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17. Dezember 2013 ►Kanzlerin Wahl

„Herr Präsident, ich nehme die Wahl an!“, so klangen die Worte unserer frisch gewählten Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Plenarsaal des Deutschen Bundestages. Bundestagspräsident Norbert Lammert verkündete das stolze Ergebnis von 462 Ja-Stimmen. Ich hatte heute zum zweiten Mal die große Ehre, unsere Kanzlerin zu wählen. Mein Abstimmungsverhalten? Raten Sie mal! ;)

 

   
     

17. Dezember 2013 ►Weihnachtsfeier mit der Kanzlerin

„Morgen Kinder wird’s was geben…. „  Musik und Gesang gehören zum Advent. Und so erklang es gestern Abend in besinnlicher Stimmung. Am Klavier saß Professor Günther Krause und begleitete unsere Lieder mit sanften Anschlägen auf den Tasten.  Wir, die Mitglieder der Landesgruppe CDU MV, dachten beim fröhlichen Singen allerdings eher an die Kanzlerwahl am Tag drauf. Na klar wird’s was geben. Nämlich eine Kanzlerin namens Angela Merkel. 

Zum dritten Mal und ich bin zum zweiten Mal dabei, um sie zu wählen. Was für ein Moment. Aber am Abend trafen sich traditionell alle Jahre wieder die aktuellen und ehemaligen Mitglieder der CDU - Landesgruppe mit ihren Mitarbeitern zum Gänsebraten mit Rotkohl. Und Grünkohl gibt’s nur, weil es das Lieblingskraut der Kanzlerin ist. Und der war besonders lecker. An so einem Abend, quasi zum Jahresende, wo man schon im Jahresausklang-Modus ist, werden alle etwas weicher, feinfühliger, romantischer, sentimentaler und auch menschlicher…   

 

   
     

16. Dezember 2013 ►Farbe Blau: Harmonie, Zufriedenheit und Ruhe

Wer sich heute im Paul-Löbe-Haus aufhielt, um die feierliche Zeremonie der offiziellen Unterzeichnung des Koalitionsvertrages auf sich wirken zu lassen, erkannte ohne große Anstrengung, dass die Farbe blau unfreiwillig im Fokus stand. Eine blaue Wand mit dem Schriftzug „Deutschlands Zukunft gestalten“, der blaue Blazer unserer Kanzlerin und ein in blau eingebundener Koalitionsvertrag, unterschrieben mit blauer Tinte.

 

   
     

Viele Menschen assoziieren die Farbe blau mit den Worten: Harmonie, Zufriedenheit und Ruhe. In dieser Atmosphäre wurde der Koalitionsvertrag von den jeweils drei Parteichefs, den Generalsekretären und den Fraktionsvorsitzenden aller Koalitionsparteien unterzeichnet. Nun steht sie also, die Regierung der 18. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages. Mein persönlicher Wunsch ist, dass unsere gemeinsame Zusammenarbeit in der „GroKo“ („Große Koalition“), um es mit dem „Wort des Jahres 2013“ auszudrücken, harmonisch, zufrieden und in der nötigen Ruhe ablaufen wird. Denn in der Ruhe liegt die Kraft – für eine erfolgreiche Arbeit.

 

   
     

16. Dezember 2013 ►Im Osten liegt die Zukunft

Viele haben in den letzten Wochen der zurückliegenden Koalitionsverhandlungen spekuliert, ob wir Parlamentarier uns schon im Winterschlaf befinden. Dem kann ich ganz klar widersprechen, denn zum einen sind wir Abgeordnete eines Wahlkreises, der stets gepflegt werden will. Und zum anderen engagieren sich viele ehrenamtlich in Vereinen, Verbänden und Gesellschaften – an Arbeit fehlte es mir bislang mitnichten.

In der letzten Woche war mein Terminkalender so gut gefüllt, dass sich einige Termine überlagerten und ich bei der Mitgliederversammlung der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft (DKG) leider nicht teilnehmen konnte. Die Mitglieder wählten mich dennoch in Abwesenheit zur ihrer stellvertretenden Vorsitzenden, was mich nach einigen Jahren Mitgliedschaft glücklich stimmt.

Denn seit meiner Zugehörigkeit im Deutschen Bundestag engagiere ich mich im Bereich der Deutsch-Kasachischen Beziehungen - wahrscheinlich tragen auch meine ukrainischen Wurzeln zur Affinität dieser Region bei. 2012 initiierte ich den 1. Deutsch-Kasachischen Wirtschaftstag mit dem kasachischen Botschafter, Dr. Nurlan Onzhanov, in Mecklenburger-Vorpommern. Der 2. Deutsch-Kasachische Wirtschaftstag war darauf natürlich eine logische Folge. Und dieser fand in der IHK zu Schwerin statt. In diesem Zusammenhang spielt auch die Deutsch-Kasachische Gesellschaft eine wichtige Rolle, denn ihr ist sehr daran gelegen, die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, kulturellen und persönlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan zu fördern - die Zukunft liegt im Osten.
 

1. Deutsch-Kasachischer Wirtschaftstag 2012 mit dem

kasachischen Botschafter Dr. Nurlan Onzhanov (2.v.l.)

 

13. November 2013 ►Besuch aus Plau am See

Soeben lief ich durch das Paul-Löbe-Haus und mir kam eine Kollegin mit Weihnachtskalendern entgegen … ja, Weihnachten ist nicht mehr lange hin. Sie fragen sich nun sicherlich zurecht, was meine Arbeit mit den Feiertagen um den 24. Dezember zu tun hat. Ganz einfach: Gestern löste Familie Bendel aus Plau am See ihr „Weihnachtsgeschenk“ des legendären Weihnachtsstammtisches der CDU Plau am See ein.

 

   
Mit Familie Bendel vor dem Plenarsaal  

Tastmodell des Regierungsviertels


Wie in jedem Jahr beteilige ich mich mit einem Präsent: Zu gewinnen gibt es zwei Übernachtungen in unserer wunderschönen Bundeshauptstadt Berlin, verbunden mit einer persönlichen Führung durch den Deutschen Bundestag.

Ein kleine Geschichte am Rande des gestrigen Besuchs: Zusammen mit Familie Bendel stand ich in der 6. Etage des Paul-Löbe-Hauses. Der Blick durch die große Glaswand zeigte, welche Gebäude noch dem Deutschen Bundestag angehören. Und zwischen den Häusern fließt die Spree. „UNION WIRD NIEMALS UNTERGEHN!“, hieß es auf einmal von Herrn Bendel. Er zitierte die Aufschrift eines Ausflugsdampfers! Mit dem richtigen Interpretationsvermögen kann man diese Aufschrift nicht nur als Fan des 1. FC Union Berlin verstehen, sondern auch als CDU-Mitglied … die Bundestagswahl hat´s gezeigt ;)

 

 

P.S. Der Gutschein für den nächsten Weihnachtsstammtisch ist schon in Arbeit. Ich freue mich schon heute, auf diesen wundervollen Abend in Plau am See.

 

12. November 2013 ►Politikverdrossenheit - von wegen!

Rund 50 Schülerinnen und Schüler aus dem Grevesmühlener „Gymnasium am Tannenberg“ besuchten mich an meinem Arbeitsplatz, dem Deutschen Bundestag. Im Ablaufplan ist ein Besuch des Plenarsaals, der legendären Glaskuppel und ein Gespräch mit dem zuständigen Abgeordneten aus dem Wahlkreis vorgesehen. Mich freut es einfach, wenn aufgeschlossene und neugierige, junge Leute vor mir sitzen, die Fragen stellen und das direkte Gespräch suchen. Nichts ist ermüdender, wenn die Abgeordnete um 15 Uhr einen pausenlosen Vortrag hält. Bei der heutigen Schülergruppe stellte ich eines ganz klar fest: Sie machen sich schon in jungen Jahren Gedanken über ihre Heimat, ihre Zukunftschancen und einen gerechten Bildungsabschluss. Das ist wichtig und richtig, denn wer sich intensiv mit seiner eigenen Situation auseinandersetzt, kann den Lebensweg erfolgreich beschreiten. Und von wegen Politikverdrossenheit – wer so viel fragt, ist interessiert … Punkt.

 

 

 

22. Oktober 2013 ►18. Deutscher Bundestag - Konstituierende Sitzung

„ … Es soll sogar Abgeordnete geben, die Freude daran haben, jeden Tag wieder aufzustehen und das, was sie gelernt haben, zu verwirklichen in einer Gesellschaft, die durch ihre Vielfalt lebt und durch ihre Vielfalt reich ist …“, so die Worte unseres Alterspräsidenten Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, auch bekannt als der Mann mit der Fliege (Hier finden Sie die komplette Rede). In der 17. Legislatur des Deutschen Bundestages hatte ich vier Jahre lang die Chance, mit Freude und Schaffenskraft Verantwortung für das deutsche Volk und insbesondere meinen Heimatwahlkreis zu übernehmen.


Heute nun hat sich der 18. Deutsche Bundestag konstituiert. Eine durchaus wichtige Eigenschaft unserer Demokratie ist die stetige Veränderung. Diese kann durchaus negativ als auch positiv ausfallen. Hier und heute hat sich der Bundestag in einer neuen Konstellation formiert: Zum einen sind nur noch vier Fraktionen im Deutschen Bundestag vertreten. Ganz ehrlich: Es ist schon ein seltsames Gefühl, dass die Kollegen der FDP-Bundestagsfraktion nicht mehr im Plenum vertreten sind.


Zum anderen konnte man in vielen Diskussionen erkennen, dass man jüngeren Menschen stärker das Zepter in die Hand legen solle, um intensiv unser Land mitgestalten zu können. Dieser Wunsch unserer Gesellschaft spiegelt sich in diesem neuen Parlament wieder. Wir haben so viele junge Abgeordnete wie nie zuvor, sie werden neuen und frischen Wind in die politische Debatte bringen. Das Zusammenspiel der Vielfalt aus innovativem Denken, den Ideen junger Parlamentarier und die langjährige Lebenserfahrung vieler Kollegen wird sich ganz sicher positiv in den Beschlüssen des Deutschen Bundestages wiederfinden.


Auch ich habe das große Glück, in dieser 18. Legislaturperiode weiterhin für die Menschen die Politik in unserem Land mitgestalten zu dürfen. Dieses werde ich, und hier möchte ich an das Zitat unseres Kollegen Prof. Riesenhuber anknüpfen, in den nächsten Jahren mit Freude tun.

 

   

2009

 

2013

31. Juli 2013 ►„Sommertheater“ tuschelten die Journalisten auf den Fluren…

Nach zwei Wochen Sitzungsmarathon endet nun der Drohnen - Untersuchungsausschuss „Euro Hawk“. Verteidigungsminister  Dr. Thomas de Maizière bekräftigte all seine Aussagen in einer 7stündigen Vernehmung. Er erklärte und begründete in seiner ihm eigenen respektvollen, soliden und verbindlichen Art und Weise. Er blieb keine Antwort schuldig. Anfang September treffen wir uns hier wieder, um den Abschlussbericht zu beraten. Ich hoffe, die Opposition hat sich bis dahin wieder etwas beruhigt.

 

 

22. Juli 2013 ►Untersuchungsausschuss

Heute begann unter großer medialer Beachtung der Untersuchungsausschuss mit dem Auftrag, das Entwicklungsvorhaben „Euro Hawk“ unter vertraglichen, rechtlichen, haushälterischen, militärischen, technologischen und politischen Gesichtspunkten zu untersuchen. Ein ambitioniertes Unterfangen, wofür in den letzten Wochen insgesamt 2.000 Aktenordner bereitgestellt wurden. Die Fülle des Materials ist dadurch zu erklären, dass das Projekt bereits 2001 unter der rot-grünen Bundesregierung auf die Schiene gesetzt wurde.

Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um ca. 20 Zeugen zu befragen. Sitzungen bis weit in die Nacht sind also vorprogrammiert. Geladen sind u.a. Minister Thomas de Maiziere, seine Amtsvorgänger Rudolf Scharping und Franz-Josef Jung, Generalinspekteure der Bundeswehr, Vertreter des Verteidigungsministeriums sowie des Bundesrechnungshofes. Nach der Zeugenvernehmung werden wir bis Ende August einen Abschlussbericht vorlegen.

 

   
     

20. Juli 2013 ►Feierliches Gelöbnis

Am Samstag war es wieder so weit: Gut 500 Rekrutinnen und Rekruten legten vor der beeindruckenden Kulisse des Reichstagsgebäudes ihren Eid ab. Bei strahlendem Sonnenschein gelobten sie, „der Bundesrepublik treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“ Für die erwartungsvollen Soldatinnen und Soldaten war dies natürlich ein besonderer Tag. Am Rande der Veranstaltung traf ich einen jungen Rekruten von der Marinetechnikschule in Parow, der mit kompletter Familie anreiste, sozusagen in Truppenstärke. Seine Zwillingsschwester möchte zwar nicht bei der Marine, dafür aber beim Sanitätsdienst anheuern. Und sein kleiner Bruder antwortete auf meine Frage, lieber Marine oder lieber Sanitätsdienst: „Egal, Hauptsache zur Bundeswehr“.


Das Zeremoniell fand zum Gedenken an den militärischen Widerstand im Nationalsozialismus vom 20. Juli 1944 statt. In seiner Rede erinnerte Bundespräsident Joachim Gauck an den gescheiterten Attentatsversuch auf Hitler: „Wir haben immer eine Wahl. In der Diktatur fällt diese Wahl unendlich viel schwerer als in der Demokratie. Aber diese Haltung, die brauchen wir auch heute.“

 

   
     

3. Juni 2013 ►MdB für 4 Tage

Besuch von „meinem“ jungen Mann: Marvin Baron, der bereits ein Jahr als Jugendbotschafter in den USA weilte und mich des Öfteren im Wahlkreis besucht hat, klopfte in Berlin an die Tür. Oh lá lá. In Anzug und Krawatte betrat er mein Bundestagsbüro, als ob er schon ein MdB-Kollege wäre. Und für vier Tage war er es auch. Marvin nahm teil an „Jugend und Parlament 2013“. Politik selbst gestalten, in die Rolle von Bundestagsabgeordneten schlüpfen und das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren nachstellen. Nicht theoretisch und im Klassenzimmer, sondern dort, wo auch wir echte Parlamentarier arbeiten. Im Plenarsaal, in den Ausschuss- und Fraktionssälen, zweite und dritte Lesung, die Fähigkeit zur Kompromissbereitschaft, all das hat der junge Mecklenburger hier im Maschinenraum der Demokratie hautnah erlebt und erfahren. Jetzt muss er mir noch zu Hause darüber berichten.

 

 

 

17. Mai 2013 ►Ein erholsames Pfingstfest!

Der Countdown läuft. Der 17. Deutsche Bundestag beendet gleich die viertletzte  Sitzungswoche der laufenden Legislaturperiode. Jetzt geht es wieder in den Wahlkreis. Ich wünsche erholsame Pfingsten.

 

 

24. April 2013 ►Frei von der Leber...

Gemeinsam mit meinem Kollegen Matthias Lietz habe ich heute eine Gruppe Gymnasiasten aus Vorpommern im Deutschen Bundestag empfangen. Sie wurden begleitet vom Jugendoffizier Tony Gutmann. Wir arbeiten hier in Berlin in unterschiedlichen Ausschüssen, doch schnell stellten wir fest: Es gibt viele Schnittstellen. Meine Ausführungen über die Situation des Kosovo und Serbien berührt auch seine Tätigkeit im Europaausschuss. Und mein Rettungskonzept für unsere Bundeswehrstandorte freut die Menschen in Torgelow und Jägerbrück, und somit auch Matthias. Natürlich ist es ganz besonders interessant für die jungen Leute zu erfahren, welche Neuigkeiten ich aus meinen mittlerweile fünf Afghanistanaufenthalten  mitbringe. Junge Leute sind so erfrischend frei und fragen von der Leber weg. Das ist großartig!

 

 

 

17. April 2013 ►Minipraktikum im Bundestag

Elena Dolata, Abituranwärterin (mit guten Aussichten) und heute Praktikantin in meinem Berliner Büro. Die Politikfabrik organisiert in regelmäßigen Abständen ein „Minipraktikum im Bundestag“ für interessierte Schülerinnen und Schüler. Mein Team hat zum Ende des Tages ein Interview mit ihr geführt – lesen Sie hier. Vielen Dank, dass du hier warst!

 

   

Im Interview

 

Elena (m.) mit Team Strenz

15. April 2013 ►Besuch in Berlin

Heute durfte ich gleich zwei Besuchergruppen in Berlin empfangen. Um 13:00 Uhr öffneten sich die Türen des Deutschen Bundestages für die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Ostufer Schwerin und drei Stunden später traf ich alte Bekannte und Interessierte aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim wieder. Und ich freue mich jedes Mal aufs Neue, so viele Menschen aus meinem Heimatwahlkreis in so kurzer Zeit treffen zu können. Es ist ja so: Wenn ich mit meinem Auto eine Stunde durch den Wahlkreis fahre, treffe ich in der Regel nur halb so viele Menschen, wie ich es hier in Berlin mit Besuchergruppen erlebe. Das ist aber auch der einzige Nachteil unserer wunderschönen, weitreichenden Natur in Mecklenburg. Wenn Sie auch gerne hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages schauen wollen, melden Sie sich einfach in meinem Bürgerbüro. Die Telefonnummer finden Sie hier.

 

   
     

20. März 2013 ►Fachgespräch mit dem Verband der Bundesfeuerwehren

Heute Vormittag führte ich ein Gespräch mit Vertretern des Verbands der Bundeswehrfeuerwehren e.V.. Die Bundeswehr unterhält speziell Feuerwehren in Bereichen von Flugplätzen, Truppenübungsplätzen, Marinestützpunkten sowie auf Werftanlangen. Unter anderem haben wir auch über die geplante Veränderung der Arbeitszeitverordnung diskutiert. Diese Gespräche sind mir besonders wichtig, denn nur mit dem Wissen verschiedener Ansichten und Meinungen kann ich mir ein persönliches Meinungsbild schaffen.

 

 

1. März 2013 ►Auf den Zahn gefühlt

Nebst besten Neujahrswünschen für 2013 hatte ich Thomas Agerholm, dem Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg, auch eine Einladung in den Deutschen Bundestag ausgesprochen. Und er kam, sogar mit Verstärkung. Exakt zwei Monate später öffneten sich die Tore des Reichstages für eine 40 Mann (und Frau) starke Truppe aus der Heimat. Das persönliche Gespräch ist immer der Gipfel des Vergnügens- auf beiden Seiten versteht sich. Ich freue mich immer wieder, so viele neue Leute kennenzulernen und mir kann man bei dieser Gelegenheit auf den Zahn fühlen.

 

   

Im Gespräch mit der Besuchergruppe

 

Mit Thomas Agerholm

 

Apropos auf den Zahn gefühlt… zu Gast war jemand mit Biss. Oberst Johann Freudenfeld, Leiter des Zentrums für Kampfmittelbeseitigung der Bundeswehr in Stetten am kalten Markt. Wir hatten uns bei meinem Rückflug vom Weihnachtsbesuch der Truppe aus Afghanistan kennen- und schätzen gelernt. Oberst Freudenfeld war von Juni bis Dezember 2012 in Kabul und befindet sich aktuell in einem Nachbereitungsseminar in Berlin. Nachbereitungsseminare sind ebenso wie Vorbereitungsseminare unentbehrlich. Es war ein freudiges Wiedersehen und ein fachlicher Gedankenaustausch, der mir als Berichterstatterin der CDU/CSU-Fraktion für das Sanitätswesen der Bundeswehr viel bedeutet.

 

Mit Oberst Johann Freudenfeld (r.), seiner Partnerin und meinem

Mann Kurt

 

27. Februar 2013 ►Gegenbesuch

Am Wochenende war ich noch bei der Ehrenamtsmesse in Wismar, heute besuchte mich ein dort vertretener Verband im Deutschen Bundestag in Berlin. Über 30 Mitglieder aus dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge machten sich auf den Weg, um das Parlament zu erkunden und mich mit Fragen zu löchern. Die Zeit, die wir hatten, ist immer zu kurz, denn es ist Sitzungswoche und am Mittwoch Nachmittag tagen Ausschüsse (in meinem Fall der Sportausschuss) und im Plenum lief parallel eine Aktuelle Stunde. Betriebsalltag sozusagen. Dennoch konnte ich wichtige Anregungen für meine Arbeit mitnehmen. Nach einer halben Stunde übernahm dann mein Wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Marco Michel, um die noch zahlreichen offenen Fragen vom Mindestlohn über Gewalt in Fußballstadien bis hin zur Eurokrise zu beantworten.

 

   
     

 

22. Februar 2013 ► Post ist da

 

   

Heute wieder aktuelle Parlamentspost im Kasten

  Meine Überraschung brachte mir der Postbote ins Büro :-)

 

1. Februar 2013 ►Gänsehautmoment

Mit meiner Freundin Kerstin hatte ich kurz vor dem Mauerfall als Lehrerin in einer Sonderschule bei Magdeburg gearbeitet. Nach dem legendären 9. November 1989 entschlossen wir uns, in die Welt zu ziehen. Und wo treffen wir uns wieder? Im Deutschen Bundestag. Kerstin und ihr Mann Willi als Teil einer schwäbischem Besuchergruppe und ich als Abgeordnete. Wie wären unsere Leben verlaufen, wenn die Wende nicht gekommen wäre? Ich möchte es gar nicht wissen. Ich bin so dankbar für die Entwicklungen und aufregenden Herausforderungen der letzten zwanzig Jahre. Das war ein "Gänsehautmoment" , dieses Wiedersehen.

 

Mit Willi und Kerstin Strobl, sowie meinem Mann Kurt (v.l.)

 

29. Januar 2013 ►Eine gute Tradition

Gestern war es wieder so weit. "Mein" Verteidigungsminister hat zum Arbeitsessen eingeladen. Dazu begeben sich die Mitglieder der CDU/CSU Arbeitsgruppe Verteidigung in das Ministerium der Verteidigung in die Stauffenbergstraße. Militärisch ordentlich aufgereiht gibt's das klassische Gruppenfoto zur Erinnerung und dann geht´s in ungezwungener Runde zu Tisch. Weil in unserer AG der Anteil der Frauen übersichtlich ist, nämlich sich auf zwei beschränkt, platziert das Protokoll immer im Wechsel mal meine Kollegin Anita Schäfer und dann wieder mich an die Seite des Ministers. Offen gestanden wissen wir natürlich um unseren besonderen Stellenwert, nicht nur weil wir die einzigen Farbtupfer zwischen den schwarzen und nadelgestreiften mit adretten Krawatten gezierten Herren, sondern eben auch besonders humorvoll sind. Ein Kompliment bleibt bei uns immer noch ein Kompliment.

 

 

 

22. Januar 2013 ►50 Jahre Elysée-Vertrag

Vor genau einem halben Jahrhundert unterzeichneten der damalige französische Staatspräsident Charles de Gaulle und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer in Paris den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag – heute finden in Berlin die offiziellen Feierlichkeiten aus Anlass der Goldenen Hochzeit unserer beiden Länder statt (siehe auch Brief aus Berlin 49). Der rote Teppich im Paul-Löbe-Haus war ausgerollt, die Tische gedeckt und die Reden geschrieben.

 

   
     

Da die Feierlichkeiten in eine Sitzungswoche des Europarates in Straßburg fallen, stand ich heute früh um 8 Uhr mit der deutschen Delegation abflugbereit am Flughafen in Straßburg.

 

 

Doch Wasser in der Kabine sowie schlechte Witterungsverhältnisse verhinderten die Reise nach Berlin. Und so gingen wir zurück ins Palais und begaben uns in Ausschusssitzungen. Heute Abend werde ich dann nochmals in spontaner Runde mit meinen französischen Kollegen auf das herausragende Ereignis und die weiterhin gute Zusammenarbeit anstoßen.

 

17. Januar 2013 ►Macker, Tussis und Hammelsprünge

Die Programmdirektoren (pardon, die Parlamentarischen Geschäftsführer) der Opposition scheinen Gefallen an einer Aufführung zu finden, das Politiker in Verbindung mit einer bestimmten Tiergattung bringt. Wie sonst lässt sich erklären, dass es in letzter Zeit so häufig ein Hammelsprung ins Programm schafft. Nun verfügt die deutsche Sprache über genügend Begriffe, die gerne missverstanden werden. Macker und Tussi seien als zwei Beispiele genannt, bevor wir die Bedeutung des Hammelsprungs aufklären.

Ein „Macker“ wird oft abwertend als neuer Freund einer Tussi bezeichnet. Wahlweise auch als jemand, der irgendwie eine Chefposition oder Kanzlerkandidatur inne hat und das die anderen spüren lässt. Dieser Typus wird in letzter Zeit auch gerne als Fettnäpfchen-Suchmaschine bezeichnet. Ursprünglich ist es eine alte norddeutsche Bezeichnung für einen kastrierten Esel.

Eine „Tussi“ wiederum, also die Neue an der Seite des Mackers, gilt als nervige Alte, die in Sachen Mode gerne teuren Trends folgt und sich ansonsten eitel, oberflächlich, gar dümmlich aufführt.  Ursprünglich geht der Begriff auf Thusnelda zurück, liebreizende Tochter des Cheruskerfürsten Segestes und Ehefrau des Arminius, die kurz nach Christi Geburt lebten.

 

Heute stand mal wieder ein Hammelsprung auf dem Schirm ...

 

Folglich hat ein „Hammelsprung“ rein gar nichts mit den Verhaltensweisen einzelner Politiker zu tun. Wie gesagt, bei vermeintlich unübersichtlichen Mehrheitsverhältnissen versammeln sich alle Abgeordnete wie in einer Herde vor der Tür des Plenarsaals und treten durch die Ja, Nein oder Enthaltungstür wieder ein. Macht das Zählen einfacher und übersichtlicher. Und geht zurück auf die griechische Sage des blinden Polyphem, der Hammel durch seine breit aufgestellten Beine hindurch marschieren ließ, um sie auf diese Weise zählen.

Und so stehen wir Parlamentarier in Sitzungswochen für alle weiteren Inszenierungen (pardon, Hammelsprünge etc.) der Opposition bereit. Die vom Wähler bestimmten parlamentarischen Mehrheitsverhältnisse im Deutschen Bundestag ändern sich dadurch aber nicht.