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6./7. Dezember 2012 ► Schönberg on stage und die kleine Mehrjungfrau

Ein Erlebnis der ganz besonderen Art war dieses Konzert, bei dem ich den Eindruck hatte, ganz Schönberg steht auf der Bühne. Es war das 6. Weihnachtskonzert des Ernst-Barlach-Gymnasiums.  250 Sänger, Tänzer, Solisten, Schauspieler, Akrobaten, Witzbolde und Stars von morgen zauberten ein Feuerwerk der Emotionen. Diese Schule muss für Wochen eine Theaterbühne gewesen sein, nicht anders wäre die Perfektion der zweieinhalbstündigen Aufführungen zu erklären.

Alle Jahre wieder verschenke ich zum Nikolaustag Theaterkarten. Nicht für die Semperoper, nicht für die Störtebeker Festspiele, nicht für das sommerliche Open Air Event vor dem Schweriner Schloss, sondern für das Kinder- und Jugendtheater in unserer Kreisstadt Parchim. Und zwar gleich für einen ganzen Bus, denn die „Tafelkinder“ in Sternberg haben Gefallen daran. Ich gestehe, ein bisschen wird man selbst wieder zum Kind, wenn man zwischen den Kleinen auf den roten Plüschpolstern sitzt und stürmisch applaudiert.

 

   
Der Schulchor des Schönberger Gymnasiums   Übergabe der Theaterkarten

 

1. Dezember 2012 ►Weihnachtsstammtisch

Er ist eine Legende, dieser CDU-Weihnachtsstammtisch in Plau am See. Und wahrscheinlich der einzige Ort, an dem es noch eine Tombola gibt. Zudem wird der Erlös von Jahr zu Jahr gesteigert, um im Luftkurort soziale Zwecke zu unterstützen. In diesem Jahr waren es rund 13.000 € Euro. Und Sportvereine, die freiwillige Feuerwehr und Fördervereine freuen sich über die Unterstützung. Die diesjährigen Gewinner meines Gutscheins für eine Übernachtung in Berlin und einer persönlichen Führung durch den Deutschen Bundestag war der Plauer Bürger Klaus Bendel.

 

Übergabe des signierten Fotos der Bundeskanzlerin an Rüdiger Hoppenhöft

 

26. November 2012 ►Ich bin in meinem Element

Und Sie? Ganz sicher wird jeder Besucher des neuen phanTECHNIKUMs in Wismar in seinem Element sein, wenn er die phantastischen Ideen aus Technik und Natur bewundert.  Hier bekommen Sie Antworten auf Fragen: Hat Feuer einen Schatten? Wer kann über Wasser gehen? Gibt es Wände aus Luft? Kann man Erde schmelzen? Eine revolutionäre Lasershow, die die Menschwerdung und die damit verbundene technische Entwicklung in der Evolution darstellte, haute fast alle staunenden Gäste im wahrsten Sinne vom Hocker. Die Hansestadt hat eine Sensation mehr und wird ein Magnet für Wissenshungrige, Tüftler, Entwickler und zukünftige Ingenieure „Made in Mecklenburg“. Ganz besonders glücklich war an diesem Tag die neue Direktorin des Technischen Landesmuseums, Frau Dr. Kathrin Möller.

 

   

 

Direktorin Dr. Möller drückt den Startknopf

  MV tut gut

 

Was sie mit ihrem Team, dem bekannten Architekten Joachim Brenncke, der ansässigen Hochschule und den heimischen Unternehmen hier geschafft hat: Unglaubliches! Besuchen Sie unser phanTECHNIKUM. Und wenn Sie danach noch einen kleinen Abstecher in die Wismarer Schüttingstraße 7 am Marktplatz machen, erwarten wir Sie gerne auch in unserem Bürgerbüro. Eine Gratulation gilt den langjährigen Unterstützern dieses außergewöhnlichen Projektes, denn sowohl die Stadtvertreter, der Bürgermeister Thomas Beyer und seine Vorgängerin Dr. Rosemarie Wilcken, als auch der Wirtschaftsminister Harry Glawe und sein Vorgänger Jürgen Seidel sowie natürlich die Landrätin Birgit Hesse haben sich nicht beirren lassen und über Jahre für die Umsetzung dieses Projektes gekämpft.

 

   
Element Erde   Element Wasser

 

   
Element Feuer   Element Luft

 

19. November 2012 ►60 Jahre CDU Mitglied

 

 

 

Die CDU besteht seit nunmehr 67 Jahren. Und fast genauso lange ist eine Dame aus meinem CDU-Kreisverband schon Mitglied unserer Christlich Demokratischen Union. Frau Kohl hat sich früh für die richtige politische Richtung entschieden, denn Sie ist seit genau 60 Jahren Mitglied - das ist deutlich mehr als ein halbes Leben. Auf der gestrigen Mitgliederversammlung meines CDU – Kreisverbandes Ludwigslust-Parchim hatte ich die Ehre, Frau Kohl für die Jubiläums-Mitgliedschaft zu würdigen. Und sollten die Recherchen in den Medien zutreffend sein, ist die längste bekannte CDU Zugehörigkeit 65 Jahre. Frau Kohl - da bin ich mir sicher - wird in fünf Jahren diese weitere Ehrung erhalten.

 

 

 

11. November 2012 ►11:11 Uhr

Eingefleischte Karnevalisten, Elferräte, Funkenmariechen und Co. fiebern seit  dem letzten Aschermittwoch genau dieser Uhrzeit entgegen, denn dann ist es wieder soweit, die Bürgermeister müssen ihre Rathausschlüssel übergeben, die 5. Jahreszeit beginnt, die Narren regieren. Ich war an diesem 11.11. in meiner Geburtsstadt Lübz. Bürgermeisterin Gudrun Stein hatte wie immer alles und jeden im Griff, und die Lübzer feierten ordentlich auf dem Marktplatz vor der Eldenburg, beteiligten sich an der Stadtwette und scherzten nach allen Regeln der Kunst. Der Gipfel des Vergnügens war dann wohl die Polonaise, bei ich einer netten, vitalen Dame meine Hände auf die Schultern legte. Sie hakte sich ein, wir schunkelten und spaßten. Das war Frau Bartels und sie ist 89 Jahre alt. Mein lieber Herr Gesangsverein, die Frau ist top fit, hatte Klasse und auch viel Humor. Und man trifft bei solchen Festen immer wieder alte Freunde. Diesmal war es meine Schulfreundin „Mone“, Simone Ohm, jedenfalls war so ihr Mädchenname. Mein Gott wie die Zeit vergeht.

  

   
Bürgermeisterin Gudrun Stein mit der Karnevalsgarde   Schwingender Ball

 

   
Schubkarrenrennen   Mit Schulfreundin Simone und Frau Bartels

 

10. November 2012 ►Ruhe!!!

Eine moderne Sporthalle, ein nationaler Vergleich, Mannschaften von Neukloster bis Marburg, sportbegeisterte Gäste auf der Tribüne und trotzdem war es „mucksmäuschenstill“. Finden Sie auch komisch? War auch etwas gewöhnungsbedürftig, gehört aber zu dieser Sportart absolut dazu, denn Goalball verlangt diese Ruhe. Und die resolute Schiedsrichterin machte stimmgewaltig davon Gebrauch, die Gäste zu disziplinieren: „Ruuuuuhe !!!!“ Die Goalball-Spieler sind sehbehindert oder gar völlig erblindet. Damit alle Sportler die gleichen Bedingungen haben, tragen sie Brillen, die auch noch das letzte Tageslicht schlucken, aber dann geht’s richtig los. Jedes Team hat drei Spieler. Sie versuchen den Ball, der in sich einer Glocke verbirgt, damit man ihn hören kann, wenn er rollt oder aufschlägt, ins gegnerische Tor zu werfen. Mit sehr viel Idealismus sind hier auch die Trainer am Werk, die ihre Schützlinge quer durch die Republik begleiten, damit sie sich vergleichen können. Und die ausgeklügelten Techniken waren schon beeindruckend. Falls Sie mal etwas von Goalball hören, gehen Sie hin, sie werden begeistert sein, nur eines nicht vergessen: „Ruhe.“

 

   
Goalball    Behinderten- und Rehabilitationssport M-V

 

9. November 2012 ►Marsch geblasen

Das war ein turbulenter Einstieg ins Wochenende. Von der Hauptstadt ging es am Freitag Abend  direkt nach Grevesmühlen zum Jubiläumskonzert der Kreismusikschule. Die Mehrzweckhalle war nicht wieder zu erkennen. Birkenbäumchen mit Schleifen in den Farben Mecklenburg-Vorpommerns rahmten die Bühne ein, auf der an diesem Abend fast 60 Musiker Platz fanden. Die Kreismusikschüler hatten sich zum Musizieren das Landespolizeiorchester eingeladen. Und diese gratulierten auch mit „Ostrock“ zum Jubiläum. Gänsehaut und Erinnerungen im ganzen „Saal“, als die Töne von „Jugendliebe“, „Alt wie eine Baum“ und „Über sieben Brücken musst Du gehen…“ erklangen. Der Leiter der Musikschule, Hartwig Kessler, hatte allen Grund, stolz und auch gerührt zu sein, ehrte man ihn doch mit dem „5. Leuchtturm“ der Kultur. Der Moderator des Abends war in alt bewährter Weise Norbert Bosse, den wir mit seinem scharfen Witz noch vom NDR kennen. Er durfte sogar ein Stück selbst dirigieren. Glück gehabt, diesmal blieb ich ganz verschont, dabei hörte ich schon die Bemerkung auf mich niederrasseln: „Na Frau Strenz, wenn man als Politiker so den Marsch geblasen bekommt, ist es doch gut auszuhalten.“

 

   
Mit Hartmut Kessler (2.v.r.)  

Herbstkulisse beim Jubiläumskonzert

 

   
Moderator Norbert Bosse als Dirigent   Das Blasorchester

 

3. November 2012 ►Frauen-Power im Quotenhinterland

Am Samstag war es wieder soweit, die CDU traf sich in Sternberg zu ihrem 27. Landesparteitag. Und da Sternberg mitten im Bundestagswahlkreis 13, vorallem aber im CDU-Kreisverband Ludwigslust-Parchim  liegt, hatte ich als Kreisvorsitzende des Verbandes die große Freude, die Delegierten in einer kurzen Eröffnungsansprache zu begrüßen und die Bundeskanzlerin Angela Merkel willkommen zu heißen. Es war ein Parteitag ohne Wahlen, dennoch wurde eine wichtige und überfällige Weichenstellung für die Zukunft vorgenommen. Neben einem 12-Punkte-Programm zur Belebung der Wirtschaft wurde eine Quote beschlossen, nach der künftig in Parteivorstand und Fraktion mindestens 30 Prozent Frauen vertreten sein werden. Wenn Sie jetzt denken, das sei eine Selbstverständlichkeit: Gerade mal zwei unserer 18 Landtagsabgeordneten sind weiblich, das ist der niedrigste Frauenanteil in ganz Deutschland. Selbst bei der bayerischen CSU sind Frauen in Parlamenten stärker vertreten als bei uns im Nordosten. Das wird sich in Zukunft ändern.

Ein Mann, für den ich mich von Herzen freue, bekam auf dem Parteitag eine besondere Ehrung. Rüdiger Hoppenhöft, der neue Ehrenvorsitzende des CDU-Regionalverbandes Plau am See, erhielt aus den Händen der Bundeskanzlerin den „Dr.-Siegfried-Witte-Preis“. Der Namensgeber war zwischen 1946 und 1950 der erste Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg und verfolgte in dieser Zeit eine marktwirtschaftlich orientierte Wirtschaftspolitik. Die Preisverleihung gilt als Würdigung besonderer Leistungen im kommunalpolitischen Ehrenamt. Die traditionell hoch philosophische und menschliche Laudatio hielt mein ehemaliger Landtagskollege Rainer Prachtl. Er begann mit den Worten: "Keine Schuld ist dringender als Dank zu sagen" und sprach über das Stiftungswesen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der heutigen Zeit. Somit hat sich Rüdiger den Preis mehr als verdient. Eine seiner herausragenden Leistungen ist der alljährliche Weihnachtsstammtisch mit einer wertvollen Tombola für gute Zwecke – auch ich werde am 1. Dezember 2012 im Parkhotel Klüschenberg, wie alle Jahre, wieder einen Preis spenden (Hotelgutschein für 2 Übernachtungen in Berlin inklusive Führung durch den Deutschen Bundestag) und eifrig Lose kaufen.

 

   
Mit Laudator Rainer Prachtl, der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem "Dr.-Sigfried-Witte" - Preisträger Rüdiger Hoppenhöft (r.)   Rechts im Tagungspräsidium mit Eckhardt Rehberg

 

30. Oktober 2012 ►Die sieben Zwerge und der Baron

Ein Tag der Landwirtschaft war das. Begonnen hat der Tag mit der Besichtigung des Landwirtschaftsunternehmens Glasin. Zwei Schwestern sind in die Fußstapfen des Vaters getreten und haben eine alte LPG zu einem erfolgreichen, modernen Betrieb entwickelt,  der nebst Milchproduktion, Rinderzucht, Bioputenaufzucht und Landwirtschaft, auch Biogasanlagen zur eigenen Stromerzeugung betreibt und die Umgebung sicher versorgt. Die kleinen Kraftwerke haben, zu meiner Überraschung und Begeisterung Namen wie die sieben Zwerge: Chef, Jäger, Schlafmütze, Brummbär, Happy, Pimpel und Hatschi.

 

   
Im Landwirtschaftsunternehmen mit der Vorsitzenden des Unternehmerverbandes NWM, Ute Marx (r.)    

 

Bei der anschließenden Gesprächsrunde fanden sich mehrere Landwirte und Viehzüchter ein und sprachen sehr deutlich und ohne Schnörkel über die Probleme von heute und die Sorgen vor dem Morgen. Dann reden wir natürlich auch immer über europäische Entscheidungen, den Landkauf und die Pachtpreise waren Themen, die ungleichen Subventionen und Ausgleichsmaßnahmen, die Bürokratie und vieles mehr. Der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, Jörg Haase, zeigte sich sehr zufrieden. Diese unkomplizierte Art des Gedankenaustausches bringt wirklich was.

 

Im Gespräch mit Landwirten und Viehzüchtern

 

                 

 

 

Und nun kommt der Baron, Marvin Baron, "mein" Austauschschüler, Heimkehrer aus Amerika. Mein Gott, wie hat der Junge sich verändert, reifer, weltoffener, interessierter, als er es ohnehin schon war. Er kam mit Blumen und seinem Vater. Und er berichtete. Was er erzählt hat, möchte ich jetzt noch nicht verraten, weil die MARKT-Zeitung Wismar beim Gespräch dabei war und ganz sicher darüber und auch über unsere weiteren Aktivitäten berichten wird. Natürlich gibt's dann auch eine Info hier zu dem Link der Zeitung.  

 

 

 

 

 

 

26. Oktober 2012 ►Ehre, wem Ehre gebührt

Das sind diese "Gänsehaut-Momente", wenn man etwas zum ersten Mal tut. Aber der Reihe nach. Freitag Abend in Plau am See. Der CDU-Ortsverband traf sich, um einen neuen Vorstand zu wählen. Das geschieht alle zwei Jahre. Nur diesmal hatte sich der Vorsitzende Rüdiger Hoppenhöft, die Graue Eminenz des Luftkurortes entschieden, sich aus der Politik zurück zu ziehen. Er ist ein Politik-Vollblut, der Erfinder des legendären Weihnachtsstammtisches, der Jahr für Jahr Tausende von Euro für soziale Zwecke sammelt. Einfach grossartig. Und nun soll das alles ohne ihn gehen? Wir haben uns das anders überlegt. Zum ersten Mal stand ich da, mit einer Urkunde in der Hand, die Rüdiger zum Ehrenvorsitzenden ernannte, somit zum ständigen Mitglied im Vorstand und das auch noch mit Stimmrecht. Ein seltener Vorgang. Aber richtig. Und dies ist nur der Start der Ehrungen, denn auf dem Landesparteitag wird er nochmal auf eine ganz besondere Art und Weise geehrt, aber das schreibe ich dann, wenn es soweit ist. Herzlichen Glückwunsch Rüdiger Hoppenhöft und viel Erfolg dem neu gewählten Vorstand mit ihrem neuen Vorsitzenden Werner Frommer.

 

   
Übergabe der Ernennungsurkunde zum Ehrenvorsitzenden  

Mit dem neu gewählten Vorstand und dem neuen

Vorsitzenden Werner Frommer (4.v.r.)

 

20. Oktober 2012 ► Hubertus lässt grüßen: WildWochen - WildKochen

 

   

Rivalen

 

Kraniche

 

 „Hiermit eröffne ich die 4. Nordwestmecklenburger Wildwochen!“

Mit diesen Worten, die ich im Mecklenburger Einkaufszentrum (MEZ) Gägelow am Samstagmorgen sagen durfte und einem kräftigen Jagdhornkonzert zeigt sich Mecklenburg nun auch von seiner wilden Seite. Und das ist eine seiner besten natürlich. In unseren dunklen Wäldern und auf den saftigen Wiesen und Feldern lebt alles, was sich nach einer stattlichen Hubertusjagd so anhört: Hubertussuppe nach Art des Hauses, Wildschweinschnitzel mit Rosenkohl und Preiselbeersoße und Wildbraten an Birne mit Salzkartoffeln. Variationen vom Wild eben. Und es ist auch noch gesund, einhundert Prozent ökologisch, fett- und cholesterinarm und hat wichtige Mineralstoffe für den Blut- und Knochenaufbau. Ich plädiere für Wild statt Arztbesuch. Und obendrein ein wenig Kultur. Da werden Sie staunen, wenn Sie die Ausstellung „Wildtiermalerei“ mit Zeichnungen und Gemälden von Ulf-Peter Schwarz unter die Lupe nehmen. Der Fuchs schaut so listig, dass sie schon einen Schritt zurücktreten, um nicht in seine gerissenen Geschäfte hineingezogen zu werden. Und den Windzug der vorüberfliegenden Kraniche spüren sie auf der Haut. Wirklich in den Bann gezogen hat mich allerdings mein Lieblingstier, der Wolf. Eigentlich zwei Wölfe: „Rivalen“, wie der Künstler titelt.

 

   

Schnepfenflucht

 

Schweinsgalopp

 

13. Oktober 2012 ►Lust auf Bewegung

 

 

  Die Mehrzweckhalle am Ploggenseering in Grevesmühlen war mir nicht unbekannt.

  Im Zuge meiner diesjährigen Sportstättenbesichtigungen im Wahlkreis habe ich auch dort Station gemacht.

  Am Samstag ging dort die Post ab. Sportler mit und ohne Handicap verglichen sich in unterschiedlichsten

  Sportarten. Vom Slalomlauf über Medizinballwerfen und Tischtennis bis hin zur Hindernisfahrt mit dem Rollstuhl waren

  die Kleinen und Großen auch noch in weiteren Disziplinen im Zehnkampf vereint. Es ist das Integrative Sportfest,

  zu dem der Verband für Behinderten-und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern e.V. eingeladen hat.

  Und ich war gerne Gast, denn als Mitglied im Sportausschuss des Deutschen Bundestages ist man natürlich auch

  immer gleich Ansprechpartner, falls mal was klemmt. Lesen Sie hierzu den Artikel aus der Ostsee-Zeitung,

  Sie werden staunen, was ehrenamtliches Engagement alles möglich macht. 

 

 

 

 

 

   

Mit Uta Stockdreher (Sportjugend NWM), Dirk Möller (SV Blau-Weiß GVM) und Dr. Monika Knauer (VBRS)

 

Die Sportler

 

22. September 2012 ►Regen, Regen, Regen...

Regnen darf es immer, nur bitte, bitte heute nicht. Das sagt sich jeder Organisator einer Veranstaltung unter freiem Himmel. Aber irgendwann muss es sein. Und der Wettergott hatte sich entschieden, seine Schleusen an diesem Samstag zu öffnen, ganz weit. Es traf das Kreiserntedankfest in Steinhausen (Nordwestmecklenburg). Aber Hand aufs Herz, wenn die Landwirte im Sommer den nötigen Regen nicht hätten, wäre die Ernte sicher ein Reinfall und das Klagen groß. Also beißen wir in den sauren Apfel, pardon: in den Kürbis. Es hat sich trotzdem niemand von Sturm und Nässe aufhalten lassen. Sogar die Kutschen fuhren vor und in der Scheune wurde es gemütlich eng.

 

   
   

Mit Landrätin Birgit Hesse (2.v.l.) und Bausenator Michael Berkhahn

 

Beim Inselpokal auf Poel kam das Wasser nicht nur von oben, sondern eben auch aus allen Schläuchen. Dann wurde es Zeit für den Löschangriff und einen nationalen Vergleich der Feuerwehren. Natürlich waren auch die Freunde aus Schweden dabei. Aber ehrlich gesagt, wenn es bei mir mal brennt, möchte ich ganz sicher nicht, dass die Schweden vor der Tür stehen. Wie viele Stunden die Mädchen und Jungs so übers Jahr geübt haben, vermag ich gar nicht zu ergründen. Dass sie aber bei all der Anstrengung auch ungeheuren Spaß haben, spürte ich ganz deutlich auf dem stark durchnässten Platz. Kennen Sie noch den Spruch „Wer IFA fährt, fährt nie verkehrt, weil IFA überhaupt nicht fährt.“? Von wegen. Da stand sie, die gute, alte IFA Feuerwehr aus DDR-Zeiten und sie fährt.

 

   
     

 

   

     

 

   
     

Wie schön unser Westmecklenburg und auch die stürmische aufpeitschende Küste sein kann, habe ich "eingefangen":

 

 

   
     

21. September 2012 ►phanTASTISCH-phanTASIEVOLL-phanTECHNIKUM 

Mit allen Sinnen genießen, den Ausspruch kennt jeder. Mit allen Sinnen staunen, das gibt es nur in Wismar. Nun ja, im Moment ist es im Entstehen, das Technische Landesmuseum in der Hansestadt. Ich durfte schon mal die Hallen der ehemaligen Kaserne erkunden, die durch den bekannten Schweriner Architekten Joachim Brenncke in völlig neuem Glanz erstrahlt. Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde begegnen einem völlig unverhofft. Frau Dr. Kathrin Möller brachte mir die spannende Welt der Technik nahe und freut sich auf die Eröffnungsfeier, bei der ich selbstverständlich anwesend sein werde. Wenn man heute gesehen hat, wie viele fleißige Hände und kreative Köpfe sich hier ein Denkmal setzen werden, wird am 1. Dezember niemand mehr sehen, wie viel Schweiß und Stress in der Umsetzung eines solch beeindruckenden Projektes steckt. Hier werden Erwachsene ebenso wie Jugendliche und Kinder begeistert sein. Schon jetzt etwas neugierig geworden? Dann schauen Sie schon mal unter www.phanTECHNIKUM.de

 

   
     

Dieser Freitag war auch ein Tag der Unternehmensbesuche. Und diese führten mich über die Grenzen des „alten“ Wahlkreises hinaus, denn im nächsten Jahr wird in neuen, größeren Strukturen gewählt. Zu „mir“, wenn ich das so sagen darf, gehören dann der Altkreis Parchim, meine Heimat, große Teile des Altkreises Nordwestmecklenburg, die wunderschöne Hansestadt Wismar und neuerdings auch die historische Altstadt Bad Doberan mit ihren romantisch gelegenen angrenzenden Ämtern. Und was glauben Sie, was man so erleben kann, wenn man sein neues „Revier“ erforscht? Man wird auf eine ganz spezielle Weise mit eigenem Ortsschild begrüßt.

 

   
     

Dass unser Land im wahrsten Sinne durch die Landwirtschaft geprägt ist, wird überall deutlich. An diesem Tag führte mich mein Besuch zum Landwirtschafts- und Viehzuchtbetrieb nach Gut Hohen Luckow. Weite Flächen, tausende Rinder und dazu jede Menge motivierte Mitarbeiter. Nach dem Inhalieren gesunder Landluft und einem hochinteressanten Gedankenaustausch zur Energiewende, der Massentierhaltung und dem Image landwirtschaftlicher Berufe ging es weiter zu einem Fensterstahlbaubetrieb und in eine KFZ-Werkstatt mit einem Meister, der eine Schwäche für Oldtimer hat.

 

   
     

Nach einem solchen Tag, der überflutet war von optischen Reizen und neuen Informationen, möchte man sich eigentlich zurücklehnen und erst einmal alle Eindrücke verarbeiten. Allerdings stand noch ein Abendtermin auf dem Programm, den ich nie und nimmer hätte verpassen wollen. Mein Parteifreund Hans Jürgen Stier, seines Zeichens auch Landwirt, und zwar mit Leib und Seele, hat auf seinem Hof in Muchow bei Spornitz die Tradition des Hoffestes wieder aufleben lassen. Wir alle nutzten die Gelegenheiten zum Plaudern und Stöbern, denn Hans Jürgen hat seine zahlreichen kleinen und großen landwirtschaftlichen Geräte und Fahrzeuge liebevoll aufgereiht und herausgeputzt.

 

 

 

   

Gastgeber Hans-Jürgen Stier

   

 

   

Mit Hans-Jürgen Stier, CDU-Kreisgeschäftsführer Dieter Eckert und dem Bürgermeister-Ehepaar aus Neustadt Glewe (v.r.)

 

"Alles rund"

 

18. September 2012 ►FEUERWERK

Wenn Sie jetzt glauben, es ist schon Silvester oder die Ostsee steht in Flammen, weit gefehlt.


FEUERWERK ist eine Initiative des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern und der Landesverbände der Technischen Hilfswerke (THW) Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Ein Feuerwerk war es dennoch, an Informationen, Vorführungen und Gesprächsrunden. Es sind die Menschen im Ehrenamt, die dann helfen, wenn andere in Not sind. Das klingt so selbstverständlich, ist es aber nicht. Auch gehören THW und Feuerwehr zu den Organisationen, die neben den Sportvereinen wertvolle und unverzichtbare Jugendarbeit leisten. Zum ersten Mal veranstalteten sie einen Parlamentarischen Abend im Schweriner Schloss und trafen auf Landtags- und Bundestagsabgeordnete. Ich denke, das sollte man wiederholen.

   

 

   

Mit Eckhardt Rehberg und dem Staatssekretär im Innenministerium Thomas Lenz (r.)

 

15. September 2012 ►"Sozialistisches Ergebnis" 

Da habe ich am Samstag im Sternberger Seehotel aber Glück gehabt, und das gleich doppelt. Zum einen, weil man mich mit überwältigender Mehrheit nominierte und somit  als Direktkandidatin erneut in den Bundestagswahlkampf schickt. Und zum anderen, dass ich keine 100 Prozent, sondern „nur“ 98,6 Prozent bekam, sonst hätte man sich an diesem Morgen wohl an Honeckers Zeiten und die DDR erinnert. Aber alles der Reihe nach: Es war die für uns alle lange erwartete Wahlkreismitgliederversammlung zur Wahl des Bewerbers der CDU um ein Direktmandat im Deutschen Bundestag für den neu zugeschnittenen Bundestagswahlkreis 13. Dazu gehören amtlich notiert die Regionen aus Ludwigslust-Parchim II,  Nordwestmecklenburg II und dem Landkreis Rostock I.

 

 

Ich hatte meinen Landesgruppenvorsitzenden, langjährigen politischen Wegbegleiter Eckhardt Rehberg eingeladen. Er übergibt aufgrund der Neuordnung der Wahlkreise in MV aus seinem alten Wahlkreis die Bereiche Amt Neubukow-Salzhaff, das Amt Bad Doberan-Land wie auch die amtsfreien Gemeinden Bad Doberan, Kröpelin, Kühlungsborn, Neubukow und Satow an mich.

In Sternberg sprach er dann auf meinen ganz speziellen Wunsch über die Haushaltsberatungen, die Finanzpolitik der Regierungsfraktionen, den Euroraum, die Herausforderungen Deutschlands. Ecki, wie ihn Freunde nennen dürfen, hat einen Rechner im Kopf und versteht es, die kompliziertesten Sachverhalte dem Bürger so zu erklären, dass er wieder den Durchblick hat. Und meine Gäste honorierten seine Ausführungen mit einem besonders starken Applaus. Auch ich sage nochmals „Danke“ an dieser Stelle. Danken konnte ich auch den Kreisvorsitzenden aus Nordwestmecklenburg, Professor Erhard Huzel, aus Rostock, Dr. Henning von Storch und meinem eigenen Kreisvorstand für das einstimmige Votum zur Kandidatur. Da geht man doch mit einem ganz anderen Schwung in die Wahl. Und meine Freundin Gudrun Stein, Bürgermeisterin von Lübz, hat in ihrer einmaligen, stilsicheren und zackigen Art die Versammlung geleitet. Vor dem Wahlprozedere gab ich meinen Rechenschaftsbericht über die bisherige Arbeit im Deutschen Bundestag ab, wo ich im Verteidigungsausschuss und im Sportausschuss arbeite. Die Schwerpunkte im Bereich der Sicherheitspolitik waren und sind die Bundeswehrreform und deren Auswirkungen auf Mecklenburg-Vorpommern. Zudem habe ich als zuständige Berichterstatterin für das Sanitätswesen und die Soldatenbetreuung unsere Truppe auch im Auslandseinsatz besucht, drei Mal in Afghanistan, im Sudan und im Kosovo.(Pressemitteilung)

 

 

Im Sportausschuss sind die Schwerpunkte der Kampf gegen Doping, der Umgang mit Gewalt in und um Fußballstadien und die Sportförderung. Diese Förderung ist wichtig, nicht zuletzt, um unsere Jugendlichen zum Eintritt in Sportvereine zu bewegen. Sport ist bekanntlich nicht nur gesund, er übernimmt in den Vereinen auch eine gesellschaftliche Funktion.

Weiterhin ging es um wirtschaftspolitische Themen wie die Senkung der Arbeitslosigkeit, der Förderung der Wirtschaft und des Handwerks und auch ganz konkrete Projekte wie beispielsweise die Ausbaggerung des Seehafens Wismar oder den Bau einer Ortsumgehung in Plau am See: Die Unternehmer und Bürger in meinem Wahlkreis wissen, dass ich mich auf Bundesebene für ihre Belange einsetze – jederzeit und auf dem kurzen Dienstweg.Ich bin nun seit 2009 im Deutschen Bundestag. Ich freue mich sehr über das ausgesprochene Vertrauen meiner Partei. Ich sehe dieses Ergebnis als Bestätigung meiner bisherigen Arbeit in Berlin wie auch vor Ort im Wahlkreis. Es ist Ansporn und Auftrag zugleich, die Interessen unserer Bürger weiterhin mit Leidenschaft zu vertreten.

 

 Mit "Geburtstagskind" Horst-Werner Frommer 

1. September 2012 ►Hochzeitstag mal anders

Die Junge Union im Landkreis Ludwigslust-Parchim trifft sich einmal im Jahr auf eine ganz besondere Art. Warum besonders? Sie bleiben nicht unter sich, sondern laden ihre Freunde aus anderen Kreisverbänden ein und vergessen auch die Senioren nicht. Genau so, wie Peter Hamdorf, der Ehrenvorsitzende der JU jüngst sagte soll es sein: „Brücken bauen zwischen den Genrationen-das muss uns gelingen. Wir können so viel voneinander lernen.“ Und da ich die Kreisvorsitzende bin, gehörte ich an diesem Tag natürlich zu meinem Nachwuchs. Gerechnet hat man an diesem Nachmittag allerdings nicht mit mir, denn alle nahmen an, dass man einen Hochzeitstag romantisch verbringen sollte und nicht im Schoße der Partei. Doch an der Sude, in so einer wunderschönen Landschaft, kann man durchaus entspannt auf 17 Jahre Ehe zurückschauen und hat damit den jungen Leuten vielleicht auch etwas Hoffnung gemacht, dass es neben Lebensabschnittsgefährten auch noch etwas von Dauer geben kann.

 

       

 

       

 

25. August 2012►Feste feiern wie sie fallen

„Endlich LÜBZER!“ Ein Ausspruch, den jedes Kind kennt und auch noch weiß, dass nicht ich gemeint bin, sondern der leckere Gerstensaft aus der Brauerstadt. Eine kühle Blonde. Und wieder bin nicht ich gemeint. Macht ja nichts. Es kann sich nicht immer um Politik drehen. Jedenfalls an diesem Wochenende drehte sich absolut alles um das Lübzer Pils und 135 Jahre Brauerei.

 

   

Mit dem Geschäftsführer der Brauerei Willi Horn (2.v.r.)

 

Mit der Lübzer Bürgermeisterin Gudrun Stein

 

       
         

 

Und als gebürtige Lübzerin kann ich was erzählen. Schon als Jugendliche hatte ich das Vergnügen, in den Sommerferien regelmäßig ein paar Mark (Ost !!!) als Taschengeld hinzuzuverdienen. Da saß ich nun drei Wochen lang in der Nachtschicht auf einem Hocker im Flaschenkeller und machte meinen Ferienjob. Am Ende gab es dann eine Kiste LÜBZATOR, ein Tropfen, der im Handel ganz vergriffen war. Den kassierte natürlich und selbstverständlich mein Vater für sich ein. Ich hatte lange den Verdacht, dass ich deshalb in der Brauerei jobben sollte. Wer weiß, geschadet hat es nicht. Und an so einem Tag trifft man dann nach fast 30 Jahren alte Schulkameraden wieder. Heike und Carmen haben sich gar nicht verändert. Ob sie das von mir auch sagen, naja…

 

   

Mit Schulfreundin Heike...

 

...und mit Schulfreundin Carmen

 

Zur Krönung hatten die Lübzer und ihre Gäste dann NENA auf der Bühne. Da war ich allerdings schon weiter gezogen, nach Plau am See zur Freiwilligen Feuerwehr. Denn Feste werden gerade überall gefeiert und ich bedaure sehr, dass ich mich im Moment nicht dreiteilen kann. In Plau erwartete uns der Fanfarenzug der Jugendfeuerwehr. Und viele der anwesenden Unterstützer hatten an diesem Tag wohl den selben Gedanken. Gleich drei Bollerwagen können die Junioren demnächst mit in die Übung ziehen. Gut Schlauch!!!

 

       
         

23. August 2012►"Schwein gehabt!"

Wenn sich mehrere Politiker an einem Ort versammeln, dann werden meist immer viel zu lange Reden gehalten. In Möllin bei Familie Speck, wo die CDU des Landkreises Nordwestmecklenburg-Wismar ihr Sommerfest feierte,  haben wir „Schwein gehabt“, denn der Regen beendete die staatstragenden Ansprachen von ganz alleine. Und das Schwein am Spieß hatte auch nicht sinnlos sein Leben gelassen, sondern war köstlich zubereitet, wie in jedem Jahr. Eine gute Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen, aber auch zu danken. So wurde Herr Eckhad Mitzner für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der CDU geehrt, Respekt! Das jüngste Mitglied war erst drei Tage alt, Christian Stambor, ein junger Mann aus Boltenhagen, der ab dem 3. September in meinem Berliner Büro arbeiten wird. Er kennt Berlin schon aus seiner Praktikumszeit. Er kennt aber auch den Wahlkreis und die Menschen zu Hause, das ist wichtig für die nächsten 12 Monate bis zur Bundestagswahl, denn er gehört jetzt offiziell zum Wahlkampf-Team Strenz. Nun ja, und dann waren da noch in Specks Scheune Manuela und Meinhard Schönbohm. Und sie dankten mir. Warum? Sie lernten sich im letzten Jahr auf unserer Fahrt zum Europarat nach Straßburg, die ich einmal jährlich organisiere, kennen und sind heute verheiratet.

 

   
     

 

   
     

 

20. August 2012►Hitzewelle und kein Ende in Sicht

Am Sonntag stiegen die Temperaturen nun auch noch auf 37 Grad. Viele Leute, die ich kenne, wünschen sich einen langanhaltenden und zuverlässigen Sommer mit einer Quecksilbersäule, die nicht unter die dreißig-Grad-Marke fällt. Aber ehrlich, das war zu viel. Mitleid empfand ich, als sich auf dem Marktplatz in Wismar traditionell zum Schwedenfest die Teilnehmer des Umzuges in bunten aber dicken, filzigen Kostümen aufstellten, um einen zweistündigen Marsch durch die aufgeheizten Gassen zu wagen. Vorneweg der Bürgermeister Thomas Beyer und natürlich mein Parteifreund und Bauamtsleiter Michael Berkhahn. Dieser Umzug bestand aus Pauken, Trompeten, Fanfaren und Fähnchen schwenkenden Wismarern und Schweden. Und die Straßen säumten Einheimische ebenso wie die unzähligen Urlauber, die Jahr für Jahr den Charme unserer Hansestädte und deren Traditionen zu schätzen wissen.

 

   

Damen in traditionellen Trachten

 

Festliches Rathaus

 

   

Buntes Treiben auf dem Marktplatz

 

Senator Michael Berkhahn mit liebreizender Begleitung

 

Am Nachmittag startete dann die Fahrradtour der CDU-Lübow, bei der immer viele Freunde und parteilose Radler dabei sind und ihren Spaß haben. Dieses Mal waren es über fünfzig. Für die reifere Generation wurden zwei Kremser angespannt. Durch die schönsten Wälder und über die sattesten Felder bahnten sich die Fahrer ihren Weg und die schwarzen Friesen sorgten für ein sanftes Vorwärtskommen. 16 Kilometer Fahrradtour bei dieser glühenden Hitze wird niemand vergessen. Dieses Mal wurden wieder über 260 Euro für ein gesponsertes Fahrrad ersteigert. Der Erlös wird für den Bau einer großen Kinderschaukel in der Gemeinde verwendet. Da hatten alle Beteiligten sich durchaus im kühlen Schatten der uralten Kastanie auf dem Hof der Familie Pohland einen leckeren Bissen des frisch gegrillten Schweins gegönnt. Und eins ist doch klar: wenn die Kleinen für die Schaukel mal zu groß sind, dann sind sie reif für die Fahrradtour.

 

   

Sabine Wischer mit dem Gewinner

 

Gemeinsames Schweinegrillen nach heißer Ochsentour

18. August 2012►Man hat die Wahl

Man kann als Abgeordnete tagelang im Büro sitzen, Kaffee schlürfen, Akten lesen und darauf warten, dass endlich jemand an die gläserne Tür klopft, höflich um Einlass bittet und dann ausschweifend erklärt, warum ein Kreisel sinnvoller ist als eine Kreuzung. Oder aber man schaltet die Rufumleitung des Telefons ein, ist trotzdem jederzeit erreichbar und trifft Menschen dort, wo sie sind. Und wo trifft man den allgemeinen Mecklenburger im Sommer, wenn er nicht gerade im tiefsten Süden freiwillig einen Hitzeschlag in Kauf nimmt? Natürlich in Mecklenburg, bei den schönsten Festen, die wir alle gemeinsam über viele Monate leidenschaftlich planen und dann zu Recht ausgelassen feiern. Hier treffen wir einander und niemand hat eine Hemmschwelle, mich direkt anzusprechen, mir auf die Schulter zu klopfen oder auch um Hilfe zu bitten. Diese intensiven und so zahlreichen Kontakte beleben das Dasein des Politikers und helfen den Menschen komplikationslos, unbürokratisch und schnell. Klar, ich kann nicht jedes Problem aus der Welt schaffen, aber da sein, mich kümmern und Türen öffnen, das ist Tagesgeschäft. Deshalb bin ich mit meinem Auto landauf und landab unterwegs und Sie erkennen mich an den leuchtenden Kirschblüten und der Aufschrift www.strenz.de. Es wird gewunken und gehupt, nicht selten klemmen Nachrichten unterm Scheibenwischer und ich meine nicht das Knöllchen für Falschparken. Also sprechen Sie mich an. Ich freue mich auf Ihre Bekanntschaft.

 

 

Am Samstag traf ich dann meine Senioren im DRK-Seniorenzentrum in Sternberg. So viele ältere Damen und Herren werden liebevoll und aufopfernd von den Pflegekräften und Schwestern betreut. Alle zusammen investieren ihre freie Zeit, um für die Senioren und ihre Familien diesen Festtag zu organisieren. Alle warten auf die Ansprachen und die offizielle Eröffnung des Festes. Und es erfüllt mich mit Dank, dass ich diesmal die Ehre hatte, diesen Part zu übernehmen. Wie auch schon im letzten Jahr waren die Jagdhornbläser der Region dabei und schmetterten das „Halali“ ebenso kraftvoll wie „Hirsch tot“ und „Jäger aus Kurpfalz“. Da Bläser oft auch Jäger sind, hatte einer der Protagonisten seine Jagdhunde nebst Nachwuchs dabei. Einer hatte förmlich angebissen, und zwar bei mir. Ich hätte ihn ja mitgenommen, aber er ist nicht wahlberechtigt. Spaß muss sein. Ein wunderbares Wiedersehen mit Johanna Groth war mir vergönnt. Wir kennen uns seit zehn Jahren und nun wird sie im nächsten Jahr unglaubliche 100 Jahre alt. Eine Unterhaltung mit Johanna gibt mir immer wieder  Kraft, Gelassenheit und berührt ganz tief. Sie ist eine wunderbare Frau. Ja, in Würde zu altern ist eine Herausforderung. Das sagt sich so einfach. Ohne Hilfe geht’s es jedenfalls nicht.

 

   

Gespanntes Warten

 

Der einzige Nichtwähler

 

   

Mit Johanna Groth

 

Mit Frau Schingen

 

Von Sternberg ging es dann nach Plau am See. Im Burghof hat der Heimatchor gesungen, Vereine und Verbände sich dem geneigten Publikum vorgestellt, der Duft von Bratwürstchen lag in der Luft und das Lübzer Pils hatte an diesem heißen Nachmittag keine Absatzprobleme. Unsere Luftkurort-CDU ist immer da, egal welche Feste gefeiert werden und ziehen insbesondere die kleinen Gäste in Scharen an. Warum? Wir haben eine Gummibärchenburg. Ha, kennen Sie noch nicht? Das kann doch nicht wahr sein. Eine Burg, auf die man schießen kann, pardon werfen - mit kleinen bunten Lederbällen. Und wenn man trifft, kommt zur Belohnung eine Gummibärchentüte im hohen Bogen auf den zielsicheren Knirps zugeflogen. Das macht Gaudi. Den einen oder anderen sieht man durchaus mit einer ganzen Bärchen-Tüten-Sammlung stolz nach Hause gehen.

 

   

Heimat

 

Unsere Gummibärchenburg

11. August 2012► Mit großen und kleinen Schritten

Wenn die Ruhner Berge an der brandenburgischen Grenze erzittern, dann weil der alte Riese Ramm mit großen festen Schritten durch die Menge zum Festplatz schreitet. An seiner Seite das zierliche Burgfräulein. Alle strömen zum 13. Quellfest, ein Institution in der Region. Und gefeiert wird den ganzen Tag. Dieses Jahr überraschte Cheforganisator Gerd-Holger Golizs mit dem Auftritt südländischer und braungebrannte Sambatänzerinnen. Na, so manch ein älterer Herr wünschte sich sicher zurück in die Zeit, als der Rollator noch nicht zum Gangbild gehörte und hätte sicher gerne mit beherztem Hüftschwung für Stimmung gesorgt. Wer nicht mehr so gut zu Fuß war, war zumindest gut bei Stimme. Zuvor geölt mit einem kernigen Lübzer Pils oder dem Frühschoppentauglichen Quellwasser, waren fast ausnahmslos alle Gäste Textsicher bei der Mecklenburgischen aber auch brandenburgischen Hymne. Und spätestens bei „Fliege hoch Du roter Adler…“ hat auch mein Mann vor Rührung Tränen in den Augen. Nirgends steckt mehr Identifikation mit der der eigen Heimat drin, als in einem Lied, das die Menschen über Generationen vererben. Gutes altes Volksgut, das hier zum Quellfest in bester Weise immer wieder gepflegt wird.

   

Sambatänzerinnen beim Quellfest

 

Frau Gudrun Stein und die örtliche Prominenz

  

 

 

Kutscher Karl-Heinz Bahr und das Burgfräulein

 


 

Mit kleinen Schritten kam am Samstag zum 3. Poeler Abendlauf auch der kleinste Steppke ans Ziel. Völlig überraschend verkündeten die Organisatoren dieses Events die Teilnahme von 403 Läufern in jeder Altersklasse. Ob männlich, weiblich, durchtrainiert oder einfach nur zum Spaß angetreten, wurde wieder klar, wie sehr der Sport verbindet, insbesondere wohl das Laufen. Sogar aus Torgelow und Neubrandenburg kamen die Freizeit- und Profisportler angereist. Der Moderator nahm mir, die ich die Startschüsse abgeben durfte, das Versprechen ab, im nächsten Jahr selbst mitzulaufen. Das wird ein Freudenfest für mein Berliner Büro, denn dort bin ich umzingelt von leidenschaftlichen Läufern, nicht nur von „Laufburschen“. Übrigens lief an diesem Abend auch die Bürgermeisterin Gabriele Richter mit, die zehn Kilometer. Das spornt mich natürlich an. Bitte drücken Sie mir die Daumen, dass mein Trainingsprogramm Erfolg haben wird.

 

       

Start 3. Poeler Abendlauf

 

Bambino-Rennen 400 Meter

 

mit Bürgermeisterin Gabriele Richter

 

09. August 2012►Mobil-mobil

Was es bedeutet, mobil zu sein, wenn man ein Handicap, also eine körperliche oder geistige Behinderung hat, zeigte mir der Besuch der Sehbehinderten- und Blindenschule in Neukloster. Es ist eine Schulanlage, die mich aus dem Staunen nicht mehr heraus lässt. Altehrwürdige Gebäude mit einer beeindruckenden Historie erzählen ihre Geschichten. Hier lernen Schüler in der Regionalen Schule mit Ganztagsangebot ebenso wie die Grundschüler und Gymnasiasten. An diesem Ort spürte ich dann wieder meine Profession. Als gelernte Sonderschullehrerin habe ich größten Respekt vor den Pädagogen, die eben nicht Dienst nach Vorschrift leisten, sondern mit Leib und Seele sich den Kindern und Jugendlichen widmen. Und, gerade  die Kleinen mit Behinderungen werden hier auf besonders herzliche Weise auf das leben vorbereitet. In der kleinen Turnhalle hörte ich zum ersten Mal von unseren nationalen Erfolgen im „Goalball“. Goalball ist eine Manschaftssport für Sehbehinderte und Blinde und es ist faszinierend, wie es funktioniert. Damit alle Sportler die gleichen Bedingungen haben, bekommen alle undurchsichtige Brillen und verlassen sich ausschließlich auf ihren Tastsinn und das Gehör. Wie dankbar man sein kann, wenn man alle Sinne beieinander hat, ist in Worte nicht zu fassen. 

   

Schulgiebel mit christlichem Symbol

 

Schulgiebel mit jüdischem Symbol

Dieser Schulbesuch in Neukloster reiht sich ein in die Serie der Schulen- und Sportstätten-Besichtigungen der letzten Monate. So war ich unterwegs in Wismar, Grevesmühlen, Lübz, Goldberg und Plau am See. Die nächsten Besuche finden in Parchim und Umgebung sowie im Amt Ostufer Schweriner See statt. Dann werde ich wieder vom Sportlehrer im Ruhestand, Franz Wessig, begleitet. Er ist der Vater des damaligen Olympiasiegers im Hochsprung, Gerd Wessig. Seine Erfahrungen sind mir wichtig. 

   

v.l. Stellv. Schulleiterin Silke Hein, Trainerin Christina Erpen, Lehrer Steffen Mau und Bürgermeister Frank Meier

 

Gebäude-Ensemble Neukloster

 

 

05. August 2012►CDU empfängt Gäste aus den USA

 

 

 

Am Sonntag erwartete der CDU-Regionalverband Ostufer Schweriner See ganz besondere Gäste. In Zittow trafen wir uns mit honorigen Vertretern der amerikanischen Raumfahrtszene. Die Vorsitzenden der American Astronautical Association, Frank Slazer und der American Space Transportation Association, Rich Colemann, gaben aktuelle Einblicke in Projekte der NASA, der zivilen Raumfahrt und der aktuellen Roboterlandung auf dem Mars.


Ein ausgesprochener Kenner unseres Bundeslandes ist der Vizepräsident von Teledyne Brown Engineering und ehemaliger Vizepräsident der University of Alabama in Huntsville John Horack. Er informierte über Perspektiven in Forschung und Ausbildung junger Wissenschaftler aus Huntsville und Rostock. Vor zwei Jahren startete die Zusammenarbeit und beginnt nun Früchte zu tragen. Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums, Prof. Johann Dietrich Wörner stellte den deutschen und europäischen Anteil an der Marsmission dar und gab Einblicke in die Arbeit des DLR-Standortes in Neustrelitz, der sich der Satellitenbeobachtung widmet.
Regionalverbandschef Hans Peter Schmidt war schwer beeindruckt. Und die Amerikaner waren es auch. Warum? Es gab Sauerkraut zum Braten- ein klassisch deutsches Essen.Für mich war es nun schon das zweite Treffen und die Wiedersehensfreude groß. Und im September treffe ich den einen oder anderen auf der ILA (Internationale Luftfahrtausstellung) in Berlin wieder und dann liebe Leute gibt’s Steak.

 

31. Juli 2012 ►Der Wein des Monats

 

rechte Bildseite: Weinkost Inhaberin Doreen Rump,

Egerhardt Blei, Ramona Hedrich, Günter Kernhoff

 

Na und das war vielleicht eine Überraschung. Da flattert mir eine Einladung zum „MARKT-Gespräch“ ins Weinkontor der Alten Apotheke von Architektin Doreen Rump ins Büro. Eingeladen hatte der Journalist Holger Glaner vom MARKT-Wismar. Reflexartig kamen die typischen Fragen: Welche Themen werden besprochen? Wer ist am Gespräch beteiligt? Wie ist der Einladungsschlüssel? Veranstaltungsdauer und so weiter und sofort… Da war das Staunen um so größer, als in kleiner, fast familiärer Runde die Landrätin, Herr Glaner, und drei begeisterte Leser zum gemütlichen Beisammensein über Gott und die Welt schnackten und am Ende des Tages den Wein des Monats August kürten. Das hat Tradition und findet seit Februar diesen Jahres regelmäßig statt. Das Rennen machte der erfrischende weiße Tropfen „Ebling“ aus dem Weingut Fürst. Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte einfach mal bei Doreen Rum reinschauen, denn im Weinkontor warten noch ganz andere Schätzchen.

http://weinkost-wismar.de/

 

31. Juli 2012 ►Polizei- Dein Freund und Helfer und die Feldpost

 

Ganz ehrlich, wenn ich an die Polizei denke, sehe ich vor meinem inneren Auge einen Blitzer am Straßenrand und schon wieder eine Geschwindigkeitskontrolle… Nun gut, die Bundespolizei des Landes hat andere Aufgaben. Sie tragen die Verantwortung über 426 Kilometer Küstenline, 956 Kilometer Bahnlinie und insgesamt über 10.598 Quadratkilometer Fläche in Westmecklenburg. Von der Überwachung des Grenzverkehres, über Fahndungs- und Überwachungsmaßnahmen bis hin zur Präventionsarbeit mit gewaltbereiten Fußballfans, von denen Hansa Rostock ja leider ein Lied singen kann. Bei der Bundespolizei in Wismar können Jugendliche ein Praktikum absolvieren und schauen, ob das Berufsbild eventuell ihren Vorstellungen entspricht. Die Arbeit ist anspruchsvoll und der Teamgeist steht im Vordergrund. Im Gespräch haben wir uns auch nochmal den Blick zurück in die Wendezeit gegönnt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Deutsche Einheit am erfolgreichsten bei Institutionen wie Polizei und Bundeswehr vollzogen wurde. Apropos Bundeswehr. Ich habe unsere Soldatinnen und Soldaten nicht nur in die Einsatzgebiete verabschiedet und wieder empfangen, ich habe sie auch vor Ort getroffen, um mich über die Arbeitsbedingungen zu informieren. Das gehört zu meinen Schwerpunkten, da ich für meine Fraktion im Deutschen Bundestag für das Sanitätswesen und die evangelische Soldaten- und Familienbetreuung zuständig bin. Regelmäßig schreiben mir Soldaten aus Afghanistan und berichten über ihren Einsatz. Zum ersten mal veröffentlicht unsere Schweriner Volkszeitung Erfahrungsberichte unserer Soldaten und das nennt man Feldpost. So können nicht nur die engsten Freunde und Familien, sondern auch endlich Bekannte und Nachbarn erfahren, wie die Töchter und Söhne der Stadt ihrem und unserem Land dienen. Die erste SVZ-Feldpost kommt von unseren Soldaten aus dem Panzergrenadierbataillon 401 Hagenow. Auch diese Jungs und Mädels habe ich feierlich verabschieden dürfen und freue mich schon heute auf ein hoffentlich gesundes und glückliches Wiedersehen.

 

 27.Juli 2012►Lebensart- Die Kunst zu leben

 

   
    

Geht es Ihnen manchmal auch so? Sie fragen sich, warum der Tag nicht 48 Stunden hat, weil es doch so viel zu erleben und zu erledigen gibt? Die letzten Tage waren genauso und hatten es wieder mal in sich. Am Wochenende hatte das Gut Brook an der Ostsee zum zehnjährigen Jubiläum der LebensArt eingeladen und tausende Besucher fanden den Weg in diese Ausstellung. Ein Event, das eine idyllische ländliche Atmosphäre bietet und Kaufrauschattacken auslöst. Aber die Aussteller für Pflanzen, Kräuter, Öle, Dekorationen, Kunst und Hüte wünschen genau das. Darum ist es nicht nur der Sonne geschuldet, dass die Damen an so einem Tag Hut tragen. Diese Messe hat ihre Wurzeln in Old England bei „Home and Garden“ . Unterwegs mit Landrätin Birgit Hesse, Ingrid Schafranski und ein paar Herren, die uns und unsere Einkäufe stilvoll durch die „LebensArt“ eskortierten, stand fest: „Hut ab vor den Organisatoren, diese Messe ist einmalig. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei und nehmen uns noch mehr Zeit.“

22. Juli 2012 ►Eigner trifft Aigner

Kein Schreibfehler, nein: der Eigner des Hofes Karp in Kraak in Westmecklenburg hatte ein ganz besonderes Ambiente geschaffen, um unsere Bundesministerin für Ernährung , Landwirtschaft und Verbraucherschutz besonders nett zu empfangen. Die Familie Karp , in vier Genrationen mit der Zucht von Rindern und der Milchwirtschaft in Mecklenburg verankert, hatte gerade einen neuen modernen Stall für 600 Kühe fertiggestellt, als die Christdemokraten des Landkreises fragten, ob nicht doch, bevor die Vierbeiner Einzug halten, ein paar Zweibeiner in den Genuss kommen, hier zu residieren. Die Familie Karp zögerte nicht und war Gastgeber für fast 200 Gäste im verträumten Karp, im klassischen ländlichen Raum. 

   
    

Es war Punkt 19 Uhr, als die Bayerin Ilse Aigner am Sonntag die Halle betrat und mit herzlichem Applaus begrüßt wurde. Sie staunte nicht schlecht, dass ihr „Grüß Gott“ mit einer Andacht von Pastor Kornelius Holmer erwidert wurde. Seine Worte über die Schöpfung, unsere Verantwortung vor dem Leben, brachte eine wundersame Stimmung der Ruhe, Gelassenheit und Besonnenheit unter das Dach des Hofes. Das war auch gut so, denn ganz ohne Groll war der eine oder andere Milchbauer nicht eingetroffen. Und die Emotionen, wenn man ihnen freien Lauf lässt, sind hin und wieder auch skurril. In diesen Momenten entfaltete unsere Ministerin ihre eigentliche Klasse. Mit den Worten: „ Es mag Ihnen nicht gefallen, was ich gerade gesagt habe, aber wäre es Ihnen lieber, ich würde Sie belügen?“, hatte sie den Finger in die eigentliche Wunde gelegt. So oft beklagen sich die Bürger über die Unglaubwürdigkeit von Politik und Politikern. Ilse Aigner hat unter Beweis gestellt, wie unbequem es eben auch ist, wenn Wahrheiten ausgesprochen werden. Den Bauern wird so Einiges abverlangt. Und immer wieder scheint der Hemmschuh Europa zu sein. Das Schiff Europa lässt sich wirklich nur schwer manövrieren. Themen wie Screening, die 7-Prozent-Regel für Brachen, die Kappung und das Aufheben der Quote lässt die Milch zum Überkochen bringen, pardon, die Gemüter natürlich. 

   
    

Einfach ist es nicht. Doch wenn es einfach wäre, könnte es ja auch jeder. Ilse Aigner ist eine kompetente, bodenständige Ministerin, die täglich über den nationalen Tellerrand schaut, um gute Ideen zu verwirklichen. Die Agrarlandschaft in Spanien ist nun mal nicht so wie die in Zypern oder Deutschland. Zuspruch erhielt sie an diesem Abend von vielen Gästen, die auch nach den offiziellen Ansprachen das persönliche Gespräch mit Ilse Aigner suchten. So traf sie auf den Präsidenten der Europäischen Rapszüchter, Bauer Brauer von der Insel Poel, ebenso wie auf die Vertreter der Bauernverbände von Westmecklenburg. Eine Einladung zur MELA (Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau) wurde natürlich ausgesprochen. Ob sie in diesem Jahr die Zeit finden wird oder dann im nächsten Jahr, bei uns ist die Ministerin jederzeit willkommen. „Grüß Gott!“. 

   

   

Mit Christoph Seite und Marco Gemballa (v.l.)

 

Die faire Milch

 

 

Mit Christoph Seite, Christian Karp und Bauer Brauer (v.l.)

 

 

17. Juli 2012 ►Vorsicht: Eierdiebe!

Schon wieder Badewannenrallye in Plau am See? Das kann doch wohl nicht wahr sein. Schon wieder ein Jahr vorbei? Hier merkt man, wie die Zeit rast. Doch dieser Spaß an der Elde ist Gesetz, kein anderer Termin könnte hier dazwischen funken. Man trifft gute, alte Bekannte, lernt neue Menschen kennen, die als Gäste in das Stadt kommen und als Freunde wieder fahren. Manch einer kommt dann im Jahr darauf mit einer eigenen Badewannenkreation zurück und paddelt mutig mit anderen um die Wette, um nicht baden zu gehen oder einfach nur so zur Freude am Leben.

 

   

Goldene Prinzessinen und kleine Piraten

 

Zahlreiche Gäste säumen das Ufer der Elde

 

Der Tag begann mit einem heftigen Schauer. Große Sorge in den Gesichtern, werden die Gäste fernbleiben? Die vielen hundert Stunden Vorbereitung und Training wären dann futsch. Aber weit gefehlt. Es waren mehr Besucher da als im Vorjahr, die die grünen Hänge des knapp 600 Meter langen Ufers säumten. Bejubelt wurden alle, die kleinen Piraten ebenso wie die Plauer Eierdiebe, die trotz Wasserschlacht und manchem Taucher den Erotikpokal für sich erkämpften. Als ein Mutiger in echter Wanne das Ziel schon vor Augen hatte, meldete sich der Moderator der Rallye mit folgenden Worten: „Der Sieger hat das Privileg des ersten Tanzes mit der Frau des Bürgermeisters!“ Das Wendemanöver des Paddlers war olympiaverdächtig. Hier muss man Humor mitbringen. Und wieder mal haben wir bewiesen, der Mecklenburger wirkt bloß spröde, im Herzen ist er eine Frohnatur.

 

   

Die Plauer Eierdiebe und der Erotikpreis

 

Spontane Wende beim Zieleinlauf

 

Eine kleine aber feine amtliche Ansprache fand zuvor noch im Rathaus statt. Bürgermeister Norbert Reier empfing unseren Wirtschaftsminister Harry Glawe zur feierlichen Freigabe der Uferbefestigung der Strandstraße. So ist am Nordufer mit der 240 Meter langen Kaimauer ein neuer Uferabschnitt entstanden. Plau am See ist eine Perle des Wassersports und des Tourismus. Damit das auch in Zukunft so bleibt, treiben wir den Bau der Nordumgehung weiter gemeinsam voran, wie mir vor Ort der  Vorsitzende der Bürgerinitiative Dietmar Villwock versicherte.

 

   

Im Rathaus mit Harry Glawe, Jens Fengler und Wolfgang Waldmüller (v.l.)

 

Beim Plausch mit Michaela Strübing und Harry Glawe

13. Juli 2012 ►Botschafter Marwin Baron wieder in der Heimat

 

 

Sehr geehrte Frau Strenz,

nun bin ich wieder zurück in meiner mecklenburgischen Heimat. Auch wenn ich mich schon wieder eingelebt habe, wirkt das vergangene Jahr noch nach und wird dies auch noch für eine lange Zeit tun.  

Anbei sende ich Ihnen ein Bild von der Senatorin Patty Murray und mir. Sie repräsentiert im Senat Washington State. Ich habe sie im Rahmen meines Abschlussseminares in Washington DC getroffen. Bei dem 4-tägigen Aufenthalt dort mit insgesamt 60 PPP-Stipendiaten aus diesem Jahr standen u. a. Besuche im Department of State, dem Congress und anderen Einrichtungen auf dem Programm. Auch die Tage in DC waren äußerst interessant und ein gelungener Schlusspunkt unseres Aufenthaltes in den Staaten.

Zur Auswertung unserer Auslandserfahrung ist nun noch ein Treffen im September in Berlin vorgesehen - ich freue mich schon jetzt, die anderen Teilnehmer wiederzusehen.

Bis dahin werde ich die Ferien genießen und mich auf den Wiedereinstieg in die Schule vorbereiten.
 
Nochmals herzlichsten Dank an Sie und Ihr Team!

Herzliche Grüße für eine angenehme Sommerzeit

 

Marwin Baron

 

 

 

 

 

10. Juli 2012 ►"Gut Schuss!!!"

 So ein Wochenende im Mecklenburgischen ist zur Zeit geprägt von Festen und Turnieren.

Nicht wegzudenken sind dabei die zahlreichen Schützenfeste in der Region. Am letzten Samstag trafen sich wie in jedem Jahr um diese Zeit die Schützenschwestern und Schützenbrüder auf dem historischen Marktplatz von Sternberg und krönten  ihre erfolgreichsten Häupter mit Schärpe und Königskette. Das Funkeln und Blitzen der Orden und Medaillen an den Uniformen in der morgendlichen Sonne und das Schwenken der Gildenbanner beherrschten die Kulisse. Königin wurde Elke Neumann aus Sternberg, ihr Enkel Nick der erfolgreichste Junior und Stev Knop darf ab sofort mit König angesprochen werden. Die neuen Majestäten und ihr Fußvolk hatten jedenfalls wie immer prächtig Spaß, bei Böllerschüssen und Fanfarenklängen feierten sie sich und freuen sich schon auf´s nächste Jahr. Habe ich Ihnen verraten, dass ich eine Schützenschwester aus Leezen bin?

 

   
     

 

   

Mit Schützenbruder Gerhard Behnisch aus Criv

 

Mit dem frisch gekrönten Schützenkönigspaar Elke Neumann und Stev Knop

 

Angst vor großen Tieren haben die meisten Besucher der Landesmeisterschaften im Dressur- und Springreiten, die alljährlich mit Unterstützung der Lübzer Brauerei in Sukow stattfinden, nicht. Das ist bei mir anders. Nun ja, Angst würde ich es vielleicht nicht nennen, eher wohl Respekt vor diesen kraftvollen Stuten und Hengsten, die durch ihre Jockeys mit einer Eleganz und Kraft die Hindernisse überwinden, dass man stundenlang gebannt verweilen möchte. Keine Angst habe ich vor den sogenannten großen Tieren in der Politik. Wer mit der Kanzlerin in einer Landesgruppe ist, in der Fraktion an der Seite von Ursula von der Leyen arbeitet, im Ausschuss Thomas de Maizière regelmäßig kontaktiert, der hat auch hier ausschließlich Respekt vor Leistung, Erfahrung und Können.

 

   
 

26. Juni 2012 ►Die Rote Scheune von Bauer Brauer und die Heiden von Kummerow

Die Sitzungswoche in Berlin hat mich schon wieder fest im Griff. Trotzdem möchte ich noch einen Blick zurück in die letzte Woche wagen, denn es gab beeindruckende Veranstaltungen in der Region und tolle Begegnungen. Zum 20. Mal jährte sich der Agrarpolitische Tag auf der Insel Poel. Eingeladen hatten traditionell Dietmar Brauer, geschäftsführender Gesellschafter der NPZ Lembke KG und der Kreisbauernverband Nordwestmecklenburg. Die "Rote Scheune" war wie immer bis auf den letzten Stuhl gefüllt.

Das zentrale Thema lautete etwas abstrakt: "Agrarpolitik- und Agrarmodelle im globalen Vergleich". Konkret gesagt, es war ein Experte aus der neuseeländischen Botschaft anwesend, um über die Agrarpolitik seines Landes zu referieren. Neuseeland? Ja, ich war auch skeptisch und erinnerte mich promt an die Heiden von Kummerow.  Martin Grambauers Sohn stellte mit Blick auf den Globus folgendes fest: "Wenn wir von hier aus ein Loch durch die Erde bohren, kommen wir am anderen Ende in Neuseeland wieder raus." Also was bitte schön können unsere Landwirte von den Bauern am anderen Ende der Welt lernen? Nach dem Vortrag von Referent Jan Heyen wurde allen ein wenig mulmig. Warum? Dort gibt es seit 1984 keine Agrarsubventionen mehr, einfach abgeschafft. Und? Die Welt ist nicht untergegangen, der Markt hat's geregelt. Nun können wir natürlich Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Obgleich es sich lohnt, einmal genau zu schauen, ob jede Subvention sinnvoll ist. Was allerdings auch bei uns auf der Agenda stehen muss, sind Forschung, Innovation und Beratung beim Zugang zu Märkten.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich bei Bauer Brauer die Hochschule Wismar zu Forschungszwecken angesiedelt hat. Während die Gäste die Podiumsdiskussion interessiert verfolgten, drehten die Schwalben unterm Dach ihre Kreise. Der eine oder andere Gast in der Roten Scheune hatte an diesem Tag besonders viel Glück...

 

   

Herzlich willkommen - der Agrarpolitische Tag auf der Insel Poel ist eröffnet

 

Kleine Stärkung zwischendurch - die Bürgermeisterin der Insel Poel, Gabriele Richter und in der Mitte der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Thomas Grothe

 

Löschangriff nass

   
     

Wer das liest, weiß natürlich, dass es sich um einen Leistungsvergleich der Freiwilligen Feuerwehren handelt. Hier trafen sich auf dem Sportplatz im verträumten Kirch Mummendorf bei Papenhusen Erwachsene, reine Frauentrupps und Jugendgruppen des Landkreises Nordwestmecklenburg. Schön zu sehen: Hier gibt es keine Nachwuchsprobleme. Da laufen schon die Knirpse über den Rasen, um das Retten zu üben, auch wenn die Helme bisweilen auf die kleinen Nasen rutschten. Respekt! Und dann kommt der Höhepunkt, die Preisverleihung. Niemand geht mit leeren Händen nach Hause, Anerkennung gibt es immer, das ist wichtig. Ganz ehrlich, und dann fahren alle ganz fix mit einem Tatü-Tata nach Hause, um dort zu löschen, diesmal allerdings den Durst. Ich bin sehr gerne auf Leistungsvergleichen dieser Art und freue mich schon auf den Großen Inselpokal im September. Schließlich bin ich die Tochter eines Feuerwehrmanns und mit "Alarmstuhl" groß geworden.

   

Ein Dankeschön an meine Freunde und Fans

Der Bundestagswahlkreis, in dem ich 2009 direkt gewählt wurde und seither als Abgeordnete Verantwortung trage, ist nicht nur sehr groß, sondern auch wunderschön. Dazu gehören die Hansestadt Wismar, die Altkreise Nordwestmecklenburg und Parchim. Meine politische Heimat ist die CDU und ich möchte auch nach 2013 gerne weiter Politik für unsere Menschen in Mecklenburg gestalten.Dazu gehört, dass die zuständigen CDU-Kreisvorstände ein wohlwollendes Votum zu einer weiteren Kandidatur aussprechen. Dies ist geschehen. Und besonders dankbar bin ich dafür, dass dies sowohl in Parchim als auch in Grevesmühlen einstimmig geschehen ist. Wir sind zu einem tollen, schlagkräftigen, bürgernahen Team zusammengewachsen. Das ist eine gute Grundlage für glaubwürdige Politik. Dies ist eine tolle Gelegenheit, mich bei meinen vielen Freunden und Fans für die Unterstützung bei der Arbeit zu bedanken.

 

 Sternberger Heimatverein

 

   

Alle Jahre wieder bietet der Sternberger Heimatverein musikalische Leckerbissen im Museeumshof an. Wer von Luft und Liebe und Gesang nicht satt wird, konnte zu den Spezialitäten von Fischer Rettich greifen oder den Wert einer Schmalzstulle schätzen. Alles liebevoll angerichtet.Schunkeln und mitsingen war ausdrücklich erwünscht. Und an diesem Abend machte auch das Wetter mit, die Schirme blieben zu und der Rettungsschirm spielte einmal keine Rolle.

       

 

12. Juni 2012 ►Eine Wahlkreiswoche, die es in sich hatte

Schafe Party, die dritte

Als ich diese Einladung bekam, war ich mir nicht sicher, ob sich jemand mit mir einen Spaß erlaubt. Was bitte schön ist eine „Schafe Party“? Etwas hinter die Kulissen geschaut, lüftet sich der geheimnisvolle Titel der Veranstaltung schnell. Es ist eine Business-Veranstaltung der ganz besonderen Art. Die Organisatoren Wolfgang Drevs, den wir alle als Erfinder der Wismarer Hanseschau kennen, und Simone Busack, die das SchafLOTTE zur Welt brachte, haben es sich mit Freunden und Sponsoren zur Aufgabe gemacht, Unternehmer und Politiker in der Hansestadt zu vernetzen. Und damit dies unkompliziert und locker von statten gehen kann, gibt’s zum Kennenlernen und Netzwerkeln scha(r)fes Essen, scha(r)fe Getränke und ein scha(r)fes Spiel. Wen ich nun neugierig gemacht habe, der sollte einen Blick in das ServiceCenter der Stadtwerke hinter dem Busbahnhof riskieren, denn da präsentiert sich die Ausstellung der Künstlerin Busack: „Schafe Kunst - Big Business by SchafLOTTE“. Ganz ehrlich, selten habe ich so gelacht: hier eine Kostprobe.

   

Mit Künstlerin Simone Busack

 

Schafe Kunst


"Wir sind die Fans von Karin Strenz"

   

Das Hafenfest der Stadt Wismar beginnt mit dem traditionellen Drachenbootrennen. Mit dabei unsere Junge Union, der Nachwuchs der CDU, und die „Fans von Karin Strenz“, wie man auf den T-Shirts lesen konnte. Dass unsere fähigen jungen Leute den Pokal nicht holten, machte ihnen gar nichts aus, denn Zeit zum gemeinsamen Üben fand sich im Vorfeld leider nicht. So war es auch nicht verwunderlich, dass ein paar Hausfrauen schneller ins Ziel gekommen waren, denn diese wussten, wie sie den Kochlöffel zu schwingen, pardon - natürlich die Paddel zu paddeln hatten. Unserer Nachwuchs wirkte da eher etwas speziell. Also an der B-Note muss noch gearbeitet werden. Aber Spaß hatten wir alle, die Aktiven ebenso wie die Zuschauer. Danke, Jungs und Mädels, ihr seid wunderbar!

   


Jazz-Picknick in Warin

   

Alle Jahre wieder frühstücken wildfremde Menschen im Bürgerpark von Warin und gehen als nette Bekannte wieder auseinander. Bürgermeister Michael Ankermann überrascht immer wieder mit seinen Jazz-Künstlern, die einen selbst alle Gedanken an Termine, Briefe, Telefonate und Kalendereinträge für zwei Stunden vergessen lassen. Und die Stimmung war wieder fabelhaft. Jeder brachte etwas mit. So schlemmten wir uns durch Rindersalat, gegrillte Hähnchenschenkel, gefüllte Eier, Käseschnittchen und allerlei köstlich sprudelnde Tropfen. Und der Wettergott saß mit am Tisch.

Bei Königs zu Hause

Mit dem Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus, seiner Frau und meinem Mann Kurt

Auf der elfenbeinfarbenen, mit dezenter Goldkante verzierten Einladung lächelt mich ein königliches Wappen an. Ihre Majestät, Queen Elisabeth II, hat Diamantenes Thronjubiläum, und der britische Botschafter in Berlin lädt eigens aus diesem Anlass zu einer Gartenparty ein. Viele bekannte Gesichter konnte man sehen, Politiker, Diplomaten, Journalisten, Regierungsvertreter und Botschafter. Und natürlich jede Mengen Briten. Ich gestehe, ich höre die Engländer so gerne sprechen, denn sie haben einen speziellen Klang in ihrer Aussprache. Nur im Gesang der Hymmne klangen wir dann alle wieder gleich: „Good save the Queen!“

   

Ein gut besuchte Party zum Thronjubiläum 

 

Die Torte zum Sechzigsten


9. Juni 2012 ►Die Optimisten bereichern unser Leben

In der vergangenen Woche habe ich so viele interessante Menschen kennen lernen dürfen. Meine Aufmerksamkeit galt zuerst den Grundschulen in Freier Trägerschaft in der wunderschönen Hansestadt Wismar. Ich traf auf engagierte Pädagogen mit leidenschaftlichem Einsatz für die Erziehung und Bildung unserer Kleinsten. Und der Spruch Richard von Weizsäckers an der Tür der Astrid-Lindgren-Schule sollte für meine Woche im heimatlichen Wahlkreis zum Leitspruch werden.

Mit der Vorsitzenden des Unternehmerverbandes Nordwestmecklenburg-Wismar, Ute Marx, habe ich mehrere regionale Unternehmen besucht. Wir Politiker neigen ja dazu, mit Abkürzungen um uns zu werfen. Sollte Ihnen also in Zukunft das Kürzel KMU begegnen, handelt es sich um kleine und mittelständische Unternehmen. Sie sind im Grunde das Rückgrat unserer Wirtschaft und beschäftigen die meisten Menschen.

In der "Seeperle" Wismar der Familie Schadwinkel ging mir das Herz auf. Hier konnte ich sehen, spüren und erfahren, wie eine mutige Geschäftsidee nach der Wende zur Erfolgsgeschichte wurde. Eine Fischerfamilie, die ein Magnet für Touristen geworden ist und 37 Arbeitsplätze geschaffen hat. Ich gestehe, selten ist mir so viel Herz, Wärme und Sympathie begegnet und wieder die Gewissheit, dass es die Optimisten sind, die unser Leben bereichern und auch Probleme schneller lösen. Die "Seeperle" ist eine wahre Perle. 

 

In der Wismarer Seeperle mit Gisela Schadwinkel (l.), ihrem Sohn Franky und Ute Marx

Dass unser Bundesland das schönste in Deutschland ist, wissen wir ja alle. Wie groß es ist, merkt man immer wieder dann, wenn man mal bis an die polnische Grenze reist. Da ist man durchaus bis zu drei Stündchen unterwegs. Genau dort befindet sich der Truppenübungsplatz Jägerbrück bei Torgelow. Mit meinem Kollegen Eckhardt Rehberg habe ich mich wiederholt über die Entwicklungen vor Ort informiert. Wenn wir in Mecklenburg-Vorpommern bei der Bundeswehrreform und den Standortentscheidungen auch mit einem blauen Auge davon gekommen sind, hat eine der Entscheidungen vor Jägerbrück nicht halt gemacht. Hier soll in Zukunft erheblich weniger geübt werden. Nur zu natürlich, dass sich verantwortungsbewusste kommunale Vertreter sorgen und wachsam alle denkbaren Veränderungen registrieren. 

   

1. Juni 2012 ►Essen im Museum ausdrücklich erwünscht

Besucher, die sich den Bauch vollschlagen, sind in den meisten Museen der Welt eher nicht gern gesehen. Für die Kinder der Sternberger Förderschule hat gestern das Gegenteil gegolten: Essen im Museum ausdrücklich erwünscht! Zum sechsten Mal hatte ich am Vorabend des Kindertages Förderschüler zum Grillen im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden eingeladen. Wir saßen gemeinsam am Feuer, plauderten und bereiteten unser Abendessen selbst zu: Stockbrot und Würstchen. Für Mädchen und Jungen ist dieser Tag im Freilichtmuseum immer eine schöne Abwechslung zum Schulalltag. Und ich unterstütze solch ein Abenteuer gern. Die Politik ist ja mitunter auch eins.


 18. Mai 2012 ►Senioren-Union im Landkreis hat die Wahl

Kaffeeduft, Blumenschmuck, ein Landhotel im Herzen unseres Landkreises, das klingt wie eine Geburtstagsfeier. War es aber nicht. Hier formierten sich die "neuen" Senioren unserer CDU. Gastredner war kein geringerer als der erste Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern und späterer Europaabgeordnete: Prof. Alfred Gomolka. Er erinnerte an das große Glück der Wende und an die zahlreichen Chancen, die in Europa stecken. "Die große historische Leistung der EU ist das friedliche Zusammenleben", sagte Gomolka. Zu Besuch war auch Peter Hamdorf von der Jungen Union, der einen Genartionendialog mit Zeitzeugen anbot. Vorsitzender wurde Uwe Menke, der bereits im Altkreis Ludwigslust die Seniorenarbeit inne hatte.

Mit Uwe Menke (l.), dem neuen Vorsitzenden der Seniorenunion,

und dem ersten Ministerpräsidenten Alfred Gomolka 


18. Mai 2012 ►"Alle Jahre wieder kommt die Rosenfee ..."

Schon auf dem Weg ins Krankenhaus kam ich aus dem Staunen nicht heraus. Wie einmalig ist unsere Natur! Es ist ein so wunderschöner Tag gewesen: Crivitz am malerischen See und die Entbindungsstation in freudiger Erwartung. Junge Mütter mit Babys in den Armen, Schwiegermütter und Freundinnen rahmen die neuen Erdenbürger würdig ein. Aber auch werdende Mütter freuten sich über die Rosen. Den künftigen Vätern, leicht blass um die Nasen, zauberte der Rosengruß auch ein Lächeln auf die Gesichter.

   

15. Mai 2012 ►Kasachstan entdeckt Mecklenburg-Vorpommern (Bildergalerie)

Mit Siegbert Eisenach (l.), dem amtierenden IHK-Hauptgeschäftsführer, Angela Preuß (IHK) und dem kasachischen
Botschafter Dr. Nurlan Onzhanov

Botschafter sind welterfahrene und weitgereiste Menschen, die zu überraschen eine Kunst ist. Der Hansestadt Wismar ist es gelungen gestern Nachmittag am Rande des deutsch-kasachischen Wirtschaftstages: Dr. Nurlan Onzhanov, der höchste Diplomat der Republik Kasachstan in Deutschland, wurde um eine Unterschrift gebeten. So weit ganz normal, eigentlich Routine für einen Botschafter. Doch Dr. Onzhanov unterzeichnete nicht ein Stück Papier, sondern einen Backstein - so wollte es nämlich die Backsteingotikschönheit Wismar, so hat es Tradition in der Hansestadt.

Begonnen hatte der Wirtschaftstag, eine Idee von Botschafter Onzhanov und mir, am Montagmorgen in der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin. Der Wirtschaftsstandort stellte sich vor - und wurde vorgestellt: von Siegbert Eisenach, dem amtierenden Hauptgeschäftsführer der IHK, von Michael Sturm, dem Geschäftsführer von Invest in MV, von Nadine Hintze, der Geschäftsführerin des Vereins Regionalmarketing Mecklenburg Schwerin, und von Werner Röpert, dem MV-Chef des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft. Eduard Kvyatkovskiy, der Delegationsleiter und Vize-Gouverneur des Gebietes Akmola, sagte: „Kasachstan entdeckt Mecklenburg-Vorpommern.“

Mit der kasaschischen Wirtschaftsdelegation zu Gast bei der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin

Nun ist der neuntgrößte Flächenstaat der Welt ja nicht gerade um die Ecke. Fast 4000 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Kasachstan und Deutschland. Aber diese Entfernung war schon in den ersten Minuten des Wirtschaftstages nicht zu spüren. Zu spüen war: der gemeinsame Wille, Wirtschaftkontakte zu knüpfen.

Anschließend fuhren wir nach Wismar zum Seehafen, sprachen mit dessen Geschäftsführer Michael Kremp und besuchten das Fertigungswerk der Firma „Hanse-Drehverbindungen“. Und eine Idee wurde geboren: eine Hafenpartnerschaft zwischen Wismar und einer kasachischen Stadt am Kaspischen Meer. Auch Michael Kremp war von der Idee angetan, und das freute mich ungemein. Ich habe Kasachstan mehrfach bereist und bin überzeugt, dass das Land als Wirtschaftsraum für deutsche Unternehmen zunehmend wichtiger wird. Die junge, erst seit 1991 unabhängige Republik erlebt eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung. Das Handelsvolumen ist im vergangenen Jahr um 20 Prozent auf mehr als sechs Milliarden Euro gestiegen. Erst im Februar hatten die deutsche und die kasachische Regierung ein Rohstoffabkommen in Höhe von drei Milliarden Euro unterzeichnet.

Siegbert Eisenach (l.), amtierender IHK-Hauptgeschäftsführer,

und der kasachische Botschafter Dr. Nurlan Onzhanov

Danach ging es ins Rathaus der Hansestadt, wo uns Wismars Bürgermeister Thomas Beyer empfing. Dort wurde auch eine Kooperationsvereinbarung zwischen Kokschetau und Wismar unterzeichnet. Die beiden Städte wollen Kontakte zwischen ihren Verwaltungen, Unternehmen und Organisationen knüpfen und in den nächsten Jahren ausbauen.

Am Nachmittag besuchten wir das Technologie- und Gewerbezentrum (TGZ) am alten Holzhafen, um uns mit Wirtschaftsexperten der Hochschule Wismar und mit Unternehmern wie dem Kenersys-Werksleiter Klaus Platen auszutauschen. Es herrschte eine intensive Arbeitsatmosphäre, die sich in nächster Zeit auszahlen könnte. Denn ein erster Kontakt zwischen zwei Unternehmen ist entstanden. In den Gesprächen ging es vor allem um Energie. Als Delegation hatten wir unsere Energiekompetenz bereits am Morgen bewiesen. In der Schweriner Innenstadt - auch bei der IHK - war nämlich der Strom ausgefallen. Mit uns aber kam die Erleuchtung - und die Landeshauptstadt war fortan wieder am Netz.

Am Abend empfing Wirtschaftsminister Harry Glawe die Delegation und zahlreiche mecklenburgische Gäste aus Politik und Wirtschaft im Schweriner Schloss. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sendete ein Grußwort: Der Besuch kasachischer Unternehmen in MV verleihe „unseren bilateralen Wirtschaftsbeziehungen neue Impulse“, schrieb sie.

Und nun bereiten wir einen Gegenbesuch deutscher Unternehmer in Kasachstan vor. Bei der letzten Volkszählung (2003) lebten dort 300.000 Kasachen mit deutschen Wurzeln.

Mehr Fotos finden Sie in der Bildergalerie.


9. Mai 2012 ►Sonntagsarbeit einmal anders

Ein Sonntagmorgen um zehn, mitten in Deutschland (na ja, fast), jedenfalls in einem kleinen Ort mit großem Namen: Junge Frauen und Männer, niemand älter als 35 Jahre, sitzen im Landgasthof in Rom zwischen Parchim und Lübz - und alle sind hellwach und konzentriert, Diskonacht hin oder her. Sie haben Großes und Wichtiges vor: Die Mitglieder der Jungen Union (JU) aus Ludwigslust und Parchim werden sich vereinigen - wie es schon die CDU beider Kreisverbände und die beiden Altkreise selbst getan haben. Und sie brauchen einen gemeinsamen Vorsitzenden, der - mancher ahnt es - eine gemeinsame Vorsitzende werden wird.

   

Mit der neuen JU-Vorsitzenden: Petra Hoppenstedt

 

Der Mann für besondere Fälle: Peter Hamdorf (r.)

Und Peter Hamdorf, mittlerweile Chef des CDU-Regionalverbandes Boizenburg, erhält einen Spezialauftrag. Der Zimmermann soll im Altkreis Parchim wiederholen, was ihm im Altkreis Ludwigslust gelungen ist: Nachwuchs werben und gewinnen. Manches wird sich mit der Vereinigung ändern - alles gewiss nicht. Denn Petra Hoppenstedt, bisher Kreisvorsitzende der Ludwigsluster JU, führt auch den neuen Verband an. Ich freue mich, dass eine erfahrene Nachwuchspolitikerin wie sie, die ich sehr schätze, das Vertrauen bekommen hat. Ihre Stellvertreter sind Wiebke Wenk, Tim Grabasch und Anatolij Stepanov. Und als CDU-Kreisvorsitzende freue ich mich natürlich auch sehr auf die Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern unserer Nachwuchsorganisation.


9. Mai 2012 ►Der Bürgermeister, der den Landarzt fand

Mit Jens Fengler, dem stellvertretenden CDU-Vorsitzenden von Plau am See, Dieter Eckert, Bürgermeister von
Spornitz, und dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Waldmüller (v.l.)

Die großen Schlagzeilen gehören selten ihnen: Wenn ehrenamtliche Bürgermeister einmal laut oder auch bloß lauter werden, dann tun sie es, damit ihre Gemeinde gehört wird. Einer von ihnen ist Dieter Eckert. Und einer wie er, seit vielen Jahren erfolgreicher Bürgermeister von Spornitz und überdies neuer Geschäftsführer der CDU im Großkreis Ludwigslust-Parchim, macht auch um seinen 50. Geburtstag kein Aufhebens. Er feiert einfach - mit Freunden und Weggefährten. Am vergangenen Sonnabend habe ich ihm gratuliert.

Einmal machte Dieter Eckert übrigens Schlagzeilen - und was für welche! Als sich vor zwei Jahren die Spornitzer Landärztin in den Vorruhestand verabschiedete, sollte ein Nachfolger her. Und weil die Suche schwierig war, bauten die Spornitzer eine Homepage (www.spornitzsuchtdenlandarzt.de) und erfanden eine Werbekampagne. Dieter Eckert trat im Fernsehen auf, gab der "Financial Times" ein Interview - und hatte Erfolg. Ein dreiviertel Jahr später meldete sich ein Interessierter. Heute ist er Landarzt in Spornitz. 


8. Mai 2012 ►Alles klar für den Wirtschaftstag am 14. Mai

Es ist ein seltsames Phänomen: Das große Ganze gelingt oft leichter; was viel Zeit und Kraft kostet, das sind die Feinheiten, die Details. Und der Deutsch-kasachische Wirtschaftstag am 14. Mai in Wismar und Schwerin ist da keine Ausnahme. Am vergangenen Freitag habe ich mich in der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin mit jenen Unterstützern getroffen, die den Wirtschaftstag zu organisieren helfen: Nadine Hintze (Regionalmarketing MV), Steffi Groth (Technologiezentrum Wismar), Werner Röpert (Bundesverband mittelständische Wirtschaft), Angela Preuß (IHK), Dr. Elena Malieva und Waldemar Wilhelm Hoppe (beide Invest in MV). dabei waren auch Dr. Marco Michel und Praktikant Christian Stambor aus meinem Berliner Bundestagsbüro.

Das Gute an den komplizierten Feinheiten ist übrigens das schöne Gefühl, sie zu meistern. Und das haben wir am Freitag getan.

Lesen Sie auch den Bericht im "Grevesmühlener Blitz am Sonntag".

 

 

 


8. Mai 2012 ►Mehr als eine Tradition: Rede beim Verabschiedungsappell in Hagenow

Einer der Gäste des Verabschiedungsappells: Oberst Michael Matz, Kommandeur des Gefechtsübungszentrums
des Heeres bei Letzlingen in der Altmark

Kann man Verabschiedungsappelle mögen? Tja. Einerseits: Das Leben bietet ganz sicher unbeschwertere Augenblicke, als Soldaten - Frauen und Männer, manchmal auch Mütter und Väter übrigens - in den Auslandseinsatz zu verabschieden. Nicht nur, dass die Orte, an denen sie für die nächsten Monate ihren Dienst leisten, zu den gefährlicheren in dieser Welt gehören. Jeder, der geht, hinterlässt auch eine große Lücke. Andererseits: Der Verabschiedungsappell ist mehr als eine Tradition, er ist eine große Anerkennung, ein Zeichen des Respekts.

Am vergangenen Freitag habe ich in der Hagenower Erst-Moritz-Arndt-Kaserne gesprochen - vor fast 400 Soldaten, die im Juli nach Afghanistan gehen werden, und ihren Angehörigen. Das Panzergrenadierbataillon 401 wird in Kunduz afghanische Sicherheitskräfte unterstützen - als Leitverband für die "Partnering and Advisory Task Force", kurz PATF. Dass dies kein leichter Auftrag wird, wissen die Soldaten. Die meisten von ihnen waren bereits am Hindukusch. Und doch: In Afghanistan ist kein Tag wie der andere - und Gewissheiten gibt es ohnehin nicht.

Ja, es war mir eine Ehre! Und es gab berührende und wunderbare und schmerzhafte Augenblicke, die ich nie vergessen werde. Über den Verabschiedungsappell hat auch die "Schweriner Volkszeitung" ausführlich berichtet.

Meine Rede finden Sie hier. An dieser Stelle ein Auszug:

Wer heute Soldat wird oder es schon ist, der ist nicht nur oft weg von der Heimat, vom Partner, den Kindern, den Freunden. Sondern: weit weg, dort, wo es gefährlich werden kann und leider oft gefährlich wird. Sehr gefährlich. Manchmal: lebensgefährlich.

Sie alle wissen das. Sie wissen auch – nicht hundertprozentig, aber dank Ihrer Ausbildung doch ziemlich genau –, was in den kommenden Monaten in Afghanistan auf Sie zukommen wird.

Der Abzug aus Afghanistan – vom Bundestag Ende Januar beschlossen – hat begonnen. In Feyzabad und Masar-i-Scharif hat die Bundeswehr die Verantwortung schon an die einheimischen Sicherheitskräfte übergeben.

Der Einsatz war richtig, aber alles hat seine Zeit, auch eine internationale Schutztruppe am Hindukusch. Nun, nach mehr als einem Jahrzehnt Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus und beim Wiederaufbau, sind die Afghanen selbst gefordert.


8. Mai 2012 ►Zehn Jahre nach dem ersten Tanz mit Till Backhaus

Die neue Landesrapsblütenkönigin meistert gleich ihre erste Bewährungsprobe souverän. Mandy Nöhring, eine 28 Jahre alte Zahnarzthelferin aus Pastin, muss am Sonnabend besonders strahlen - weil es die Sonne nicht tut. Und es gelingt ihr. Wer Mandy Nöhring sieht, vergisst für einen Augenblick die Kühle.  

Die Organisatoren um den Verein "Sternberg und Mehr" und die vielen Besucher des Landesrapsblütenfestes hätten ein besseres Wetter verdient gehabt - und das Fest selbst auch: Es wurde schließlich zehn Jahre alt. Schön war es trotzdem: ein wunderbarer Festumzug mit Kutschten, Traktoren, historischen Fahrzeugen und geschmückten Wagen, bejubelt von vielen Schaulustigen, ordentlich Trubel auf dem Sternberger Marktplatz, und für jeden etwas dabei. Das erste Landesrapsblütenfest hatte ich vor zehn Jahren mit dem heutigen Landwirtschaftsminister Till Backhaus eröffnet - tanzend! Nun, zehn Jahre gehen an keinem Menschen spurlos vorbei, so dass ich mir bei meinem Grußwort eine Bemerkung nicht verkneifen konnte: Diesmal habe Till Backhaus mehr weibliche Alternativen als bei der Premiere seinerzeit - vor allem jüngere!

 

 

   

4. Mai 2012 ►Tag der Arbeit? Woche der Arbeit!

Familie Rettich in Sternberg ist für mich eine Art Kalender: Wenn bei Rettichs das Fischerfest gefeiert wird, weiß ich, dass der Mai angefangen hat. So war es wieder am vergangenen Dienstag, eigentlich ja Tag der Arbeit. Am Sternberger See feierten 500 Besucher - und man kann nur staunen: Was einst als Frühschoppen begann, ist mittlerweile ein Riesenfest, das auch Leute aus anderen Bundesländern anlockt. Sie kamen wegen der Live-Musik, der Bootsfahrten, der Fischbrötchen und der anderen Köstlichkeiten - und mancher vielleicht auch wegen des Rettich-Klassikers. Ja, es wurde wieder um Aale gewürfelt, natürlich. Zehn Teilnehmer, ein Würfel und drei Versuche – die drei Gäste mit der höchsten Punktzahl gewannen und durften sich einen Fisch aussuchen. Fisch? Genau: einen Aal.

       

Wenn der Garten farbenreich leuchtet ... 

 

 ... und Familie Rettich zum Fischerfest bittet ...

 

... ist der Mai wieder gekommen.

Für mich ging es schon am nächsten Morgen weiter. Früh raus und ab zur Schule - ein bisschen, als hätte jemand die Zeit weit zurückgedreht. Erinnerungen erwachten. Doch diesmal gab es keine überraschende "Kurze" in Mathe oder Physik, keine "Mündliche" an der Tafel. Ich besuchte in Grevesmühlen die Regionale Schule Am Wasserturm und das Gymnasium Am Tannenberg, um mir die Sportanlagen anzuschauen - schließlich gehöre ich dem Sportausschuss des Bundestages an.

Mit dabei war ein echter Fachmann: Franz Wessig aus Goldberg, einst Sportlehrer und Vater eines berühmten Mannes. Sein Sohn Gerd Wessig übersprang 1980 in Moskau 2,36 Meter (Weltrekord!) und wurde Olympiasieger im Hochsprung. Am Donnerstag habe ich mir nacheinander die Sportstätten der Schulen in Goldberg, Lübz und Plau am See angeschaut. Und was lernt eine Sportpolitikerin an zwei Schultagen? Nun, einiges, etwa:  Besser geht immer (wenn es nicht irgendwer bezahlen müsste), aber die Hallen und Sportplätze, die ich besucht habe, können sich durchaus sehen lassen. Einen Bericht finden Sie auch in der "Ostsee-Zeitung", einen weiteren in der "Schweriner Volkszeitung".

Im Endspurt bin ich ohnehin. Denn bei der Vorbereitung des deutsch-kasachischen Wirtschaftstages am 14. Mai in Schwerin und Wismar geht es auf die Zielgerade - also Telefonate, Mails, Briefe, neue Ideen und immer wieder eine Frage im Hinterkopf: Wird alles klappen? Die Idee zu diesem Wirtschaftstag hatte ich übrigens mit dem kasachischen Botschafter Dr. Nurlan Onzhanov. Wir wollen mecklenburgischen Unternehmern die Chance geben, einen attraktiven und wachsenden Markt zu entdecken. Darum geht es am 14. Mai.


24. April 2012 ►Plau gibt nicht auf

Sie ist einer der Dauerbrenner im schönen Plau am See: die Nordumgehungstraße. Die Bürger der Seestadt haben darum schon gekämpft, als ich noch Landtagsabgeordnete war. Am Donnerstag vergangener Woche ging es nun mit einem Bürgerforum in die nächste Runde. Gemeinsam mit anderen Politikern der Region diskutierte ich im Rathaussaal den Stand der Planungen. Zuletzt hatte ich mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer gesprochen, um ihm zu sagen, wie  existentiell die Umgehungsstraße für einen Urlaubsort wie Plau am See ist. Ich werde dieses Vorhaben weiter unterstützen. Klar ist: Aufgeben werden die Plauer nicht. Mehr zum Bürgerforum finden sie hier.

   

 

 

                         Fotos (2): Dr. Wolfram Hennies 


23. April 2012 ►In neuer Kluft 200 Kilometer zum Auswärtsspiel 

Mit einem Trikotwechsel ist das so eine Sache: Die Berliner Hertha hat es am Sonnabendnachmittag gegen Kaiserslautern mit den weißen Pokalhemden  als Glücksbringer versucht – nicht einmal das hat geklappt. Die Jungs von Trainer Otto Rehhagel verloren im Olympiastadion mit 1:2. Besser machten es zeitgleich die Jungs von der Jungen Union (JU) Wismar-Nordwestmecklenburg. Auch sie wagten beim 3. Hallenfußballturnier der JU Uecker-Randow in Ferdinandshof einen Textilwechsel. In den blauen Wir-sind-die-Fans-von-Karin-Strenz-Trikots reichte es zwar nicht zum Turniersieg, aber zu einem guten vierten Platz. Und das ist, wenn man zunächst 200 Kilometer zum Auswärtsspiel nach Vorpommern zurücklegen muss, auch kein schlechtes Ergebnis.

   

16. April 2012 ►Gedenken an eine Schreckensnacht

   

Die Nacht zum 15. April steht für eine große Schiffskatastrophe: den Untergang der Titanic vor 100 Jahren. In der Hansestadt Wismar steht der Tag für ein eigenes Unglück. Denn am 15. April 1945 warfen Bomber der Royal Air Force Luftminen über der Stadt ab und zerstörten so einen Großteil des Gotischen Viertels – darunter auch die Gewölbe von St. Georgen. Am vergangenen Sonnabend, 67 Jahre nach der Schreckensnacht, hing in der Kirche eine nachgebaute Bombe, 500 Kilogramm schwer, von Lehrlingen der Wismarer Werft erschaffen und vom englischen Musiker Michael Neil mit Geräuschen aus dem Weltall befüllt.

Es war eine würdige Gedenkveranstaltung:  eine friedliche Bombe  gegenüber vom Friedensaltar aus vielen weißen Tüten. Eine Geschichte erzählen auch sie: Sie sind Antworten von Wismarern und Gästen der Stadt auf die Frage, aus welchem Stoff der Frieden sei. Die Idee hatte die Berliner Künstlerin Emily Pütter. Und die Schüler der Evangelischen Schule „Robert Lansemann“ führten, als lebende Backsteine, ein modernes Stück auf. Sie brachten die Steine zum Reden und hauchten ihnen so Leben ein. Das Bläserquartett der Wismarer Musikschule sorgte für wunderbare Klänge, die berührten.

Die Erinnerung an den 15. April wird bleiben, die Spuren aber, sie sind allmählich Vergangenheit. Das einst zerstörte Gewölbe ist wieder aufgemauert.


4. April 2012 ►Wohnen wie die Bienen - reden wie Stammtischbrüder

   

Probewohnen mit Landrätin Birgit Hesse 

 

Eines von sechs Bienenhäuschen in Beckerwitz
                                         Fotos: Landratsamt

Ganz so leicht kann man mich ja nicht beeindrucken. Aber bei diesen Bauten in Beckerwitz habe ich am Montag zunächst zweimal hingeschaut und mich gleich gefragt: Bin ich noch in Mecklenburg? Oh ja! Und ist das noch 2012? Ähm... Sie sehen auf den ersten Blick schon sehr futuristisch aus, diese sechs wabenförmig aufgebauten Häuser auf dem Gelände der Jugendherberge Beckerwitz, einem Ortsteil von Hohenkirchen. Das Baumhausdorf "Grüne Wiek", gestaltet von Architekten in Zusammenarbeit mit dem Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks, wurde am Montag offiziell eröffnet. Und so futuristisch diese Baumhausherberge ist - der Inhalt ist umso funktionaler und natürlicher, frei von Schnickschnack und enorm heimatverbunden: jeweils 16 Quadratmeter zum Wohlfühlen, Platz für insgesamt 36 Naturliebhaber, alles gebaut aus mecklenburgischen Kiefern, Fichten und Lärchen. Merke: Auch das ist Mecklenburg!

Mit den Teilnehmern des ersten Boizenburger CDU-Stammtischs um den Vorsitzenden

Peter Hamdorf (2.v.r.)                                                     Foto: Schweriner Volkszeitung

Etwas Neues hat auch der Boizenburger CDU-Regionalverband gewagt und am Montag den ersten Stammtisch veranstaltet. Der neue Vorsitzende Peter Hamdorf, erst am 5. Januar gewählt, hat viele Ideen. Er engagiert sich im Kreistag und will Brücken bauen zwischen den jungen und den alten - das Wort sei mir mit Blick auf die Feiertage gestattet - Hasen, aber auch zwischen Mitgliedern und Freunden. Er möchte ein klares konservatives Profil entwickeln, ohne staubig und langweilig zu sein. Und er hat den Rechtsradikalen den Kampf angesagt.

Seit es den Großkreis Ludwigslust-Parchim geht, bin ich auch die CDU-Kreisvorsitzende in dieser Region. Das bedeutet, dass ich nicht nur von Wismarern, Nordwestmecklenburgen und Parchimern aus meinem Bundestagswahlkreis eingeladen werde, sondern eben auch von den Parteifreunden aus Ludwigslust. 

Wir sprachen am ersten Stammtisch über die Verbandsarbeit und das traditionelle Drachenbootrennen, auf das man sich schon heute vorbereitet und das man natürlich wie im vergangenen Jahr gewinnen will. Die Finanzkraft der Kommunen macht den Bürgermeistern Sorgen. Hier wird ein Spitzentreffen mit unserem Innenminister Lorenz Caffier geplant. Der zweite Stammtisch ist schon in Sicht ...


27. März 2012 ►Unterwegs in Sachen Kasachstan

Gestern habe ich das Technologie- und Gewerbezentrum (TGZ) in Wismar besucht und die Geschäftsführerin Steffi Groth getroffen. Dort wird auch der Deutsch-Kasachische Wirtschaftstag zu Gast sein, den ich für den 14. Mai in Wismar und Schwerin organisiere. Anschließend besuchte ich das Unternehmen ICA (Industrial Control & Automation), das am Alten Holzhafen einen speziellen Maschinen- und Anlagenbau betreibt. Gefertigt werden nur Einzelteile auf Anfrage. ICA hat bereits Interesse an Kontakten mit Kasachstan angemeldet.

   

23. März 2012 ►Neues vom Botschafter (2) 

Marwin (r.) mit seinen Gasteltern Loren und Janet Wahl und seinem Gastbruder Dalton

Er ist einfach ein wunderbarer Junge, dieser Marwin Baron aus Retelsdorf, Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms und Botschafter meines Bundestagsbüros in den Vereinigten Staaten, genauer in Loomis, Bundesstaat Washington. Er schreibt mir regelmäßig, nun schon zum dritten Mal seit seinem Abflug über den großen Teich im August 2011. Dass seine Zensuren sehr gut sind, freut mich ungemein, ja, ich bin sogar ein bisschen stolz. Andererseits: Ich habe von Marwin auch nichts anderes erwartet.

Hier ein Auszug aus seiner Mail von dieser Woche. 

Da das Halbjahr nun vorbei ist, habe ich auch mein Halbjahreszeugnis erhalten. Sehr zu meinem Erfreuen habe ich gute und sehr gute Noten erreicht. Meine Wrestling-Saison ist inzwischen beendet, dafuer hat die Fussball-Saison in dieser Woche begonnen. Zusaetzlich nehme ich aber auch noch am Freestyle-Wrestling teil.

Von Zeit zu Zeit helfe ich meinem Gastvater in der Moebeltischlerei aus. Die Arbeit dort gefaellt mir sehr und ich lerne viel. Auch unternehmen wir gemeinsam mit der Gastfamilie und Freunden viele Ausfluege, z.B. haben wir die Chief Joseph Talsperre (zweitgroesstes Wasserkraftwerk der USA) angesehen, waren zu den State Finals im Wrestling in Seattle und auch spassige Aktionen - wie das Fahren mit einem Schneemobil – waren dabei. Das Wetter wird jetzt deutlich waermer und schoener, der Fruehling haelt Einzug. Im Winter war es hier doch ziemlich kalt.

Mein Tagesablauf hat sich nur insofern veraendert, dass ich nun morgens erst um 7:30 das Haus verlasse, da ich nicht mehr zum morgendlichen Wrestlingtraining gehe. Normalerweise bin ich dann um 17:30 wieder zu Hause. Montag bis Samstag wechseln sich Fussballtraining und -spiele ab. Von Zeit zu Zeit helfe ich meinem Gastvater in der Moebeltischlerei aus. Die Arbeit dort gefaellt mir sehr und ich lerne viel. Auch unternehmen wir gemeinsam mit der Gastfamilie und Freunden viele Ausfluege, z.B. haben wir die Chief Joseph Talsperre (zweitgroesstes Wasserkraftwerk der USA) angesehen, waren zu den State Finals im Wrestling in Seattle und auch spassige Aktionen - wie das Fahren mit einem Schneemobil – waren dabei. Das Wetter wird jetzt deutlich waermer und schoener, der Fruehling haelt Einzug. Im Winter war es hier doch ziemlich kalt. Mein Tagesablauf hat sich nur insofern veraendert, dass ich nun morgens erst um 7:30 das Haus verlasse, da ich nicht mehr zum morgendlichen Wrestlingtraining gehe. Normalerweise bin ich dann um 17:30 wieder zu Hause. Montag bis Samstag wechseln sich Fussballtraining und -spiele ab.


9. März 2012 ►Ein neuer Rekord - und eine Premiere obendrauf

   

Wie es Tradition ist im Bundestagspavillon:
Hanseschau-Organisator Wolfgang Drevs
überreichte ich ein Bundestagsbuch.

 

280 Aussteller und viele, viele Besucher: Die 22. Wismarer Hanseschau
wurde gestern feierlich eröffnet. Bis Sonntag ist Mecklenburg-Vorpommerns
größte Verbrauchermesse geöffnet.

Gewöhnlich lege ich das Wort "Sitzungswoche" sehr streng aus. In einer Sitzungswoche spielt die Musik im Berliner Regierungsviertel - da ist Anwesenheit absolute Pflicht. Nun, keine Regel ohne Ausnahme - und eine solche war gestern die Eröffnung der Hanseschau in Wismar. Also habe ich Berlin für ein paar Stunden verlassen und mich auf den Weg in die größte Stadt meines Wahlkreises gemacht. Und dass sich die Reise gelohnt hatte, merkte ich ganz schnell, denn die 22. Wismarer Hanseschau begann gleich mit einem Rekord: 260 Aussteller präsentieren bis Sonntag ihre Produkte und Dienstleistungen - so viel wie nie zuvor. Und dabei ist die Hanseschau ja längst die größte Verbrauchermesse Mecklenburg-Vorpommerns - und die interessanteste ohnehin. Anders gesagt: beste Werbung für unser Land.

Ich hatte mich übrigens in Berlin dafür stark gemacht, dass die 22. Hanseschau - wie von den Organisatoren um Wolfgang Drevs gewünscht - einen Bundestagspavillon bekommt. Auch das hat geklappt. Also gab es zum Rekord noch eine Premiere obendrauf.


20. Februar 2012 ►Hase und Igel, Hafentour und ein Urgstein -


oder auch: Eine Woche im Wahlkreis

Wer die Politik als Beruf gewählt hat, der teilt das Schicksal von Krankenschwestern, Ärzten, Bäckern, Busfahrern, Zugführern und Schaffnern, Kellnern oder den Schreihälsen vom Hamburger Fischmarkt: Sonntagsruhe gibt es manchmal nicht. Und so begann meine Wahlkreiswoche auch am Tag des Herrn - und zwar im Mecklenburgischen Landestheater in Parchim, der einzigen Kinder- und Jugendbühne im Nordosten. Seit vielen Jahren schon lade ich die Kinder der Sternberger Tafel dorthin zu einer Vorstellung ein - es ist mein Weihnachtsgeschenk als Förderin dieser sozialen Einrichtung.

Auch diesmal war der Sternberger Vizebürgermeister Olaf Steinberg mit dabei - auch das hat nämlich Tradition. Gezeigt wurde übrigens "Hase und Igel", ein Stück, das ebenfalls vor Tradition nur strotzt. Und doch: Unsere Aufführung im ausverkauften Malsaal war die Premiere! Und so trafen wir den Herrn Intendanten höchstpersönlich: Thomas Ott-Albrecht, der auch Regisseur von "Hase und Igel" ist.

Am Dienstag bin ich dann von morgens bis abends in Wismar unterwegs gewesen – es war ein echter Maritimer Wirtschaftstag in der Hansestadt. Und drei Fachleute begleiteten mich: mein Kollege Eckhardt Rehberg, der unsere CDU-Landesgruppe im Bundestag anführt, Ute Marx, Chefin des  Unternehmerverbands Nordwestmecklenburg-Wismar, und Siegfried Rakow, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses der Hansestadt.

Bereits zum dritten Mal schaute ich bei German Pellets vorbei. Der größte Pelletsproduzent Europas ist längst einer der unternehmerischen Leuchttürme in Mecklenburg. Tief beeindruckt war ich von der Schottel Schiffsmaschinen GmbH, die weltweit zu den großen Herstellern von Propellerantrieben zählt. Und auch ein Traditionsbetrieb kommt wieder auf die Beine: Die Wismarer Werft, die heute Nordic Yards heißt, ist nach schweren Zeiten wieder gut im Geschäft. In den beiden Werken in Wismar und Warnemünde sind insgesamt 945 Mitarbeiter beschäftigt. 

 

   

Im Seehafen Wismar

 

In der Nordic-Yards-Werft

Was mich besonders gefreut hat: Die Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und nehmen den Fachkräftemangel, der MV längst erreicht hat, selbst in die Hand. Sie werben auf Messen um Nachwuchs und beteiligen sich am Girl’s Day. 

Mein Wirtschaftstag endete mit einer Gesprächsrunde im Brauhaus am Lohberg. Und natürlich waren die Gesprächspartner Unternehmer.

Für andere wäre es der 65. Geburtstag gewesen, für den Plauer Rolf Falk, ein Urgestein des Hotelwesens in MV, war es allenfalls ein „halbrunder Geburtstag“ – jedenfalls kein Grund, an den Ruhestand zu denken. Er feierte am Mittwoch im Falk Seehotel. Und es kamen viele, viele Gratulanten.


30. Januar 2012 ►Vorhang auf für den ersten Neujahrsempfang!

   

Eine echte Premiere im Theater: der erste Neujahrsempfang 

 

Prominenter Einlassdienst: Landrat Rolf Christiansen begrüßt.

Das Mecklenburgische Landestheater in Parchim und seine Besucher haben am Sonnabend eine Premiere der besonderen Art erlebt: In imposanter Kulisse feierte der neue Landkreis Ludwigslust-Parchim den ersten Neujahrsempfang. Mehr als 500 Gäste waren der Einladung von Kreistagspräsidentin Gisela Schwarz und Landrat Rolf Christiansen gefolgt. Auch ich habe mich bereits mit dem neuen Großkreis angefreundet. Er bietet die Chance, den Service für die Bürger und auch die Wirtschaft zu steigern, größer und attraktiver zu werden. Und da ist nach wie vor das Gefühl von Heimat und Zusammenhalt. Für mich gehören dazu, noch vor allem anderen, das bürgerliche Engagement und die Leistungen von Menschen im Ehrenamt. Und genau das stand zum Jahresauftakt im Mittelpunkt - zu recht.


23. Januar 2012 ►Heimatgefühle auf der Grünen Woche

Mit Thomas Bockhold (M.) und Till Backhaus

Jeder Bundestagsabgeordnete muss damit leben, dass er seine Heimat nicht immer unmittelbar erlebt,

weil in Berlin gerade viel zu tun ist. Umso schöner ist es dann, wenn die Heimat nach Berlin kommt. So war es für mich am vergangenen Freitag, als ich die Internationale Grüne Woche besucht habe.

Viel Zeit verbrachte ich dabei natürlich in der Mecklenburg-Vorpommern-Halle und traf dort Landwirtschaftsminister Till Backhaus, den ich aus Schweriner Tagen noch gut kenne. Wir sprachen auch über ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt: eine deutsch-aserbaidschanische Zusammenarbeit in der Landwirtschaft. Backhaus und ich werden dieses Thema demnächst einmal in Ruhe besprechen.

In dieser Woche werbe ich dafür übrigens auch als Abgeordnete der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg.

Außerdem traf ich Ilka Rohr, die Leiterin der Stabsstelle Regionalentwicklung im Landkreis, und Reinhard Neumann von der Schauimkerei in Plau am See (Bild rechts). An meiner Seite war an diesem Tag Thomas Bockhold, Geschäftsführer der FWW Fahrzeugwerk GmbH und wichtiger Vertreter der Industrie im Nordosten.

 

 


2. Januar 2012 ►Neues vom Botschafter

Wie geht es eigentlich Marwin Baron, dem Botschafter meines Wahlkreises in den Vereinigten Staaten? Am 10. November hatte ich zum ersten Mal erzählt, was der junge Mecklenburger aus Retelsdorf als Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms so erlebt fern der Heimat. Nun gibt es eine Fortsetzung aus Loomis, Bundesstaat Washington, und diesmal geht es um Football, Wrestling und Truthähne. Das Wort hat Marwin:  

Ich habe mich jetzt sehr gut eingelebt und fuehle mich haeufig auch schon hier "zu Hause". In der Schule ist laeuft alles sehr gut fuer mich. Ich habe keine Probleme den Unterricht zu folgen und bekomme deswegen auch meistens sehr gute Noten. Die englische Sprache stellt fuer mich im Unterricht keine grossen Probleme mehr da. Ich konnte mir einen festen Freundeskreis aufbauen, ich geniesse es sehr mit meinem Freunden meine Freizeit zuverbringen.

Footballsaison ist nun vorbei, stattdessen nehme ich jetzt am Wrestling teil. Ich habe montags bis freitags von 14:50 bis 17:00 Training. Am Samstag finden Turniere statt. Wrestling bring mir sehr viel Spass, auch wenn es haeufig sehr anstrengend ist. Zusammen mit dem Team hatte ich schon viel gute und einpraegende Erlebnisse, wie in dem gesamten Jahr.

(…) Am 24. November war Thanksgiving, einer der wichtigsten Feiertage in den USA. Wir hatten ein traditionelles Thanksgiving. Die gesamte Familie kam fuer ein Festessen mit Truthahn zusammen.

(…) Wie Sie vermutlich sehen koennen, verbringe ich in den USA eine sehr gute Zeit und geniesse jeden Augenblick meines Jahres.


Zu den Impressionen des Jahres 2011

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