie einen gesunden Saft aus der Region trinken wollen, dann fahren Sie nach Satow und schauen mal rein und erleben die Vielfalt der Mosterei. Da bekommt der Begriff "Saftladen" eine ganz andere Bedeutung und einen richtig sympathischen Klang :-)

 

Von dort aus ging es direkt in die Rostocker Straße 80 der Hansestadt. Noch vor wenigen Jahren stand dort ein altes, verfallenes Haus, in dem die Mitarbeiter der Polizeiinspektion in sehr spartanischen Verhältnissen ihren Dienst taten. Das lange Warten hat sich gelohnt. Hinter dem Altbau entsteht nun ein neues und modernes Gebäude. Wenn es fertig ist, wird umgezogen und der liebenswürdige alte Kasten saniert. Dann ist die Welt bei der Polizei wieder rund, jedenfalls bautechnisch. Am Montag war Richtfest, der Dienstherr, unser Innenminister des Landes, Lorenz Caffier, kam persönlich zum Bestaunen des Rohbaus und feierte mit den anwesenden Polizisten und Gästen das Richtfest. 

 

   

Mit Innenminister Lorenz Caffier

 

Neues Domizil

 

Am Abend war ich dann bereits in Berlin, um meinem neuen parlamentarischen Arbeitsfeld Leben einzuhauchen. Meine Fraktion hat mir für die 18. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages den Vorsitz der Deutsch-Südkaukasischen Parlamentariergruppe anvertraut. Es gibt im Deutschen Bundestag 54 solcher Gruppen. Ziel ist es, Parlamentarier aller Fraktionen aus Ländern der Welt zum gesellschaftspolitischen Austausch zusammenzubringen, um einander besser zu verstehen und Fremdes zu überwinden. Ganz offen gesagt, es hat mich sehr stolz gemacht, dass man mir den Vorsitz dieser Gruppe übertragen hat, es ist aber auch eine enorme Herausforderung und erfordert diplomatisches Geschick. Ich will dies kurz erklären: Unter dem Dach der Südkaukasischen Parlamentariergruppe versammeln sich drei Länder: Aserbaidschan, Georgien und Armenien. Mit Blick auf die Geschehnisse in der Ukraine und der fragilen Situation in manchen Regionen dieser Welt, muss man erwähnen, dass es einen ungelösten, sogenannten "frozen" Konflikt um die Region Karabach zwischen Aserbaidschan und Armenien gibt. 2008 waren dann auch die georgischen Gebiete Südossetien und Abchasien betroffen. Nach unserer Konstituierung haben wir uns nun auf Einladung des georgischen Botschafters Prof. Dr. Dr. Lado Chanturia in seiner Berliner Botschaft getroffen. Er stellte Land und Leute vor, die EU-freundliche Politik des Landes, antwortete auf Menschenrechtsfragen und dem Verhältnis zu Russland aus heutiger Sicht. 

 

In der Georgischen Botschaft Berlin

 

Wo waren Sie am Tag der Deutschen Einheit?

Geben Sie mir noch ein wenig Zeit, um hier niederzuschreiben, wo ich mich in der letzten Woche aufhielt. Doch jetzt geht es erstmal in die nächste Sitzung, nämlich in die Arbeitsgruppe Verteidigung. Da gibt’s ja, wie man aus der Presse entnehmen konnte, eine Menge zu tun.

 

19. September 2014 ►Ein "Fünf-Sterner" in Mecklenburg-Vorpommern

Kennengelernt haben wir uns vor einigen Jahren in Straßburg, ich als Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, er als Kommandierender General des Eurokorps. Schon damals ahnte ich, dass sich unsere Wege wieder kreuzen werden, gestern Abend war es in der IHK zu Schwerin soweit:
 
Der Vier-Sterne-General des Heeres, Hans-Lothar Domröse, skizzierte in beeindruckender Weise die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen der NATO. Und wenn dies einer kompetent kann, dann er, mittlerweile Oberbefehlshaber der Allied Joint Force Command im niederländischen Brunssum, eines der drei europäischen NATO-Kommandos der operativen Führungsebene. Was an diesem Abend besonders deutlich wurde: gar nicht so einfach, 28 Mitgliedsstaaten mit 28 Verteidigungsministern und 28 Armeen unter einen Hut zu bringen.
 
General Domröse war übrigens in einer früheren Verwendung Kommandeur der Panzerbrigade 41 in Torgelow und hat daher eine besondere Bindung an Mecklenburg und an unser Landeskommando in Schwerin. Und als wären vier Sterne noch nicht genug, bekam er von Christof Munzlinger, seines Zeichens Brigadegeneral und Kommandeur des Landeskommandos, im Rahmen der Aktion „Kauf dir deinen Stern vom Himmel“ einen weiteren (goldenen, versteht sich) Stern verliehen. Die Aktion zur Sanierung des Schweriner Schlosses macht ihn damit zum einzigen mir bekannten „Fünf-Sterner“. Sowas ist wohl auch nur bei uns in Mecklenburg-Vorpommern möglich.
 

Unter Generälen: Mit Hans-Lothar Domröse (l.) und Christof Munzlinger

 

 

16. September 2014 ►IHK-Jahresempfang 2014

Die IHK zu Schwerin lud heute zum Jahresempfang ein, rund 500 Gäste folgten dieser Einladung. Festredner war unser Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie HIER.

 

   

Bundesminister Sigmar Gabriel

 

Mit Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der IHK und Hubert Getzin,

ehemaliger Chef der Brauerei Lübz (l.)

 

Quelle: NDR-Nordmagazin 16.9.2014

 

14. September 2014 ►Eröffnung Gemeindezentrum Parchim

Am Wochenende gab es in der Kreisstadt Parchim einen besonderen Grund zum Feiern. Die Eröffnung des Gemeindezentrums stand bei vielen fest im Kalender, so auch bei mir. Drei Tage lang wurden die Besucher durch ein unterhaltsames und vielfältiges Programm geführt: Einen Tag der offenen Tür, einen gemeinsamen Grillabend, Live-Musik und einen Gottesdienst konnte man miterleben.


Das Gemeindezentrum ist eine großartige Bereicherung für Parchim und Umgebung, denn diese Begegnungsstätte ist ein Treffpunkt für Jedermann: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren, Familien – alle kommen hier auf ihre Kosten, denn das Familienzentrum bietet ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen. Es war für mich selbstverständlich, das Projekt zu unterstützen. Auf der Homepage www.gemeinschaft-parchim.de können Sie sich über die Gemeinschaft informieren: Bastelstunden, um kreative Ideen zu verwirklichen; gemeinsame Grillabende; Abendgottesdienste; Ausflugsfahrten und gemütliche Abende zum Austausch über den Glauben – um nur einige Aktivitäten zu nennen – laden Sie in der Freizeit zum Mitmachen ein.


Wir leben im digitalen Zeitalter: Tablets, Smartphones, Facebook und WhatsApp haben sich zu einem ständigen Begleiter entwickelt. Sie fördern die Kommunikation und sind Hilfsmittel, die uns im alltäglichen Handeln unterstützen und vieles erleichtern. Es ist in meinen Augen aber auch sehr wichtig und bereichernd, sich hinsichtlich dieser Entwicklungen einen Ausgleich zu schaffen, um die gesellschaftlichen Werte weiterhin zu pflegen und zu fördern. Und diese Werte finden Sie hier in Parchim, denn der Mensch und die Gemeinschaft stehen hier ganz deutlich im Mittelpunkt.
 

 

      

 

 

 

 

 

 

13. September 2014 ►"Gut Schlauch"

Auf der wunderschönen Insel Poel haben rund 2500 Menschen ihre Heimat auf idyllischem Boden gefunden. Aus der Vogelperspektive heraus hätte man am Wochenende wahrscheinlich vermuten können, dass diese statistische Zählung falsch sei, da fast doppelt so viele Menschen dort waren. Das gehört jedoch zur Tradition von Poel, dass die Insel jährlich im September für einen kurzen Zeitraum etwa 2000 Leute mehr beherbergt. Stichwort: „Löschangriff nass“ – zum 15. Mal in Folge missen sich in diesem Jahr 178 Feuerwehrmannschaften aus fast allen Ecken Deutschlands im Wettkampf um den Pokal. Ein grandioses Ergebnis erzielte die Jugendmannschaft Hohen Viecheln aus Nordwestmecklenburg – herzlichen Glückwunsch!

 

 

   

 

 

 

 

Ich möchte an dieser Stelle aber auch jedem einzelnen Kameraden meine persönliche Hochachtung aussprechen, denn die Bedeutung der Feuerwehr ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Sie stellen in jedem Dorf, in jeder Gemeinde und in jeder Stadt eine wichtige gesellschaftliche Säule dar. Denn wer sich in der Feuerwehr engagiert, trägt eine ganze Menge Verantwortung und investiert seine Freizeit, um für seine Mitmenschen da zu sein. Es ist für mich ein beruhigendes Gefühl, dass sich so viele Menschen in diesem Ehrenamt engagieren.
 

 

 

 

6. September 2014 ►Die goldene Ernte

Die kleinen und großen Kartoffeln sind vom Feld, das satte Gemüse geerntet, der bunte Garten fast leer und das Heu ist unter Dach und Fach. Nur noch ein paar Äpfelsorten warten auf fleißige Hände, die sich zum Pflücken gen Himmel strecken. Die goldene Erntezeit entläßt ihre fruchtbaren Felder in den baldigen Winterschlaf. Nach einer erfolgreichen Ernte dankten die Gläubigen seit Jahrhunderten traditionell Gott für die Gaben im Rahmen eines Erntedankfestes. Heutzutage sind natürlich alle Menschen, unbeachtet ihrer Konfessionsangehörigkeit, von Herzen zum Danken und Feiern eingeladen. Das Kreiserntedankfest in Nordwestmecklenburg gehört zu den festen Terminen in meinem Kalender. Diedrichshagen feierte gleichzeitig sein 20jähriges Festjubläum. Viele Bauern haben ihre Erntegeräte, historische Traktoren und Anhänger liebevoll mit Getreide und Pflanzen geschmückt und sich in einer Kolonne von 65 Wagen den begeisterten Zuschauern präsentiert. Ihnen gebührt ein besonderer Dank, denn sie haben allesamt in den letzten Monaten harte Arbeit geleistet. Im Anschluss wurde in einer feierlichen Zeremonie die prächtige Erntekrone an die Landrätin Kerstin Weiss übergeben.

 

      

 

 

 

 

 

 

   

Die Erntekrone

 

Mit dem CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Grote

 

      

 

 

 

 

 

 

5. September 2014 ►Der Baum des Lebens

Die Christliche-Münster-Schule in Bad-Doberan hat ein Jubiläum zu feiern: Das 10-jährige Bestehen. Zu Beginn des kreativen Festtages fand im jahrhundertalten und über die Landesgrenzen hinweg bekannten Bad Doberaner Münster ein Gottesdienst statt, zu dem die Grundschüler den weißen Baum des Lebens mit den „Früchten des Lernens“, die notwendigen sozialen Kompetenzen der Lernenden, schmückten. Anschließend durften wir Gäste die ersten Fortschritte der Schüler bestaunen. Sie präsentierten uns ihre sprachlichen Kenntnisse aus dem Englischunterricht, sangen bekannte Volkslieder, die uns prompt zum Mitsingen animierten und zeigten ihre ersten Fähigkeiten aus dem Sportunterricht. Als ehemalige Pädagogin ist mir eines besonders  aufgefallen, was ich unerlässlich für das Lernen halte: Die Schülerinnen und Schüler hatten Spaß beim Präsentieren ihrer schulischen Erfolge – und das zeichnet eine gute Schule aus. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Schulleitung und den Lehrern bedanken, die unerlässlich für die Entwicklung eines jeden einzelnen Kindes da sind.

 

   

Mit Bürgermeister Thorsten Semrau

 

Mit Stadtpräsident Stephan Krauleidis, Schulleiterin Cornelia Bönner

und meine ehemalige Studienkollegin Hedda Wolff

   

Die "Schuluniform"

 

Der Baum des Lebens im Doberaner Münster

 

30. August 2014 ►Feuerwehr marsch!!! Feuerwehrmarsch

Auch dieses "Fest" in Pingelshagen hat Tradition für mich. Wahrscheinlich gibt es kaum noch jemanden, der nicht weiß, dass ich die Tochter eines Feuerwehrmannes bin, weil ich es wirklich oft erwähne. Daher vermutlich auch meine Affinität zu Uniformen und die ganz besondere Begeisterung für die Kleinen und die Großen, wie für Jungs und Mädels, die übrigens von Jahr zu Jahr mehr werden. Alle leisten einen super Job im Ehrenamt. An diesem Tag vergleichen sich die Wehren aus dem Landkreis  Nordwestmecklenburg und Wismar. Mehrere Stationen sind zu passieren, Wissen wird abgerufen, Durchhaltevermögen und Teamgeist beschworen. Eben alles was dazu gehört. Schön ist, dass am Ende des Tages niemand mit leeren Händen nach Hause geht: kleine Pokale, große Pokale und Urkunden für die Teilnahme. Na dann, bis zum nächsten Jahr! 

 

 

 

30. August 2014 ►Im Kopf immer jung

Alle Jahre wieder bin ich zu Gast beim Sommerfest des DRK-Seniorenzentrums in Sternberg. Kaum jemand ist dort in der Lage, sich ohne Hilfe zu bewegen. Rollatoren, Rollstühle und Gehhilfen sind hier fast der Standard. Die Pflegekräfte umsorgten die Gäste des Hauses fabelhaft und ebenfalls alle Jahre wieder spielt zum Auftakt des Festes der Jagdbläser-Chor. Die Damen und Herren aus Wamckow machen das fabelhaft, doch nach meiner Erfahrung vom Vortag musste ich meine Freude an den Bläser-Stücken wie "Sau tot", "Hirsch tot" und "Fuchs tot" (und noch so einige andere, die ihr Leben ließen...) erst innerlich hart erarbeiten. Bei leichtem Nieselregen präsentierten im Anschluss zwei Bauchtänzerinnen im orientalischen Look einen Hüftschwung, der für Begeisterung sorgte. Mag man wohl mit 85 Jahren einen Hüftschaden geduldig ertragen müssen, im Kopf bleibt Mann und Frau immer jung und schwingt mit. Das konnte ich in so manchen strahlenden Augen sehen.

 

   

 

 

 

 

29. August 2014 ►Campen, surfen, baden

Zwischen dem Ostseebad Boltenhagen und der Hansestadt Wismar liegt ein wunderschönes Fleckchen Erde: Wohlenberg. Und jedes Mal, wenn ich durch diesen Ort fuhr, schwirrte mir der Begriff „Liebeslaube“ durch den Kopf - ich wollte unbedingt erfahren, was sich dahinter verbirgt. Am Wochenende hatte ich nun endlich die Gelegenheit. Familie Fiedler, Betreiber des Ostsee-Campingplatz´ „Liebeslaube“ hatten mich eingeladen, um über die Strandsituation vor Ort zu reden. Sie erahnen sicher meine erste Frage, die ich Herrn Fiedler stellte: Was hat es mit dem Begriff Liebeslaube auf sich? Und er erklärte es mir, auch auf der seiner Homepage (http://www.campingplatz-liebeslaube.de/Erklarung_Liebeslaube.pdf) finden sie „Geschichte":

 

 

Familie Fiedler rief mich jedoch nicht nur an, um diese kleine Bildungslücke zu schließen. Es gibt eine ganz spezielle Herausforderung – die Strandbreite und die Strandsäuberung. Es ist in aller erster Linie jedoch wichtig, dass die Gemeinde hier einen gemeinsamen Standpunkt erarbeitet. An der Runde nahmen auch zwei Gemeindevertreter teil, die sich auch schnell darauf einigen konnten, die nächste Ausschusssitzung nicht in Gemeinderäumlichkeiten zu absolvieren, sondern am Strandabschnitt vom Campingplatz. Und das ist ein ganz wichtiger Schritt, denn auch wir Parlamentarier im Deutschen Bundestag planen regelmäßig „auswärtige Sitzungen“, denn direkte Erfahrung und Eindrücke lassen sich nicht immer nur vom Schreibtisch aus sammeln.

 

   

 

 

 

 Die Wohlenberger Wiek ist bekannt für ihr kinderfreundliches baden, denn hier kann man schon mal aus der Puste kommen, um nach einem langen „Spaziergang“ endlich bauchtief ins Wasser zu gelangen. Aber nicht nur für die kleinen Badefreunde ist das ein großer Vorteil, sondern auch für die Surfschule von Robert Knopf. Er hat sich an der kompletten mecklenburgischen Ostseeküste umgesehen, um einen geeigneten Platz zu finden und ist nun hier sesshaft geworden. Hier können die Surfschüler ohne große Ängste das Surfen lernen, denn man kann einige hundert Meter hinaus surfen, ohne sofort ins tiefe Wasser zu gelangen. Das erleichtert am Anfang des Kurses das ganz sicher das Aufsteigen, falls Segel und Wind mal nicht so wollen wie der Sportler ;)

 

 

Das Thema Strand sollte mich dann noch weiter beschäftigen, denn mein nächster Termin fand im Seeheilbad Boltenhagen statt. Sie erinnern sich sicherlich noch daran, dass wir im letzten Herbst dort aufgrund vieler glücklicher Umstände erfolgreich eine Strandaufspülung organisieren konnten. Aber so eine Maßnahme ist nur ein erster Schritt, denn diese große Investition kann sich nur dann lohnen, wenn die Nachhaltigkeit langfristig geregelt und  garantiert wird. Ich traf mich daher mit den Strandkorbvermietern des Aufgangs 3, Reinhard und Rotraud Rieckhoff, sowie mit dem CDU Fraktionsvorsitzenden der Gemeinde, Kai Dunkelmann. Sie machten mich darauf aufmerksam, dass bereits einige wenige Meter durch die natürlich Strömung und die Frühjahrsstürme abgetragen wurden. Herr Dunkelmann versicherte mir, dass die Gemeinde sich daher in den nächsten Wochen intensiv um die Sicherung des Strandes bemühen wird. Zeitgleich traf ich auch zwei bekannte Gesichter, die sicherlich auch Ihnen nicht ganz unbekannt sind. Dustin Semmelrogge, Sohn von Martin Semmelrogge und Rocco Stark, Sohn von Uwe Ochsenknecht. Beide erlebte ich bereits bei der Premiere des Piraten-Open-Airs in Grevesmühlen. Apropos Open-Air: Der Countdown läuft, die letzten Tage der diesjährigen Vorstellung sind angebrochen. Ich kann nur jedem empfehlen, das Theaterstück „Bone Island“ live mitzuerleben. Hier finden Sie eine einmalige Mischung toller schauspielerische Leistungen und grandiose Action-Effekte. 

 

 

 

28. August 2014 ►"Zum Sterben schön"

Schloss Bernstorf, es fühlt sich an, als verirrte man sich dorthin, weil es so verwunschen inmitten üppiger Wiesen, Wälder, Pferdekoppeln und Baumreihen steht und nur eine schmale Straße genau dorthin führt, als wäre man nur einmal kurz falsch abgebogen. Aber allein der Anblick dieser architektonischen Perle entschädigt für die lange Anreise. Das allerdings ist nur der Blick auf die Fassade. Was hinter den Kulissen das Haus mit Leben füllt, sind Menschen, die genau hier herkommen, um sich auf das Sterben vorzubereiten, welches unausweichlich näher schreitet, Tag für Tag, Stunde für Stunde, bis die letzte geschlagen hat. Das ist der Grund, warum es in diesem Haus keine Uhren gibt und die einzige, die ich erblicke, hat kein Ziffernblatt und keine Zeiger. Als würde die Zeit still stehen und doch zieht sie gnadenlos an uns vorüber, kein Moment kommt jemals zurück. Das ist der Grund, warum an diesem Ort der Ruhe, Stille und des Lebens, jeder einzelne Gast sein Leben noch einmal tief einatmet. Schloss Bernstorf ist ein kraftschöpfendes Hospiz. Ein Ort der Würde, der Akzeptanz, der Reflexion, des sich Einstimmens auf den Moment, den wir fast alle aus dem Leben konsequent versuchen zu verdrängen, der Moment des Abschieds und des Sterbens, des Gehens in eine andere unbekannte Welt. Ich hatte Berührungsangst. Aber jeder der dort arbeitet nahm mir die Sorge, auf etwas Schreckliches zu treffen, wie Orte, an denen sich der Todgeweihte abgeschoben fühlt. Hier spürt man Zuneigung und Verständnis pur, es wird gelacht, sich ein letzter Wunsch erfüllt und sogar auf dem letzten Stück des Weges Freundschaften geschlossen. In unserer Kultur wird der Tod und das Sterben zu oft verdrängt. Das gibt mir zu denken. Sprach ich von langer Anreise? Die längste Reise steht uns allen sicher noch bevor.

 

   

Schloss Bernstorf

 

v.l.n.r.: Mit Sandra Wulf, Dr. Wolfgang Röhr und Grit Büttner-Fritz


 

27. August 2014 ►„Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.“

„Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.“ Das erkannte schon der Staatsmann und Philosoph Cicero im alten Rom. Es gibt viele Situationen, in denen Ehrenamtliche sich Lob, Dank und Anerkennung verdient haben.

Gestern, auf dem Jahresempfang der nordwestmecklenburgischen Landrätin Kerstin Weiss, wurde die Gelegenheit genutzt, ehrenamtlich engagierte Menschen aus unserem Landkreis zu würdigen. Ich freue mich ganz besonders über die Ehrennadel für Frieder Weinhold, Vorsitzender des Christlichen Hilfsvereins Wismar (http://www.chwev.de/de/). Mit Weihnachtspäckchenaktionen und Hilfstransporten macht er Menschen glücklicher - und das aus tiefster Überzeugung. Danke lieber Frieder!

 

      

Hier mit dem Kreistagspräsidenten Klaus Becker (l.) und Mann Kurt in lustiger Plauderrunde des Innenhofes im Gymnasium Neukloster

 

 

Übergabe der Ehrennadel  durch Klaus Becker und Landrätin Kerstin Weiss an Frieder Weinhold (r.)

 

 

Freund und politischer Weggefährte in Nordwestmecklenburg, CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Grote mit seiner Frau Inka

 


 

27. August 2014 ►Bücherwelten in Wismar

"Freunde sind wie Sterne - Du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da." An diesen Worten kam ich nicht vorbei. Sie stehen auf einem Lesezeichen, neben vielen anderen in einem kleinen Bücherlädchen in der Wismarer Innenstadt. Aber wohin mit dem Lesezeichen werden sich einige fragen, wenn sie doch ihre "Bücher" nur noch in digitalisierter Form lesen. Das Lesezeichen gehört und findet seinen Platz in einem richtigen Buch, das ich persönlich in meinem Leben nicht missen möchte. Das Papier in der Hand, das Rascheln beim Umblättern der Seiten, ja - vielleicht eine etwas alte, klassische, recht konservative Ansicht. Aber für mich unverzichtbar. Lernen doch auch unsere Kleinsten in den Schulen Gott sei Dank noch mittels Büchern das Lesen und noch nicht auf einer hauchdünnen elektronischen Neuheit. Und das Stöbern in dieser so liebevoll eingerichteten "Bücherwelt" von Silke Kindler (Nicht zu verwechseln mit Kindle!!!) macht Spaß. Die Tüten waren gut gefüllt mit Paulo Coelhos "Schriften von Accra", dem Lesezeichen und einem Dierke Weltatlas für den Sohn meiner Büroleiterin, der nun in der Klasse 5 die große Welt entdecken wird. Bücher fürs Leben eben. Und es ist für mich ein ganz persönlicher Luxus, die Zeit zu finden, um überhaupt mal etwas anderes zu lesen als Drucksachen für die Ausschussarbeit, Mails und SMS. Wann hatten Sie zum letzten Mal ein Buch in der Hand?

 

   

Mit Inhaberin Silke Kindler

 

Mein Einkauf

 

26. August 2014 ►Kindertagesstätte in Spornitz

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah. Kennen Sie den Musikkindergarten "Max und Moritz" in Spornitz? Nein? Na dann wird es aber Zeit ;) Ganz unscheinbar befindet sich das schlichte Haus in der Bahnhofstraße, schlicht, bis dahin... Schon beim Einparken drücken sich die Kleinen am Fenster die Nasen platt und freuen sich auf Besuch, wie ich es selten erleben durfte. Es hat mich zutiefst berührt, wie beim Eintreten in die liebevoll ausgeschmückten Räumlichkeiten, Kinder und Erzieher ein Feuerwerk an Musik entfachten, um "meinen", naja eigentlich ihren Bürgermeister, Dieter Eckert, und mich zu begrüßen. Da saßen wir nun auf den kleinen Holzstühlchen, die uns an die eigene Kindheit erinnerten und lauschten nicht nur den Liedern sondern es erfasste uns sofort das Bedürfnis, mit zu klatschen und mit zu singen. Die Begeisterung und der Enthusiasmus dieser Erzieherinnen ist großartig. Kinder schwingen förmlich entspannt durch ihre Kindheit und entdecken wie selbstverständlich die Klänge von Mozart. Es ist die Hohe Kunst der Pädagogik, Kinder dort "abzuholen", wo sie sind und nach ihren Möglichkeiten und Neigungen zu fördern. All das und noch viel mehr passiert hier täglich. Ich könnte einen Roman verfassen über diesen Besuch. Aber ich empfehle Ihnen, besuchen Sie diese Einrichtung, die die Leiterin Petra Troch mit ihrem Team und ihrer uneingeschränkten Liebe zum Kind führt. Sie werden aus dem Staunen nicht herauskommen.

 

      

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese E-Mail hat uns kurze Zeit später von Frau Troch und ihrem Team erreicht:

 

 

 

 

 

 

 

26. August 2014 ►Flughafen Parchim

Große Dinge brauchen Zeit. In diesem Satz steckt nicht nur Wahrheit sondern unglaublich viel Arbeit, Engagement und Vertrauen in einem Projekt, dass es so noch nicht gibt und der Anspruch, die komplizierten Abläufe, fachlichen Anforderungen und nicht selten mühsamen Verwaltungswege, zu verstehen, um denen Respekt zu zollen, die täglich an der Umsetzung arbeiten. Dazu gehören viele, es ist Teamarbeit von allerhöchster Güte. Davon konnte ich mich heute persönlich überzeugen, als der Chef des Flughafens, Eugen Arnstadt, in drei Stunden keine Mühe scheute, mir alle auch noch so komplizierten Fragen zu beantworten und den neu gebauten Tower inklusive Innenleben präsentierte. In diesem Projekt steckt auch mein Herzblut, denn zu keinem Zeitpunkt habe ich die Entwicklung des Flughafens aus den Augen verloren. Und jeder, der mich fragt, und dies ist nicht selten, dem kann ich heute mehr denn je antworten: "Es wird!". Mögen wir die Fachkräfte vor Ort haben, die wir in Zukunft benötigen. Auch eine Chance für Mecklenburger, die mal das Land verließen, aber eigentlich lieber in die Heimat zurückkehren würden, um hier zu leben und zu arbeiten. Viel zu lange haben wir jungen Menschen erzählt, sie könnten ihre persönliche und berufliche Zukunft nur außerhalb des Landes planen und finden. Das ist schon lange Geschichte. Hier spielt die Musik.

 

      

Im neuen Tower...

 

... neue Entwicklungen auf dem Flughafen ...

 

... was nicht fehlen darf: ein Flugzeug!

 

25. August 2014 ►"AnStiftung"

Anstiften klingt, als würde man etwas aushecken und jemandem etwas Böses wollen. In diesem Fall ist es das komplette Gegenteil. Versuchen Sie mal jemanden "anzustiften", um etwas Gutes zu tun, ohne dafür die Hand aufzuhalten. Ich meine im Ehrenamt. Unter Pfadfindern hieß es noch. "Jeden Tag eine gute Tat." Ist das heute auch noch so? Ich persönlich glaube ja, dass das Bedürfnis anderen zu helfen, schon in die Wiege gelegt und vorgelebt werden muss. Nur dann hat es Wirkung. Viele jubeln das Ehrenamt hoch, doch die Würdigung, ein kleines Erfolgserlebnis, ein ganz, ganz kleiner Dank, bleibt viel zu oft aus. Diese Stiftung hat sich auf die Fahnen geschrieben, dies zu befördern. Ich schätze das sehr. Doch gehört das Vorleben, Begeistern, Mitnehmen, Einmischen und mitten drin sein, dazu. Überreden, überzeugen, alles gut. Ich glaube, der Wunsch etwas für andere zu tun, wird in den frühsten Jahren in der Familie gelegt. Wer das erlebt, wird es für selbstverständlich empfinden, zu helfen und einfach da zu sein, ein Leben lang. Deshalb halte ich es für sinnvoll, in Kindertagesstätten und Schulen zu gehen, um die frohe Botschaft zu verkünden, dass es etwas zu tun gibt. Der schönste Dank ist ein Lächeln, welches sich tief einprägt. Wenn Sie sich einbringen möchten, hier ist die Internetseite: www.anstiftung-mv.de - Machen Sie mit! Ich bin schon dabei.

 

Homepage der AnStiftung: www.anstiftung-mv.de

 

25. August 2014 ►Kindertagespflege in Wismar

Du betrittst einen Raum und möchtest jubeln, weil er so unglaublich schön ist und im nächsten Moment in Tränen ausbrechen, weil es ihn Kürze nicht mehr geben wird. Tagesmütter sind ein alternatives Angebot zu öffentlichen Einrichtungen. Ich will das Eine mit dem Anderen nicht vergleichen. Dennoch, was ich hier erlebt habe, ist besonders und hat doch keine Zukunft mehr. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die wir gerne erörtern können, wenn Sie mir eine Mail schicken und sagen, dass Sie Ihr Kind genau hier betreut haben wollen. Im Moment sieht es genau so aus, als wenn aus Gründen, die ich selbst erst mit dem zuständigen Sozialamt bereden würde, die besonders liebevolle Betreuung von unseren ganz Kleinen hier ihr AUS findet. Wollen wir das wirklich?

 

   

 

 

 

 

 

 

21. August 2014 ►Gute Nachrichten für die Mehrgenerationenhäuser

Das Team um Frau Schünemann hat mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Helfern geschafft, was heute nicht mehr selbstverständlich ist. Generationen zusammenzubringen. Allen unter einem Dach ein altersgerechtes Angebot zu unterbreiten, Hilfe, Unterstützung, Kultur und Bildung, miteinander reden, Verständnis für einander aufbringen und auch für das Leben lernen. Projekte werden beherzt entwickelt und leidenschaftlich umgesetzt. Eine Kostprobe hatten wir bei der schwungvollen Aufführung der rhythmischen Karnevalstänze, die genau hier im Mehrgenerationenhaus einstudiert und auch glanzvoll aufgeführt wurden. So mancher der hundert Gäste hätte definitiv mittanzen wollen...

Die Bundesregierung hat auch für das kommende Jahr die Finanzierung der deutschlandweit rund 450 Häuser gesichert. Dennoch bedarf es auch immer der Unterstützung der Städte und Gemeinden und dem Sponsoring, ich nenne es Bekenntnis, zum Modell Mehrgenerationenhaus. Noch im letzten Jahr hatte ich die Mutter dieser Idee, Dr. Ursula von der Leyen, nach Lübz gebracht und vor kurzem die Sozialministerin aus Schwerin, Birgit Hesse. Gemeinsam sind auch die großen Herausforderungen zu meistern. Man kann nur jedem, gleich welchen Alters, raten, mal hinter der Kirche in die Schulstraße zu gehen, die Oase der Ruhe zu besuchen und sich über die vielfältigen Angebote zu informieren oder selbst Hilfe anzubieten. Als gebürtige Lübzerin liegt mir dieses Haus besonders am Herzen.
 

 

   

 v.l.n.r.: Petra Weis, Gerd-Holger Golisz, Karin Strenz,

Sibylle Holzhüter, Inge Arnhold

 

Aufführung der rhythmischen Karnevalstänze

 

16. August 2014 ►Die Südbahn darf nicht sterben

Seit Monaten kämpft die Bürgerinitiative "Pro Schiene" gegen die Pläne der Zerschlagung der überregionalen Bahnlinie Hagenow-Neustrelitz. Dies muss verhindert werden, so dass diese Strecke auch noch nach dem 15. Dezember 2014 lückenlos weiterfährt. Die Bahn abzuschneiden, bedeutet, die Region abzuschneiden, den Schülern den Weg zur Schule zu erschweren, den an Zahl anwachsenden Senioren mit ihren Rollatoren und Gehhilfen in ungeeignete Busse zu quetschen oder gar aus dem gesellschaftlichen Leben auszuschließen, sowie Touristen mit Fahrrädern und Kinderwagen in Größenordnungen auf Dauer zu vergraulen, da die Anreise zum Urlaubsziel schon zur Belastung wird. Gerade, wenn die Demographie ein siedlungsarmes Land wie Mecklenburg-Vorpommern vor die größte Zukunftsherausforderung stellt, ist es das Gebot der Stunde, langfristig und nachhaltig in Infrastruktur zu investieren, statt Rentabilitätsberechnungen durchzuführen, die einige betroffene Bürgermeister wohl nicht ganz grundlos in Frage stellen. Fehlentscheidungen auf Landesebene kann man rückgängig machen, man verliert dabei kein Gesicht, sondern an Format. Und dafür kämpfen wir, der Kopf der Bürgerinitiative Clemens Russel, Monika Göpper, parteiübergreifend Bürger aller Altersgruppen, Bürgermeister und Politiker. Ich selbst habe es immer genossen, in Passow "Hauptbahnhof" einzusteigen und absolut unkompliziert über Parchim, Ludwigslust, Hamburg bis in den tiefsten Süden der Bundesrepublik zu gelangen. Übrigens, genau umgekehrt kommen die Touristen zu uns in das schönste Urlaubsland der Republik. Und so soll es bleiben. Am Samstag wurde ein Protestcamp in Lübz organisiert (siehe Zeitungsbericht), an dem ich selbstverständlich teilgenommen habe, denn als gebürtige Lübzerin und regelmäßige Nutzerin der Bahn, beziehe ich Stellung: "Die Südbahn muss bleiben".

 

   

Zusammen mit der Lübzer Bürgermeisterin

Gudrun Stein

 

Protest-Camp in Lübz

 

15. August 2014 ►Traditionelles Schwedenmahl

Die Hansestadt hat eingeladen. Jahr für Jahr schmückt sich die sanierte Sankt Georgen Kirche zum Schwedenfest mit Tafeln, Tischen, Kerzenlicht und einer anheimelnden Atmosphäre, um die kulturelle, wirtschaftliche, touristische und politische Zusammenarbeit zu festigen und zu entwickeln. Wunderbar ist es, mit den schwedischen Freunden zu singen, zu essen, sich auszutauschen und Begegnungen zu planen. Lieder erklungen wie "Du gamla, du fria" (Schwedische Nationalhymne), das Mecklenburglied, "Kein schöner Land"... und mein Lieblingslied: "Die Gedanken sind frei". Alte Bekannte trifft man immer, natürlich Gastgeber Bürgermeister Thomas Beyer, Senator Michael Berkhahn, die neu gewählte Landrätin Kerstin Weiss und Finanzministerin Heike Polzin. Mein Tischnachbar war überraschend kein geringerer als Prof. Dr. Hansjürgen Rosenbauer, seines Zeichen deutscher Fernsehmoderator, ehemaliger Intendant des ORB, Germanistiker, Soziologe und Politologe und nicht zuletzt auch bekannt durch die Sendung "Ich trage einen großen Namen". Für mich besonders interessant war gerade in der momentan aufgeheizten Medienberichterstattung, in einer volatilen, destabilisierten Welt, mit Konflikten in der Ukraine bis hin zum Völkermord im Nordirak, der gemeinsame Gedankenaustausch. Zu meiner großen Überraschung erzählte er über seinen Freund Fritz Pleitgen. Dieser ist seit Jahrzehnten ein ausgesprochener Russlandexperte. Für mich eine Wohltat, zumal mir jede seiner Äußerungen zum Ukrainekonflikt im sonntäglichen Presseklub vom 10. August 2014 aus der Seele sprachen. Wenn Sie möchten, können Sie mit diesem Link in der Mediathek der ARD diesen Beitrag nochmals sehen.

 

   

Mit Prof. Dr. Hansjürgen Rosenbauer

 

"Du gamla, du fria"


13. August 2014 ►Glück und Leid

Es fühlt sich an, als wenn es gestern war. Das ist so ein Satz, den man oft leicht auf den Lippen hat, aber in diesem Moment ist es mehr als wahr. Wenn Goldberg einen eigenen Volkstrauertag hätte, wäre es sicher der 13. August. Nicht, weil man sich an den Mauerbau 1961 erinnert, sondern weil eine Welt zusammen brach, nämlich eine Schule, darunter begraben fünf Bauarbeiter, deren Familien das Leid, den Verlust, die Trauer niemals verlässt und auch nicht die Frage "Warum"? Schüler und Lehrer traumatisiert. Hinterbliebene für den Rest ihres Lebens gezeichnet durch das Unfassbare. Eine Schule wird saniert. Das war 2004. Bis dahin war alles in Ordnung. Die Schüler hatten ihr neues Schuljahr begonnen. Bis dahin war alles in Ordnung. Und dann stürzt der hintere Trakt in sich zusammen und begräbt Menschen unter sich, die alle noch Hoffnungen und Pläne für das Leben hatten. Einen werdenden Vater, einen Mann, der gerade Silberhochzeit feierte und jedes Schicksal für sich lässt das Blut in den Adern stocken. Ich erinnere mich an diesen schrecklichen Tag auch noch aus einem anderen Grund. Zu dieser Zeit war ich Abgeordnete im Landtag. Goldberg gehörte nicht nur zu meinem Wahlkreis, ich lebte dort eine Weile und hatte sehr schöne Erinnerungen an meine Jugendzeit. Und es war der Ort, wo meine Schwester wohnte und arbeitete, schon damals und auch heute als Lehrerin an eben dieser Schule. Und als ich damals, mit unserer Mutter im Auto, auf dem Weg zur Schule war, erschütterte uns der Anblick des Trümmerhaufens und ein eigenes Drama nahm seinen Lauf. Uns trieb es nicht ohne Grund nach Goldberg, denn der 13. August ist schon seit 1960 auch der Geburtstag meiner Schwester. Sie können sich nicht vorstellen, welche Schreckensminuten wir durchmachten, bis meine Mutter ihr Kind, meine Schwester, wohlbehalten in den Arm nehmen konnte. Leider war dieses Glück an diesem Tag anderen Müttern nicht mehr vorbehalten. Sie mussten das Schlimmste erleben. Möge Gott bei Ihnen sein und Ihnen Kraft geben. Eine würdevolle Geste ist es, dass man vor der Schule fünf Eichen für die verstorbenen Männer als Zeichen des Lebens gepflanzt hat, statt Kreuze aufzustellen.

 

Fünf Eichen vor der Schule in Goldberg

 

 

13. August 2014 ►Sie sind Arzt? Auf nach Spornitz!

 

 

9. August 2014 ►"Von den Kiefernwäldern bis zum Ostseestrand ..."

An der brandenburgischen Grenze in den Ruhner Bergen findet traditionell das Quellfest, ein länderübergreifendes Highlight, statt. Eine uralte Sage verbindet Brandenburger und Mecklenburger: Der Riese Ramm wollte seinerzeit die umliegenden Dörfer mit Steinen zerstören. Deren Bewohner flehten um ihr Leben und boten ihm jährlich Speisen an, der Riese forderte jedoch eine Jungfrau. Als diese nun vor ihm stand, wollte er ihr seine ungeheure Kraft beweisen, indem er einen großen Felsen in die Luft warf – der unglücklicherweise auf die Erde zurückfiel und den Riesen mit der Jungfrau unter sich begrub. Die Tränen der Jungfrau kommen heute noch unter dem Stein hervor und fließen in ein Bach nach Poltnitz – so die Legende. Heute jedoch hat niemand mehr Angst vor dem Riesen Ramm, der auch persönlich auf dem Fest zu „bestaunen“ war. 

 

   

Mit meinem Kollegen aus dem Landtag

 Wolfgang Waldmüller

 

Riese Ramm trifft ein

 

Wir bereits im letzten Jahr standen am gleichen Tag auch die Läufer des Poeler Abendlaufes auf der wunderschönen Insel „am Start“. Von der südlichsten Grenze unseres Wahlkreises machte ich mich danach auf den Weg in den Norden – oder umschrieben mit dem Auszug aus unserem Mecklenburg-Lied: „Von den Kiefernwäldern bis zum Ostseestrand …“, um den Startschuss für die kleinen und großen Sportler zu geben.

 

 

   

Mit der Poeler Bürgermeisterin Gabi Richter

 

Die Kleinen warten auf den Startschuss

 

 

20. Juni 2014 ►Capt´n Flint in Grevesmühlen

Piraten wie der berüchtigte Capt'n Hook, ohrenbetäubende Kanonenexplosionen auf hoher See, Fässer voll Rum in den Schiffskajüten... diese Gedanken lassen uns in vergangene Zeiten zurücksetzen. Von dem einzigartigen Feeling von Freiheit und Abenteuern auf den unendlichen Weiten der Weltmeere können wir uns auch in der Gegenwart verzaubern lassen - im Piraten-Action-Open-Air Theater Grevesmühlen. Hier werden nun schon seit 10 Jahren die Abenteuer des Capt'n Flint und seiner Crew in verschiedenen Episoden aufgeführt. Zu diesem Jubiläum möchte ich allen Akteuren meinen Respekt aussprechen, denn hier ist der Ehrgeiz und die Kreativität eines jeden Einzelnen zu bewundern - ein einmaliges Kunstwerk! Und auch die aktuelle Episode macht den Namen des Action-Open-Airs wieder alle Ehre. Besuchen Sie dieses Spektakel, es wird sich lohnen!

 

   

Katy Karrenbauer als Piratin

 

Szenen, wie wir sie aus alten Piratenfilmen kennen

 

11. Juni 2014 ►Mehrgenerationenhaus Lübz - ein fester gesellschaftlicher Anker

Mehrgenerationenhäuser besitzen einen besonderen Stellenwert und haben sich in den letzten Jahren in vielen Städten zu gesellschaftlichen Ankern entwickelt. Das Motto „Jüngere helfen Älteren und umgekehrt“ fördert in erster Linie den Zusammenhalt zwischen Menschen verschiedener Generationen. Als gebürtige Lübzerin habe ich ein besonderes Interesse an unserer Lübzer Begegnungsstätte. Daher lag es mir am Herzen, die engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiter mit dem zuständigen Landessozialministerium zusammenzubringen, um sich gemeinsam über die zukünftigen Herausforderungen und Chancen dieser Einrichtung auszutauschen. Zu unser aller Freude folgte Ministerin Birgit Hesse höchstpersönlich meiner Einladung, um sich vor Ort ein eigenes Bild der mittlerweile festen Institution zu machen.

 

 

 

 

16. - 18. Mai 2014 ► Wismarer Hansekontor- Markthallentage 

Nicht, dass Sie jetzt glauben, Sie hätten ein traditionelles Fest in der Hansestadt verpasst. Nein, nein, keine Sorge. Ich nenne es "Wismarer Tage", weil ich drei Tage in Folge dort präsent war. Das ist außergewöhnlich, denn bei einem Wahlkreis, der größer als das Bundesland Saarland ist, versuche ich natürlich meine Aktivitäten, Auftritte und Besuche von Unternehmen, Vereinen und Verbänden klug auf die Fläche und Orte zu verteilen, um so viele Menschen wie möglich zu treffen. Es ist mir ein Grundbedürfnis ins Gespräch zu kommen, um so viel wie möglich zu erfahren, über gelungene Aktionen ebenso wie über Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Und nicht selten kann ich hierbei behilflich sein, fachgerecht informieren und Türen öffnen, die man für verschlossen hielt. Manchmal sind es aber auch die Einladungen zu klassischen Festveranstaltungen, die ich nicht missen möchte, weil auch dort das Treffen von Freunden, guten und besonders neuen Bekannten im Mittelpunkt steht.

 

Sommerfest des CDU-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg 

Los ging es am Freitag Abend mit einer CDU-Wahlveranstaltung des Landkreises Nordwestmecklenburg. Schließlich befinden wir uns im Endspurt zur Kommunal- und Europawahl am 25. Mai 2014. Da möchte jeder noch einmal den letzten Motivationsschub mit auf den Weg nehmen. Und damit dies gelingt, hatte der Kreisverband zwei Hochkaräter eingeladen, den Europaabgeordneten Werner Kuhn, der sich wieder zur Wahl stellt, um seine hervorragende Arbeit für den ländlichen Raum und die Fischerei in MV fortzusetzen. Er brachte seinen persönlichen Freund und Gastredner mit. Es war kein geringerer als Friedhelm Ost, Jahrgang 42, also ein Mann, der Adenauer noch erlebte, unter Kanzler Kohl wirtschaftspolitischer Berater der Regierung war und bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Mit einem Feuerwerk aus Deutscher Geschichte, politischer Erfahrungen, europäischer Überzeugungskraft, einem klaren konservativen aber modernen Blick in die Zukunft "heizte" er die Anwesenden im besten Sinne an, die schließlich alle selbst als Kandidaten, mit Unterstützung ihrer Familien, für den Einzug in kommunale Vertretungen seit vielen Wochen kämpfen. Ein Mix aus Information und Humor machte seinen Auftritt zu einem intellektuellen Leckerbissen. Motivierender und krönender Abschluss seiner Rede waren die Worte: "Mundfunk ist besser als Rundfunk, Nachsehen, besser als Fernsehen." Wo er recht hat, hat er recht, denn jede geworbene Stimme zählt. Etwas schmunzeln musste ich dennoch, denn sind dies auch die Worte des ehemaligen, gelernten Fernsehjournalisten. So ändern sich die Ansichten :-))) 

 

Mit Erhard Huzel, Werner Kuhn, Gerhard Rappen und Friedhelm Ost (v.l.n.r.)

 

 

     DRK-Nordwestmecklenburg Gala-Abend

So jetzt mal am Anfang etwas aus dem Nähkästchen. Jeder der mich kennt weiß, dass ich bekennende Schwarze-Hosen-Trägerin bin und auf flachen Schuhen durch unser wunderschönes Mecklenburg sause. Aber an diesem Samstag wechselte ich ausnahmsweise ins "Kleine Schwarze", denn das Deutsche Rote Kreuz lud ein zur jährlich stattfindenden Sommer-Gala. Ein Abend mit vielen Gruß- und Dankesworten an all die insbesondere im Ehrenamt tätigen Helfer und Blutspender wurden gehalten, natürlich getanzt und geschnackt, ein Abend zum Wohlfühlen. Allerdings hatte dieser Abend für mich einen ganz besonderen emotionalen und zutiefst menschlichen Höhepunkt. Denn ich traf einen lieben Freund, politischen Begleiter und Ratgeber wieder, unseren Ehrenpräsidenten Thomas Agerholm. Ein schrecklicher Unfall hatte ihn vor Monaten aus seinem dynamischen Leben gerissen, in das er sich seit dem mit einer Stärke und Willenskraft zurück kämpft, Stück für Stück, Sekunde für Sekunde, Tag für Tag, Nacht für Nacht. Niemand möge behaupten, sich in eine Querschnittslähmung hineinzuversetzen und an einen "Rollstuhl" gefesselt zu sein. "Meinen" Thomas zu umarmen und in seine lebensbejahenden Augen zu sehen, seinen Worten zu lauschen, erzeugt eine besondere Lebensenergie und machen die eigenen Probleme zu einem winzigen, unwichtigen Schatten. Ich freue mich schon heute auf unser Wiedersehen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stammtisch Tagespflege

Diesmal am Sonntag eine Messe vom Feinsten für die Kleinsten. Eine Veranstaltung für Tagesmütter, Eltern und all die süßen Mädchen und Jungen, die beste Betreuung verdienen und sich hier darüber informieren konnten. Es gibt die unterschiedlichsten Konzepte für die Kinderbetreuung, welche sich hier gut vergleichen ließen. Eine großartige Idee, diesen Service so zu präsentieren. Ein Treffen beim Tagespflege-Stammtisch für Kinder steht schon auf der Agenda, denn einige Fragen sind durchaus auch noch offen geblieben. Und ich kann das Format dieser Veranstaltung bzw. Messe auch denen empfehlen, die sich mit der Tagespflege von Senioren beschäftigen und sich den altersspezifischen Defiziten widmen. Denn der Bedarf ist längst da und wächst täglich. Und bald betrifft es Sie und mich. Daran sollten wir denken. 

 

 

 

11. Mai 2014 ►Muttertag auf der Entbindungsstation

Zum mittlerweile 11. Mal verteile ich Rosen auf der Entbindungsstation im „Krankenhaus am See“ in Crivitz. Muttertag auf der Crivitzer Entbindungsstation – das hat sich für mich zu einer Tradition entwickelt und Traditionen werden gepflegt, gerade wenn es sich um so angenehme wie diese handelt Dieser Tag ist ein Ehrentag für unsere Mütter. Ich möchte mich insbesondere bei den Stationsschwestern bedanken, die 365 Tage im Jahr rund um die Uhr die guten Seelen sind.

 

Mit den Schwestern der Entbindungsstation

 

10. Mai 2014 ►Kinder- und Familienfest in Parchim

Am Wochenende organisierte die Parchimer CDU eine weitere Auflage des im letzten Jahr ins Leben gerufenen Kinder- und Familienfestes. Trotz dem endlos grauen Wolkenteppich am Himmel war dieses Fest wieder ein voller Erfolg! Für die Kleinen gab es ausreichende Aktivitäten, um abends ausgepowert ins Bett zu fallen, wie beispielsweise eine Hüpfburg, Kremserfahrten und Kinder-Rennwagen mit aufgebauter Strecke. Die Erwachsenen konnten derweil bei Würstchen und Gulasch miteinander schnacken und sich auch mit dem Europaabgeordneten und CDU-Spitzenkandidaten der Europawahl in Mecklenburg-Vorpommern, Werner Kuhn, unterhalten. Denn am 25. Mai sind bei uns nicht nur Kommunalwahlen, sondern auch die Wahl zum Europäischen Parlament.

 

Mit Werner Kuhn und Karin Rackow 

 

10. Mai 2014 ►Eröffnung der 211. Badesaison in Boltenhagen

Jede Tradition hat einmal als Neuheit begonnen – in Boltenhagen geschah dies vor genau 211 Jahren, als erstmals offiziell die Badesaison eingeläutet wurde. Und diese Tradition hält bis heute an. Am Samstag versammelten sich die Boltenhagener, Touristen und Interessierten im Kurpark des schnuckligen Ostseebades zum Saisonauftakt. Nach dem musikalischen Mitmachprogramm für die zahlreichen Kinder eröffnete Kurdirektorin Claudia Hörl die Hauptsaison. Auf den Terrassen der Eiscafés duftet es nach frisch gemahlenen Kaffee und leckeren heißen Waffeln, verziert mit Eiskugeln und einem Sahnehäubchen; die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer der DLRG sind sehr gut trainiert und vorbereitet und treten am 15. Mai für die Sicherheit am Strand auf den „Rettungstürmen“ in den Dienst; die Surfschule hat alle Surfboards aus dem Winterquartier geholt und auf Hochglanz poliert - bereit zum Wellenreiten und die Strandkörbe stehen auf dem feinen Zuckersandstrand in Reih und Glied. Sie sehen, für Jeden ist etwas dabei! Und natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, meine Fußspuren auf dem neu aufgespülten Strand links der Seebrücke zu hinterlassen ;)

 

 

   

Kinderanimation im Kurpark

 

Mit Strandkorbvermieterin Rotraud Rieckhoff und

Eiscafé-Besitzerin Federica Marzano (r.)

 

 

2. Mai 2014 ►12. Landesrapsblütenfest

Und wo ist es gewesen? Natürlich in Sternberg, seit zwölf Jahren versammeln sich hier zur besten Blüte, wenn das Land sein schönstes güldenes Kleid trägt, alle Majestäten auf einer großen Bühne: die Rosenkönigin ebenso wie die Hyazinthenkönigin, kleine Prinzessinnen tippeln aufgeregt den langen leuchtenden Gewändern hinterher. Jahr für Jahr ein schöner Anblick. Regionale Firmen stellen ihre Produkte zum Verkauf. Ob Öle, Seifen, Kerzen, die Kreativität ist grenzenlos. Der Marktplatz gefüllt bis in die letzte Ecke der Fachwerkhäuser. Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder werben um Nachwuchs. Und auch hier- eine Regenvariante gibt es nicht. Auf die Sonne ist Verlass.

 

   

Voller Marktplatz in Sternberg

 

Mit Pfarrer Horst Gollnik

 

   

Mit Bürgermeister Jochen Quandt, Vizelandrat Günter Matschoß und 

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus auf dem Rundgang

 

Im Gespräch mit den Vetretern des Bundeswehrverbandes (Reservisten)

und dem ASB des Landkreises

 

 

1. Mai 2014 ►Sternberger Feste

Wenn man Freunde und Bekannte treffen möchte oder gar neue Freunde ins Herz schließen mag, dann findet man sich in Sternberg ein. Den legendären Startschuss für derlei Feierlichkeiten gibt der 1. Mai. „Tag der Arbeit“, allerdings nicht für alle. Die Fischersleut um Familie Rettich haben alle Hände voll zu tun, denn traditionell kommen an diesem Tag hunderte von Gästen aus der Stadt und unzählige treue Besucher aus nah und fern an den Sternberger See. Ob Bootspartie, Aalwürfeln, Fischsuppe aus dem Kessel, Matjesbrötchen, Frischgezapftes, Musik und Tanz, hier ist jeder zu Hause. Erstaunlicher Weise hat Familie Rettich einen ganz engen Draht nach ganz, ganz oben. Und damit meine ich nicht den Deutschen Bundestag ;) sondern die „Leitung“ zum Wettergott. Wenn vorher und nachher der Wind Kapriolen dreht, nochmal in frühen Morgenstunden Bodenfrost zu erwarten ist, an diesem Tag ist der Himmel voller Sonne, die Wangen bekommen den ersten Sonnenbrand und  alle sind in bester Laune. 

 

   

Suppe vom Fisch

 

Der Sternberger See

 

Mit Fischer "Senior" und "Junior"

 

7. März 2014 ►24. Hanseschau der Hansestadt Wismar

“Ich komme nun zum wichtigsten Satz meiner Rede: Ich erkläre hiermit die Hanseschau für eröffnet!“ - mit diesen Worten des Landeswirtschaftsministers Harry Glawe startete die nunmehr schon 24. Wismarer Hanseschau im Bürgerpark der Hansestadt.

 

   

Grußworte durch den amtierenden Landrat Gerhard Rappen

 

Eröffnung durch Wirtschaftsminister Harry Glawe

 

Vor allem die strahlende Sonne motivierte noch mehr Interessierte zu einem Besuch der Eröffnungsveranstaltung der Verbrauchermesse, als im letzten Jahr. Ein kurzer Blick auf die Kennzeichen der Autos entlang der Parkreihen genügte, um sich ein Bild davon zu machen, welchen Stellenwert die Messe auch über unsere Landesgrenze hinweg besitzt - kurz gesagt: Ganz Norddeutschland setzte sich in Bewegung. Spitze! In neun Hallen, auf über 11.000 Quadratmeter können Besucher vom 6.3. - 9.3. etwa 250 Aussteller und deren Produkte kennen lernen, probieren und genießen. Falls Sie also noch ein Ausflugsziel für das Wochenende suchen, ist die UNESCO-Weltkulturerbestadt ganz sicher ein toller Tipp, denn was ist eine Messe schon ohne ihre Besucher wert?

 

      

Eine kleine Stärkung vor dem Rundgang

 

Couchtime ;)

 

Bastelstunde am Nordwest-Stand

 

   

Schornsteinfeger berühren - soll Glück bringen ;)

 

Am CDU-Stand 

 

26. Februar 2014 ►Unternehmerempfang Nordwestmecklenburg

Herzlichen Glückwunsch, Jörg Hinrichs! Der Geschäftsführer der Bauunion Wismar wurde gestern Abend als Unternehmer des Jahres 2013 durch den Kreis Nordwestmecklenburg ausgezeichnet. Der amtierende Landrat Gerhard Rappen ließ in seiner Laudatio scheibchenweise durchsickern, wer möglicherweise den geschätzten Preis entgegennehmen darf. Der Eine oder Andere suchte währenddessen in der Menge nach dem designierten Preisträger. Als der Name dann offiziell verkündet wurde, war die Überraschung perfekt – die Freude von Herrn Hinrichs war unverkennbar.
 

Preisträger Jörg Hinrichs (l.) mit Gerhard Rappen

 

Auf dem Unternehmerempfang in der Markthalle versammelten sich rund 200 Gäste aus Politik und Wirtschaft, darunter auch viele ehemalige Preisträger, wie Gertrud Cordes, Inhaberin vom Hotel Gutshaus Stellshagen oder Uwe Blaumann, Geschäftsführer der Firma Palmberg. All jene Preisträger zeichnen sich durch ein hohes Maß an Engagement aus und jeder Einzelne wirkt in seinem speziellen Fachgebiet mit am Erfolg unserer wunderschönen Region im Norden Deutschlands.

 

   

Im Gespräch mit dem Kreistagspräsidenten Christian Albeck

 

v.l.: Thomas Beyer, Bürgermeister Wismar, Unternehmer Jörg Hinrichs,

Sozialministerin Birgit Hesse und amtierender Landrat Gerhard Rappen

Natürlich wurde für diesen besonderen Abend ein Gastredner organisiert. Im letzten Jahr kündigte noch die ehemalige Landrätin Birgit Hesse den Redner an, dieses Jahr wurde sie nun angekündigt und stand selbst als Rednerin auf der Bühne – in der Funktion als Landessozialministerin.

 

26. Februar 2014 ►Schweriner Chefkonferenz 2014

Die Schweriner Chefkonferenz 2014 des Handwerks Mecklenburg - die Wirtschaftsmacht von nebenan - steht heute unter dem Motto: Soziale Medien und Firmenkommunikation. Nicht ganz einfach, denn in meinem Bundesland haben die Unternehmen die geringsten Internet-Aktivitäten. Vernetzung und Optimierung von Geschäftsprozessen, eine Herausforderung. Eine vielversprechende Veranstaltung der Handwerkskammer mit vielen Gästen und Interessenten aus Agenturen, Verbänden, Ministerien, Bildungseinrichtungen und Politik.

 

Foto: (v.l.): Dorin Müthel-Brenncke - Vorsitzende des CDU Kreisverbandes Schwerin, Beate Schlupp -

Vizepräsidentin Landtag MV, Dr. Thomas Darsow -

Abteilungsleiter Innenministerium MV - Dietrich Monstadt - MdB

 

9. Februar 2014 ►"Das kalte Herz"

Ein Kompliment an den Intendanten Thomas Ott-Albrecht, mit welcher Energie, Disziplin, Kreativität, Mut und Herzenswärme er nicht locker lässt, Theater im wahrsten und im besten Sinne des Wortes aufzuführen. Da verlegt er die Aufführung aus dem maroden alten Haus in der Blutstraße in die etwas farblose aber modernere Stadthalle und begeistert Jung wie Alt gleichermaßen. Während des Neujahrsempfangs erschrak der Chef der Sparkasse heftig, als eine Dame mit Format, Schauspielerin Walfriede Schmitt, die hier in PARCHIM zum ersten mal die Bretter, die die Welt bedeuten, betrat, als neuen Spielort das Schmuckstück am Moltkeplatz ins Gespräch brachte. Heiterkeit machte sich breit. 

Traditionell lade ich meine Tafelkinder ins Theater ein und sie lieben es. Außerdem muss man schon ins Theater gehen, wenn man möchte, dass es seine Türen aus Mangel an Zuschauern nicht schließen soll, wie hin und wieder angedroht. Ein herzliches Dankeschön gilt dem DRK Sternberg. Von dort aus wird immer ein Reisebus zur Verfügung gestellt. Gestern gab´s die Premiere "Das kalte Herz", bei der einem ganz warm ums Herz wird. Ein liebevoller Rat: Gehen Sie hin, nehmen Sie die ganze Familie mit, Sie kommen aus dem Staunen nicht heraus. Lieber Herr Ott-Albrecht: Glückwunsch und Respekt!

 

 

   

Das Bühnenbild

 

Mit Thomas Ott-Albrecht

 

23. Januar 2014 ►Im Klassenzimmer ...

Seit meiner Zugehörigkeit im Deutschen Bundestag habe ich schon unzählige Schülergruppen in der Hauptstadt begrüßt. In den gemeinsamen Gesprächsrunden haben wir Abgeordneten die Möglichkeit, Fragen, die den Leuten unter den Nägeln brennen, zu beantworten.
Gestern war es umgekehrt. Ich habe eine Schülergruppe direkt im Klassenzimmer besucht – das Gerhard-Hauptmann-Gymnasium in Wismar, zusammen mit meinem sozialdemokratischen Kollegen.


Mit 14 Schülerinnen und Schülern einer 12. Klasse haben wir uns in einer lockeren und ungezwungen Runde zusammengefunden, um über den Alltag eines Politikers zu informieren und allgemein über das politische Tagesgeschäft miteinander zu diskutieren. Obwohl sie gerade aus einer Klausur kamen – und wir wissen alle, dass sowas schon den einen oder anderen Schweißtropfen auf der Stirn verursacht – hatten sie dennoch so viel Power, um wirklich tiefgreifende Fragen zu stellen. Ich erinnere mich an einen Schüler, der eine Frage zu den deutschen Rüstungsexporten gestellt hat. Wir haben eine wirklich wertvolle und tiefgreifende moralische Diskussion auf hohem Niveau geführt.


Ich möchte an dieser Stelle etwas betonen, was viel zu oft ungenannt bleibt. Aus meiner Erfahrung heraus und vielen geführten Gesprächen habe ich das Empfinden, dass unserer Jugend nicht, wie stets behauptet wird, politikverdrossen ist – das Gegenteil ist der Fall. Wie auch hier in Wismar, denn die Schüler saßen nicht stumm rum und warteten, dass sich der Minutenzeiger endlich dem Pausenklingel nähert. Nein, sie haben die Zeit effektiv genutzt, viel diskutiert und viel nachgefragt.

 

 

Solch eine Veranstaltung bietet aber nicht nur den Schülern, Neues zu erfahren. Auch ich bin interessiert über die verschiedenen Meinungen der jungen Leute. Deshalb habe ich eine Frage an die Klasse gestellt, die in unserer Gesellschaft täglich für viel Diskussionsstoff sorgt: Wer von Euch ist eigentlich nicht bei Facebook? Eine junge Dame hat sich gemeldet. Ihre Argumente waren einleuchtend – warum soll sich eine Person komplett für alle anderen gläsern machen? Bei ihren Mitschülern kamen ihre Aussagen an – einige kehrten in sich. Vielleicht wird der eine oder andere seinen Umgang mit Facebook ja überdenken und intensiver darüber nachdenken, was er von sich preisgeben möchte.