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28. August 2014 ►Schweriner Volkszeitung, Lokalteil Parchim

 

 

 

26. August 2014 ►Flughafen Parchim

Große Dinge brauchen Zeit. In diesem Satz steckt nicht nur Wahrheit sondern unglaublich viel Arbeit, Engagement und Vertrauen in einem Projekt, dass es so noch nicht gibt und der Anspruch, die komplizierten Abläufe, fachlichen Anforderungen und nicht selten mühsamen Verwaltungswege, zu verstehen, um denen Respekt zu zollen, die täglich an der Umsetzung arbeiten. Dazu gehören viele, es ist Teamarbeit von allerhöchster Güte. Davon konnte ich mich heute persönlich überzeugen, als der Chef des Flughafens, Eugen Arnstadt, in drei Stunden keine Mühe scheute, mir alle auch noch so komplizierten Fragen zu beantworten und den neu gebauten Tower inklusive Innenleben präsentierte. In diesem Projekt steckt auch mein Herzblut, denn zu keinem Zeitpunkt habe ich die Entwicklung des Flughafens aus den Augen verloren. Und jeder, der mich fragt, und dies ist nicht selten, dem kann ich heute mehr denn je antworten: "Es wird!". Mögen wir die Fachkräfte vor Ort haben, die wir in Zukunft benötigen. Auch eine Chance für Mecklenburger, die mal das Land verließen, aber eigentlich lieber in die Heimat zurückkehren würden, um hier zu leben und zu arbeiten. Viel zu lange haben wir jungen Menschen erzählt, sie könnten ihre persönliche und berufliche Zukunft nur außerhalb des Landes planen und finden. Das ist schon lange Geschichte. Hier spielt die Musik.

 

      

Im neuen Tower...

 

... neue Entwicklungen auf dem Flughafen ...

 

... was nicht fehlen darf: ein Flugzeug!

 

Freitag, 19. August ► Das Heimspiel der Kanzlerin

Der Kaiser ist berühmt für seine Pünktlichkeit. Franz Beckenbauer verspätet sich zu Terminen selten und ungern, obwohl man davon ausgehen darf, dass ein Legende wie er hin und wieder doch von Verehrern (und bestimmt auch Verehrerinnen) aufgehalten wird. Auch die Kanzlerin kam – fast – pünktlich: Gerade einmal drei Minuten später als angekündigt landete Angela Merkel gestern Nachmittag im Hubschrauber der Luftwaffe auf dem Parchimer Flughafen.  Und auch bei ihr darf man davon ausgehen, dass man sie ungern gehen lässt. Am Vormittag hatte die Regierungs-Chefin noch beim Festakt anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden gesprochen – jetzt wollte sie auf dem Parchimer Schuhmarkt wahlkämpfen.

Nun hängt mein Herz (und natürlich auch mein Verstand) am Parchim International Airport ganz besonders. Wie sollte es auch anders sein? Die vielen Jahre als Aufsichtsratschefin des Flughafens und manche Schlacht im Kreistag, die Zweifel der anderen, die ich überzeugen musste, dieses Pfund nicht leichtfertig aufzugeben – all das hat mich geprägt. Deshalb war es für mich ein besonderer Augenblick, Angela Merkel dort zu empfangen.

Für die wenigen Schritte vom Auto bis zur Bühne brauchte sie dann beinahe so lange wie für die Fahrt vom Flughafen zum Schuhmarkt. Wie in Zeitlupe bewegte sich Merkel vorwärts, schüttelte Hände, plauderte, posierte für Fotos und genoss erkennbar dieses Heimspiel. Für meine Begrüßungsrede hatte mir das Verfassungsgericht in Greifswald am Vormittag noch eine Steilvorlage geliefert, als es die Beschwerden gegen die Kreisgebietsreform ablehnte. Und dass die Landkreise Parchim und Ludwigslust zusammenwachsen werden, weiß ich. Die Menge jedenfalls jubelte – und dort stand auch der ein oder andere Boizenburger, Wittenburger und Zarrentiner.

Eine halbe Stunde sprach Angela Merkel anschließend zu den 1500 Zuhörern und wechselte immer wieder den Ton: Mal gab sie die Welt-Staatsfrau, die seriös ihre Politik in der Euro-Krise erklärt. So verteidigte sie ihre Forderung nach einer Schuldenbremse in allen 17 Euro-Staaten. „Alle Länder in der Euro-Zone müssen auch so eine Schuldenbremse haben und sich verpflichten.“ Dann schlüpfte sie in die Rolle der Wahlkämpferin, die austeilt und die Erfolge der CDU im Nordosten lobt. Am Ende wurde alles eins, weil in einer globalisierten Welt vieles eng verflochten ist. „Wir wollen ein Haus Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und Europa aufbauen, das auf einem starken Fundament steht.“


 

Blitz am Sonntag, 3. April 2011


11. März 2011 Logistikkonferenz Parchim International Airport 

In dieser Woche war ich wieder einmal in Sachen Parchim International Airport unterwegs. Die Export & Import Bank of China hatte gemeinsam mit dem Präsidenten des Flughafens, Jonathan Pang, zu einer Logistikkonferenz geladen. Zuvor fanden natürlich allerlei offizielle Gespräche mit der vielköpfigen chinesischen Delegation statt. Die Bank finanziert das Flughafenprojekt, das unsere ganze Region voranbringen wird. In diesen zwei Tagen wurde mir sehr bewusst, dass aus wenigen Flughafenanhängern sehr, sehr viele geworden sind. Ich bin sogar ein wenig sentimental geworden, schließlich war ich jahrelang Aufsichtsratsvorsitzende des Flughafens und habe seine Privatisierung mit vorangetrieben. Herr Wu, der Präsident der Export & Import Bank, lächelte, als ich ihm in größerer Runde erklärte, dass der Flughafen zwar viele Väter haben mag, aber eben nur eine Mutter.

   


 

Mit Import-Export-Bank-Präsident Herrn Wu, Flughafen-Investor Jonathan Pang und Ulrich Unger, Hauptgeschäftsführerer der IHK Schwerin (v.l.)


13. März 2008 ►IHK-Frühjahrstreff auf dem Flughafen Parchim

Karin Strenz, die Aufsichtsratsvorsitzende der "Baltic Airport Mecklenburg GmbH" sprach das Grußwort an die Anwesenden. Darin erinnerte sie noch einmal an den schweren und nicht immer leichten Weg, den man in Parchim in den vergangenen Jahren ging. Aber seit dem September 2007 sieht die Zukunft freundlicher aus. Seit dieser Zeit betreibt der chinesische Investor Jonathan Pang den Flughafen und hat seither für eine deutliche Belebung auf diesem Airport gesorgt. "Es ist das beste Jahr seit der Nachwendezeit", betonte Karin Strenz und verwies auf 1677 Tonnen Fracht und 9134 Flugbewegungen im Jahre 2007. Ausdrücklich dankte die Aufsichtsratsvorsitzende dem Landrat Klaus-Jürgen Iredi für die stete Unterstützung des Investors. "Herr Iredi, Sie haben sich beispielhaft für unsere Idee eingesetzt und dies honorieren wir sehr", so Karin Strenz. (Autor: Michael-Günther Bölsche) weiterlesen