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20. Dezember 2012 ►Das war ein Jahr

Ein jeder wird seine Höhen und Tiefen erlebt haben. Ein jeder hat Hoffnungen und Pläne für 2013. Ein jeder wird gemerkt haben, dass das Leben ein wenig wertvoller ist, wenn man für jemanden da sein darf. Für mich waren wunderbare Menschen da. Und ich möchte danken. Meinem Mann Kurt, der hin und wieder mit einer großen, aber wie er sagt, recht liebenswürdigen Nervensäge verheiratet ist. Ich möchte meinem Team in Berlin danken, das fast Gedanken lesen kann und für die das Wort Überstunden nicht existiert. Sie haben mich alle durch das letzte Halbjahr getragen. Ich danke meiner Raina Basler, die in der Heimat der Fels in der Brandung ist und meinen Freunden in der CDU. Ich danke meiner Schwester Ute, die geduldig darauf wartet, dass das kleine Schwesterlein sich endlich wieder meldet. Morgen tue ich dies ganz gewiss, denn dann sitze ich am Flughafen Köln-Wahn und fliege zusammen mit unseren Soldatinnen und Soldaten nach Afghanistan. Es ist eine Tradition geworden, über die Weihnachtsfeiertage der Truppe besonders zu danken und diese Reise ist eine solche Geste. Wenn ich zurück bin, werde ich berichten. Bis dahin wünsche ich Ihnen und Euch eine gesegnete Weihnacht. Danke!

 

Mit Christian Stambor (l.), Juliane Burmeister, Frederike Wiegers (2.v.r.)  und Dr. M.

 

14. Dezember 2012 ►Verkehrte Welt

Wenn sich SCHWARZ links außen und SCHWARZ rechts außen befindet und zur Krönung die LINKE in der Mitte steht, ist da nicht etwa eine dramatische Verschiebung der politischen Lage in Deutschland in Sicht, sondern nur eine Momentaufnahme im Deutschen Bundestag, wenn sich Menschen begegnen. Aber nun mal ganz von Vorne. Meine Freundin Gudrun Stein und ihr Mann sind meine Gäste in Berlin. Neben den vielen wunderbaren historischen Eindrücken kommen eben auch menschliche Begegnungen hinzu. Dass wir als gestandene Christdemokraten mit dem Parteiprogramm der LINKEN nichts am Hut haben, muss nicht gleichzeitig bedeuten, dass man die Menschen auch ablehnt, im Gegenteil. Meine „Lieblingslinke“, wenn ich das so sagen darf, ist Dagmar Enkelmann, parlamentarische Geschäftsführerin ihrer Fraktion. Wir haben eine gemeinsame Leidenschaft, den Kontakt in den zentralasiatischen Raum. Wir schätzen uns und müssen oft lächeln, wenn Kollegen fassungslos den Kopf schütteln.

 

   

Mit meinem Mitarbeiter Dr. Marco Michel, Gudrun Stein

ihrem Mann Udo

 

Mit Gudrun Stein und Dagmar Enkelmann

 

23. November 2012 ►Haushaltswochen und Besuchergruppen

Haushaltswochen sind definitiv anstrengend, doch sei´s drum – wie auch immer der Terminkalender aussieht, die Zeit für Besuchergruppen aus dem Wahlkries nehm ich mir. Heute Mittag war es wieder so weit. Wir diskutierten über die Energiewende, Bildungspolitik und spekulierten munter über mögliche Koalitionen nach der Bundestagswahl 2013. Punkt 13 Uhr musste ich dann wegen der namentlichen Abstimmung über den Haushalt wieder ins Parlament. Mehr unter facebook..., da klicken Sie einfach ganz oben das weiße F auf blauem Grund an.

 

 

 

12. November 2012 ►Besuch aus der Heimat und von der Frankfurter Börse

Morgen mache ich mich auf den Weg zur Deutschen Marine in Zypern. Umso schöner ist es, vorher noch einmal ein bisschen Heimat zu schnuppern. Und dafür brauchte ich noch nicht einmal nach Mecklenburg zu reisen, denn meine Heimat kam nach Berlin. Ich durfte eine Besuchergruppe aus meinen Wahlkreis  Nordwestmecklenburg und Wismar empfangen.  Und ich glaube, meine Gäste werden diesen Tag in guter Erinnerung behalten. Warum? Das kann ich schnell erzählen: Die erste Frage eines Herren aus der Besuchergruppe hatte zufälligerweise etwas mit der Finanzpolitik zu tun. Und warum habe ich mich gerade über diese Frage gefreut? Ich hatte angekündigt, dass ich mich heute mit einem Experten über genau diese Fragen unterhalten werde. Und promt kam die Überraschung - und sie ist gelungen! Der Experte betrat den Raum - und es war kein geringerer als Dirk Müller - bekannter unter dem Namen "Mister DAX". Und ich brauche bestimmt nicht zu erklären, warum mir in diesem Moment die anwesenden Damen ihre Aufmerksamkeit nicht mehr schenkten ... ;)

 

 

 

Von der Besuchergruppe ging es dann direkt ins Gespräch mit Dirk Müller. Wenn man ein Gesetz verabschiedet, ist es unabdingbar, über beide Seiten der Medaille informiert zu sein. Und genau aus diesem Grund treffe ich mich in regelmäßigen Abständen mit Fachleuten. Heute auf der Tagesordnung: Die europäische Vertrauenskrise, die Energiewende und unsere Goldbarrenreserven im Ausland. Mit Heimatgefühlen und neuem Wissen starte ich nun meine Reise in das Einsatzgebiet. Ich werde berichten!

 

Mit meinem Mitarbeiter Christian Stambor und "Mister DAX"

9. November 2012 ►Blaue Karte für Betreuungsgeld und gegen Praxisgebühr

An diesem historischen Tag schalteten wir im Parlament nochmal den Turbogang ein und realisierten die ersten beiden Punkte des Koalitionsgipfels vom Sonntag. Zunächst beschlossen wir in namentlicher Abstimmung das Betreuungsgeld, danach, ebenfalls mit Stimmkarte, die Abschaffung der Praxisgebühr. Beim Betreuungsgeld gab es eine hitzige Debatte, bei der auch Abgeordnete unseres Koalitionspartners FDP starke Reden hielten. Für die Abschaffung des „Bürokratie-Monsters“ Praxisgebühr gab es sogar Lob von der Opposition, wie Sie im Brief aus Berlin nachlesen können.

 

Die Stimmkarten des Deutschen Bundestages

 

6. November 2012 ►Rund um ein sportlicher Abend

Das Champions-League Spiel Borussia Dortmund gegen die Königlichen des Fußballs Real Madrid, war definitiv das sportliche Ereignis des Abends. Mein Team und ich waren gestern jedoch bei einem anderen Sportevent, und zwar auf dem Parlamentarischen Abend des deutschen Motorsports. Ein besonderer Gast in der sportpolitischen Runde war der Ex-Formel 1 Rennfahrer Ralf Schumacher. Und wenn man sich die Erfolge unserer deutschen Rennfahrer anschaut, kann ich zurecht behaupten, dass wir Deutschen die Königsklasse des Motorsports stellen. In einer lockeren Atmosphäre hatten die Mitglieder des Sportausschusses die Chance, sich direkt mit den Profis des Rennsports über wichtige sportpolitische Angelegenheiten auszutauschen. Themen wie die Sportförderung, die wirtschaftliche Bedeutung der Großveranstaltungen und Erfahrungsberichte der Profi-Motorsportler gaben uns einen sehr interessanten Einblick in die Welt des Motorsports. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Sportjournalisten Andrea Kaiser, die unter anderem auch als Fußballexpertin an diesem Abend fungierte und den Jungs aus meinem Team mit Infos zum abendlichen Fußballevent versorgte. Und ich musste feststellen, das sie sich noch nie so gerne über einen Spielstand informieren ließen. Woran das wohl lag …? ;)

 

   
Meine Jungs im Team: Dr. Marco Michel (l.) und Christian Stambor mit dem Ex-Formel 1 - Rennfahrer Ralf Schumacher
 

Meine Büroleiterin Frederike Wiegers mit Sportmoderatorin

Andrea Kaiser

 

17. Oktober 2012 ►"... klein, aber fein ..."

Besucher im Deutschen Bundestag sind ein Geschenk des Himmels. Denn sie sind politisch interessiert, fragen viel und gerne und geben mir die Möglichkeit, auch mal etwas ausführlicher auf komplizierte Sachverhalte einzugehen. Ganz überrascht ist jeder Gast, der die unterirdischen Gänge vom Bürohaus zum Reichstag betritt. Hier trift man selbstverständlich Politiker die sonst nur aus Talkshows und Nachrichtensendungen im TV herauslächeln. Diesmal war die Gruppe übersichtlich klein, dafür aber außergewöhnlich fröhlich, denn es war auch ein Wiedersehen zwischen alten Schulkameraden, nämlich meinem Mann Kurt und seinem Freund Eberhard.

 

   
Ein netter E-Mail Gruß   Mit meinem Mann Kurt (3.v.r) und der Besuchergruppe

 

15. Oktober 2012 ►die politische "Heimat" zu Besuch...

Am Montag nahm unsere Landesgruppe die CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommerns im Deutschen Bundestag in Empfang. Und es ist nicht nur irgendeine Fraktion, sondern jene, in der ich selbst als Landtagsabgeordnete im Schweriner Schloss tätig war. Ganz protokollarisch begann unsere Zusammenkunft mit einer Klausurtagung. Höhepunkt war das Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt, bei dem wir spannende Diskussionen zu aktuellen politischen Themen führten.

 

Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Landesgruppe und der CDU-Fraktion M-V

 

9. Juli 2012 ►Neue Büroleitung

Seit Anfang letzter Woche habe ich in Berlin eine neue Büroleiterin, Frederike Wiegers, Sternzeichen Löwin.

Das Sternzeichen passt. Ich kenne und schätze Fredi seit vielen Jahren, lernen Sie sie hier mit einem Teil des legendären Fragebogens der FAZ ein wenig näher kennen:

 

Lieblingsessen: Spaghetti Bolognese und Salate jeglicher Art

 

Lieblingsfilm: Braveheart (obwohl ich mir die Hälfte des Films die Augen zuhalten muss weil ich kein Blut sehen kann)

 

Lieblingsbuch: Der Alchimist, Wie ein einziger Tag

 

Lieblingsnationalspieler: Würde ich spontan Manuel Neuer sagen

 

Lieblingsort in Berlin: Bin noch auf der Suche und für jeden Insidertipp dankbar

 

Motto: Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum

 

Kleine Schwäche: Etwas zu ungeduldig in manchen Situationen und vielleicht zu gutmütig

 

Größte Stärke: Ich bin ein sehr positiv eingestellter Mensch und glaube die Fähigkeit zu besitzen andere Menschen mit meiner Art und meiner guten Laune anstecken zu können.

 

Mit ihrer grundsätzlich positiven Einstellung ist Fredi in meinem Büro bestens aufgehoben. Genau das brauchen wir für die nächsten Monate. Schwung, Zuversicht, Lebensfreude. Nur so bringt auch die Arbeit Elan und Spaß. Müde macht uns bekanntlich nur die Arbeit, die wir liegenlassen und nicht die, die wir tun.

 

Die Neue und der Alte: Frederike Wiegers und Dr. Marco Michel

 

29. Juni 2012 ►Heiße Tage

In dieser Woche haben wir Parlamentarier ordentlich geschwitzt (siehe Brief aus Berlin Nr. 39). Nicht nur, weil die Außentemperaturen auf die 30 Grad zusteuerten und in geschlossenen Räumen die Luftfeuchtigkeit so hoch wie in der Sauna war, nein, Entscheidungen, die zu treffen waren, konnten einem schon den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Wir beschließen die Zukunft Europas. Nach einem langen Gespräch mit Mister Dax, Börsenguru Dirk Müller, ist deutlich geworden, dass unser Weg eines erfolgreichen Europas, in dem man sich gegenseitig hilft, dafür aber auch etwas voneinander verlangt und sich selbstverständlich kontrolliert, möglich ist. Die Voraussetzung dafür sind allerdings annähernd vergleichbare Strukturen in allen öffentlichen, sozialen, steuerlichen und wirtschaftlichen Bereichen der Euroländer, und das wird dauern. Diese Vision ist keine Illusion.

 

 

Warm um Herz wurde mir in dieser Woche bei zwei Besuchergruppen, die nicht unterschiedlicher sein konnten. Erinnern wir uns kurz. Jedes Jahr, am ersten Samstag im Dezember findet in Plau am See der legendäre Weihnachtsstammtisch statt. Und jedes Jahr organisiert der Stammtischerfinder Rüdiger Hoppenhöft eine Tombola, die es in sich hat. Mein Beitrag ist alljährlich eine Einladung nach Berlin mit Übernachtungsgutschein und eine ganz spezielle Führung durch den Reichstag. Frau Brümmer aus Plau am See, die glückliche Gewinnerin aus dem Vorjahr, besuchte mich mit ihrer Freundin in dieser Woche. Ich hoffe, der Rundgang hat beiden gefallen.

 

 

Naja, und dann kam Pang, Jonathan Pang. Und er war nicht alleine. Mit ihm waren der Chef und die Logistiker einer Airline aus Moskau bei mir im Büro, inklusive Kamerateam. Da ich zu den wenigen Politikern gehöre, die immer an das Projekt „Parchim International Airport" geglaubt haben und seit 2007 aktiv unterstütze wo es nur möglich ist, hat es mich sehr gefreut, dass auch an diesem Tag neue Perspektiven für unsere Region besprochen werden konnten. Und da rauchten nicht nur die Köpfe, sondern bei dreizehn Personen auf zehn Quadratmetern kann es schon mal gemütlich und kuschelig warm werden.

 

   

Mit Dr. Anatoly Karpov (l.), Jonathan Pang

und Sergey Teselkin im Fraktionssaal

 

Mit der Geschäftsleitung der Polet-Airlines

und Jonathan Pang in meinem Berliner Büro

 

15. Juni 2012 ►In Berlin, die Sonne lacht, das hat die FDP gemacht

Die Parlamentarische Gesellschaft im ehemaligen Reichstagspräsidentenpalais ist normalerweise ein Ort, an dem sich Abgeordnete mit ihren Kollegen treffen oder auch Gäste zu Gesprächen empfangen können. Das ist der Normalfall. Doch gestern war Ausnahmezustand. Bei traumhaft schönem Wetter fand der traditionelle Sommerempfang der PG mit hunderten Gästen und interessanten Gesprächspartnern statt. Man trifft auf alt Vertraute aus der Union ebenso wie auf die Granden der Koalition. Und so kam es zu Begegnungen der besonderen Art. Mein wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Marco Michel, den der eine oder andere aus der Heimat bestimmt schon mal am Telefon hatte, ist Politologe. Er hat seine Doktorarbeit der FDP gewidmet und natürlich immer auch ein kritisches Auge auf die Entwicklung dieser Partei. Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich schreibe, dass mein Büro Brüderle-Fan ist. Er sorgt immer wieder für den nötigen Schwung in den eigenen Reihen und ist wohl der Politiker der Woche mit den neuesten Wortschöpfungskreationen. Hier eine Kostprobe: „ Herr Trittin, sie sind nicht mehr und nicht weniger als der Vertreter der Bioschickeria aus der grünlackierten Schicki-Micki-Truppe“. Das Wahlwerbeplakat des Jahres wiederum stammt aus meiner Sicht aus dem schleswig-holsteinischen Landtagswahlkampf. Es war die Zeit, als die FDP mit ihren Umfragewerten dort war, wo der Mecklenburger früher sein Eingewecktes lagerte. Und was plakatierte Wolfgang Kubicki? Er sitzend auf einem Stuhl und zu lesen war „Wählen Sie doch was sie wollen!“ War das nun mutig oder arrogant? Es war einfach nur Kubicki, einer der sich nicht verbiegen lässt und leidenschaftliche und glaubwürdige Politik für die Menschen vor Ort macht. Dass er bei der Pressekonferenz am Morgen nach der Wahl in Berlin durch Abwesenheit glänzte und mitteilen ließ, er würde seinen Rausch ausschlafen, sorgte für eine Menge Amusement. Hier unsere gemeinsamen Erfolge aus den letzten drei Regierungsjahren.

 

   
     

3. April 2012 ►Zwei Würfel als Gedächtnisstütze

Meistens kommt der Abgeordnete zu den Unternehmen in seinem Wahlkreis - und bisweilen ist es umgekehrt. So war es in der vergangenen Woche, als der Bundestag tagte. Zwischen Verteidigungsausschuss und Sportausschuss fand ich ein paar Minuten für ein Treffen mit Philipp Sprockhoff vom Tiroler Holzwerkstoffhersteller Egger, der in Wismar einen Standort hat. Anlass für Sprockhoffs Besuch war der Aktionstag „HolzProKlima“ des europäischen Dachverbands der Holzwerkstoffindustrie. Die Kampagne soll Bürger und Politiker daran erinnern, wie wichtig die nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzprodukte insgesamt für den Klimaschutz sind.

Mich erinnern daran zukünftig zwei beschriftete Würfel in meinem Büro. Die hatte mir Philipp Sprockhoff, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb Nord- und West-Europa bei Egger, gleich zur Begrüßung geschenkt. Natürlich sind sie aus Holz.