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"Der typische Parlamentarier ist im Schnitt 49 Jahre alt. Er ist Rechtsanwalt oder Richter und übt vorwiegend Dienstleistungsberufe aus; er ist in allen Parteien vertreten und stellt mit 100 Mandaten fast ein Sechstel des Parlaments." (Süddeutsche Zeitung, 30. September 2009)

Ich stelle hiermit fest: Ich bin eine untypische Parlamentarierin. Ich bin zu jung (44), zu unjuristisch, weil gelernte Sonderschullehrerin, zu wenig männlich, eher eindeutig weiblich. Und trotzdem bin ich eine von 622 Bundestagsabgeordneten, die 22 Sitzungswochen im Jahr in Berlin verbringen. Die anderen 30 Wochen gehören dem Wahlkreis, meiner Familie, meinen Freunden. Im Übrigen arbeite ich in zwei Bundestagsausschüssen, in die es eher die Männer verschlägt: Verteidigung und Sport. 

Übergang vom Paul-Löbe-Haus zum Reichstag

Eigentlich ist eine Parlamentswoche sehr leicht planbar, da es Pflichttermine gibt. Das ist im Prinzip mein Stundenplan:

Montag: Ich nehme morgens meist noch Termine im Wahlkreis wahr und fahre dann mit der Bahn nach Berlin, bespreche mit meinen Mitarbeitern die Woche, lese und beantworte Post, sehe Einladungen und die Unterschriftenmappe durch, bereite mich auf Sitzungen vor und besuche um 19 Uhr das Treffen der  CDU-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern.

Dienstag: Arbeitsgruppe Ostdeutsche Länder (7.30 Uhr), Arbeitsgruppe Verteidigung (9 Uhr), Arbeitsgruppe Sport und Ehrenamt (11.30 Uhr), 15 Uhr: Fraktionssitzung; am Dienstag bereiten sich die Abgeordneten der Fraktion auf den Rest der Woche vor, auf Plenardebatten, Abstimmungen, Ausschüsse.

Mittwoch: Verteidigungsausschuss (9 Uhr), Sportausschuss (14.30 Uhr), dazwischen und danach Plenarsitzung

Donnerstag: Küstenkreis (8 Uhr), Gruppe der Frauen (13.15 Uhr), dazwischen und danach Plenarsitzung

Freitag: Plenarsitzung (9 Uhr), am späten Nachmittag Fahrt in den Wahlkreis

Hinzu kommen Besuchergruppen, die ich gerne im Bundestag persönlich begrüße, Gespräche mit Verbindungsoffizieren und Sportexperten, die Treffen der parlamentarischen Gruppen, denen ich noch angehöre, die eine oder andere Abendveranstaltung, um Kontakte zu knüpfen, Unternehmer zu treffen und um ihnen eine Invesitition im schönen Westmecklenburg zu empfehlen.

Trotzdem: So eine Woche im Parlament hat eigentlich feste Regeln. Und dann kommt alles ganz anders: Sondersitzung des Verteidigungsausschusses und Umwandlung in einen Untersuchungsausschuss, Sondersitzung der Fraktion, Sondersitzung der Landesgruppe, Hammelsprung im Plenarsaal, weil eine Abstimmung nicht eindeutig ausgefallen ist, Interviews am Telefon, eine Stunde Nachspielzeit im Sportausschuss.