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Jedes Mal, wenn ich von Sehlsdorf auf dem Weg nach Berlin zum Bahnhof Ludwigslust bin oder wieder zurück in die Heimat fahre, hupe ich dreimal, sobald der Flughafen Parchim in Sicht ist. Das hat Tradition. Es ist eine Geste der Freude, der Begeisterung und des festen Glaubens an das Projekt „Parchim International Airport“. Jetzt, da es nach außen scheinbar ruhiger geworden ist, wird hinter den Kulissen geschwitzt, geplant, akquiriert und umgesetzt. Klappern gehört nicht immer zum Handwerk: Spitzenlogistiker arbeiten geräuschlos und erfolgreich.

Ich denke zurück. Mein Gott, was haben wir uns im Kreistag gequält, als wir den Kaufvertrag mit der Wiggins-Group rückabwickeln wollten. Ich durfte die Arbeitsgruppe leiten, die alle Vorbereitungen hierfür getroffen hatte. Das war kein einfaches Unterfangen. Denn eines war ganz klar: Es muss ein neuer Privatisierungsversuch her - dieser Flughafen hat das Potenzial. Grüne plädierten da eher für den industriellen Hanfanbau, die SPD hatte den Mut verloren. Am Ende einer langen Reise schlossen sich die Reihen. Da danke ich heute noch all meinen Kollegen aus der CDU-Kreistagsfraktion. Sie sind meinen Vorschlägen und Ideen immer gefolgt.

Reise einer Wirtschaftsdelegation nach China (2007)

Tja, und dann kam Pang, Jonathan Pang aus China. Ein Mann mit großen Visionen. Er stellte Parchim komplett auf den Kopf. „Ich bin ein Parchimer“, sagte unser neuer Investor. Und ich wurde China-Fan. Zwei Wirtschaftsdelegationen durfte ich als Vorsitzende des Flughafenaufsichtsrates begleiten. Ich habe viel im Reich der Mitte gelernt - und damit meine ich nicht nur das korrekte Überreichen einer Visitenkarte. (Falls Sie mal in die Verlegenheit kommen: Man übergibt die Karte mit beiden Händen und sagt dabei seinen Namen.) Die Menschen in der Region haben mit fast chinesischer Gelassenheit auch manch „Holpern über der Landebahn“ verziehen. 

Das Kennenlernen: Mit Jonathan Pang in China (2007)

Mit Jonathan Pang in meinem Berliner Bundestagsbüro (Dezember 2010)

 

Logistikkonferenz zum Flughafen (März 2010)

Heute hat der Erfolg viele Väter, aber er hat nur eine Mutter und die heißt Strenz. Punkt!

Ach dies noch: Nach dem ersten Zahlungseingang des Kaufpreises stellte man im Landratsamt spitzfindig und mit einem freundlichen Unterton fest, dass eigentlich zur vereinbarten Summe noch 27 Cent fehlten. Ich habe sie dann privat überwiesen. Da der unglaublich bedeutende Betrag nicht zurücküberwiesen wurde, nehme ich an, er wurde verbucht. Leute, ich habe Grund und Boden im Wert von 27 Cent auf dem Flughafen Parchim. Es müsste die Größe eines Mauselochs haben. Aber immerhin: ein Filetstück mit Blick auf den bald neuen Tower.

 

Illustration: Daniel Schlierenzauer